Das unglaubliche daran ist, das es doch tatsächlich Angebote aus mindestens 25 Ländern gibt, die ein Kontingent von 7000 Soldaten stellen wollen.
Und aus diesem Grunde will man nun tatsächlich 37.000 Soldaten nach Afghanistan schicken - 37.000 Männer, die in Afghanistan nichts zu suchen haben, davon der allergrößte Anteil junger Männer, die ihr Leben noch vor sich haben und sich lediglich durch Sprüche in den Krieg ziehen lassen, die tatsächlich glauben, was man ihnen erzählt.
Man erzählt ihnen ebenso wie den Amerikanern, das es ein Krieg gegen den Terror ist - ach nein, es ist ja nur ein bewaffneter, humanitärer Einsatz - maximal kriegerische Handlungen, wie der Verteidigungsminister Guttenberg einräumte.
Vielleicht sollte man den einen oder anderen zum Nachdenken bringen und sich ab und an auch mal von Hollywood inspirieren lassen. der folgende Videoclip ist ein Musikvideo! Ein Video, das schon den Irrsinn zeigt, aber trotzdem noch die Version für das Kinderprogramm darstellt.
Vielleicht kann man dem einen oder anderen Soldaten der Bundeswehr, die mit dem Gedanken spielen auch mal kurz nach Afghanistan zu fliegen, etwas Sauerstoff ins Hirn pumpen, damit das Hirn wieder arbeitet und man sich die Frage stellt, warum man dort verheizt wird...für nichts!
«Wir sind bereit, mehr beim zivilen Aufbau zu tun, insbesondere beim Aufbau der Polizei, der Schulung der Polizei», sagte Bundesaußenminister Guido Westerwelle am Rande des Nato-Treffens. Es müsse «eine selbst tragende Sicherheit in Afghanistan durch die Afghanen selbst geben». Deutschland werde jedoch erst nach der internationalen Afghanistankonferenz Ende Januar über mögliche Truppenverstärkungen entscheiden und wolle eine «Abzugsperspektive» noch innerhalb der nächsten vier Jahre erarbeiten.
Natürlich wird Westerwelle zustimmen, denn bisher ist die Bundesregierung den Amerikanern immer in den Teil des Körpers gekrochen, wo die Sonne nicht rein scheint. Machen wir uns also nichts vor, unsere jungen Männer werden auch wieder an einem Krieg teilnehmen, mit dem wir nichts zu tun haben - gar nichts.
Und der nicht einmal etwas mit einem Krieg gegen den Terror zu tun hat und der ganz sicher nicht zu gewinnen ist!
Nicht umsonst verzichten die Amerikaner seit dem Vietnamkrieg auf Kriegsberichterstatter, die live dabei sind...
Der britische Außenminister David Miliband sagte: «Jeder einzelne Minister, der an diesen Beratungen teilnimmt, sollte sich selbst fragen, ob er militärisch und zivil das Größtmögliche für den Erfolg in Afghanistan tut».
Da schlage ich doch vor, diese ganzen Minister mit in die Einsätze zu schicken, Patrouille zu fahren und vielleicht auch mal Spähtrupps zu begleiten. Es scheint ja ein Heidenspaß zu sein, das wir den Ministern doch nicht vorenthalten wollen .
Ein Krieg hinterlässt Psychische Wracks, die aus gestandenen Männern armselige Gestalten werden läßt, die ihr Leben nicht mehr in den Griff bekommen, er hinterlässt Suizidgefährdete Männer, die bei jedem kleinsten Geräusch zusammen zucken, weil es an den Krieg erinnert. Nur eines hinterlässt der Krieg nicht: Helden! Sondern gebrochene und tote Männer - Männer, die Frauen und Kinder hinterlassen. Und sie hinterlassen in den Ländern, in denen sie angeblich gegen den Terror kämpfen, viele Tote Männer, Frauen und Kinder...
Denkt darüber nach, bevor Ihr Hurra schreit und ohne nachzudenken freiwillig die Hand nach oben streckt - man könnte sie Euch abschießen.
Afghanistan ist kein Ponyhof...




