Sonntag, 30. März 2008

It’s Magic

So oder ähnlich könnte der nächste Hollywoodstreifen heißen, den man mit den folgenden Informationen drehen könnte.
Wie wir wissen, hat es sich in der Wissenschaft durchgesetzt, Computermodelle für bestimmte Berechnungen einzusetzen.
Das Es nicht wirklich immer klappt hat sich auch schon herumgesprochen, denn in diesen ausgetüftelten Modellen steckt noch so manche Fehlerquelle.
Es liegt einfach daran, das nicht wirklich alle Dinge, die eine Rolle spielen, mit einfließen können, weil man Sie einfach nicht bedenkt.
Es sind nur winzige Kleinigkeiten, die nicht einfließen, aber doch eine Wirkung auf das Ergebnis haben – das Bespiel Wettervorhersage, wo es niemals einen absolute Wahrheit geben kann.
Doch gibt es auch Wissenschaftler, die anhand von Daten ganz spezielle Voraussagen treffen wollen: Sie wollen Voraussagen über das Verhalten von Terrororganisationen machen.
Man bildet sich in Maryland tatsächlich ein, mit einer Software Aussagen über die Handlungsweise von Terroristen machen zu können.
Man sammelt ein paar Daten, gibt sie in den Rechner und heraus kommt eine wunderschöne Beurteilung der einzelnen Gruppierungen.
Was für ein Unsinn man doch fertig bringen kann, schon erstaunlich.
Das es bei der Polizei diese sogenannten „Profiler“ gibt, die sich sehr mit einem Täter auseinander setzen, ist wohl bekannt. Die Ergebnisse sprechen dort für sich, doch würden sich diese Fachleute wohl kaum anmaßen, eine ganze Gruppe zu bewerten, wo jeder einzelne Mensch an sich eine Rolle spielt und völlig anders reagieren kann als ein anderer.
Man fragt sich ob dieser umfangreichen Arbeit der Wissenschaftler, wozu man sich überhaupt noch der Geheimdienste bedient bzw. das viele Geld für deren Unterhaltung aufbringt, wenn sich doch „ausrechnen“ lässt, wann wer und wo zuschlägt.
Leider ist diese Berechnung der persönlichen Interpretation eines Menschen unterstellt, wobei verschiedene Menschen sicherlich auch unterschiedliche Interpretationen hervorbringen.
Man macht sich schon in Geheimdienstkreisen oft genug zum Gespött der Menschen, wenn denn wieder mal die Arbeit der Dienste ins Rampenlicht geraten ist, das muss man nun mit den Wissenschaftlern nicht wiederholen.
Wer selbst seinen Militärdienst geleistet hat, weiß ebenso wie andere auch, das man nur eines tun muss, um den Gegner zu verwirren: das Gegenteil von dem, was laut Dienstvorschrift von einem erwartet wird, denn der Gegner kennt die Dienstvorschrift genauer als jeder eigene Soldat sie kennt.
Und schon ergeben sich sehr interessante Möglichkeiten, die einem Gegner sichtlich zu schaffen machen.
Ebenso wird es hier sein, denn wenn diese Nachricht öffentlich verbreitet wird, lässt sich auf der Seite der bösen Terroristen immerhin schon einiges veranlassen, um diese Software der Lächerlichkeit auszusetzen.
Seien wir uns doch darüber im Klaren, das tatsächliche terroristische Gruppierungen Kontakt untereinander halten – die sicher auch kluge Köpfe beherbergen, und nicht nur Bauern und Landarbeiter, denen man eine AK 47 gab.
Allerdings ist es nicht nur der Aspekt, sich mit dieser „Wahrsagersoftware“ lächerlich zu machen, sondern vielmehr die Gefahr durch Politiker missbraucht zu werden.
Immerhin lassen sich Szenarien entwickeln, die auch entsprechende Handlungsweisen als Gegenschlag bzw. zur Verhinderung von Anschlägen geben werden, und genau das ist gefährlich.
Immerhin könnten dann solche Präsidenten wie George W. Bush sich dann darauf berufen, wenn Sie mal wieder ein Land angegriffen haben und sich das aus ganz normaler menschlicher Sicht als falsch erweisen hat – was ihn natürlich nicht kümmert, aber es soll einfach mal angesprochen werden.

© M.Reins

Gewalt an Schulen

Es ist nun wahrlich nichts Neues, das es an Schulen zu Gewaltausbrüchen unter Schülern kommt, Schwache drangsaliert und erpresst werden.
Nun hat sich das Ganze aber auch auf die Lehrer übertragen, die sich mit Gewalt gegen sich auseinander setzen müssen.
Nun wird ja immer sehr gerne Berlin als Beispiel angeführt, doch sollten man sich darüber im Klaren sein, das es überall in sozialen Brennpunkten zu solchen Übergriffen kommt.
Nun muss man sich allerdings auch fragen, woran es liegt, das Jugendliche sich über Gewalt ein Ventil schaffen müssen.
Es ist einerseits der Gruppenzwang, dem jeder Jugendliche unterliegt, um nicht ins Abseits gedrängt zu werden, Imponiergehabe einzelner, die sich unter anderem durch ganz besondere Brutalität auszeichnen.
Nun hat jeder schon einmal in seiner Schulzeit einen Lehrer auf die Palme gebracht, was manches Mal ganz witzig war, aber es war nicht wirklich böse gemeint.
Hier war es auch so eine Art Mutprobe, um den Rest der Klasse zu belustigen.
Doch irgendwo sind Grenzen, die eingehalten werden müssen, denn mittlerweile ist eine wirkliche Verrohung zu erkennen, die es aber leider schon viel Jahre gibt.
Auch in früheren Jahren gab es auf dem Schulhof Prügeleien, die aber nach einem ungeschriebenen Gesetz ausgetragen wurden – wer auf dem Boden liegt, wird nicht mehr angefasst!
Diesen Respekt hat man heute nicht mehr, denn es wird ins Gesicht getreten, in den Magen oder die Weichteile – Hauptsache man ist äußert brutal, somit ist einem Schüler der Respekt der anderen sicher.
Derartiges entwickelt sich nun langsam und schleichend und hat sehr viel mit der Entwicklung unserer Gesellschaft zu tun, die auch immer rauer und brutaler wird.
Jeder muss tagtäglich um seinen Arbeitsplatz bangen, die Schüler stehen unter dem Druck „Leistung bringen müssen“.
Hinzu kommt auch noch die Frage, welcher Herkunft man ist. Sollte man aus einer Arbeiterfamilie kommen, hat man relativ schlechte Chancen auf ein Gymnasium zu kommen. Ist man dann auch noch Ausländer, fallen die Chancen nochmals nach unten.
Anders sieht es dann bei Akademikerfamilien aus, aber das können Sie gerne nochmal in einem anderen Artikel ausführlich nachlesen.
Kehren wir nun zurück zu den Lehrern, die mittlerweile im Fadenkreuz aggressiver Schüler sind und auch mittlerweile körperlich angegriffen werden.
Warum greift ein Schüler einen Lehrer an – liegt es daran, das er sich ungerecht behandelt fühlt und ausgegrenzt, oder ist es einfach eine Art Hilferuf, weil genau dieser Schüler Aufmerksamkeit haben möchte?
Respektlosigkeit Lehrern gegenüber ist keine neue Erfindung, denn wann auch immer ein Schüler merkt, das vorne an der Tafel jemand steht, der selber nicht selbstbewusst ist, hat dieser Lehrer „verloren“.
Das fängt meist ganz harmlos an und eskaliert bis hin zu Angriffen – ob nun verbal oder körperlich.
Es gibt verschiedene Ursachen, die ganz dringend neu durchdacht werden sollten, um das Ganze deutlich zu reduzieren, denn nicht die Schüler alleine sind schuld an diesen Auswüchsen.
Man kann es nicht oft genug sagen, aber wir brauchen an den Schulen deutlich mehr Lehrkräfte, die sich auch auf ihre unterschiedlichen Schüler einstellen können und im Besonderen auch wollen.
Keiner sagt, das dieser Beruf leicht ist, doch sollte man sich unbedingt darüber im Klaren sein, das man eine sehr große Verantwortung hat, die nur darauf beschränkt ist, den Unterricht zu gestalten und Hausaufgaben zu kontrollieren.
Es ist einfach erforderlich, das diese Schüler einen Ansprechpartner haben, dem Sie vertrauen, wenn es mal Probleme gibt.
Bei ganz besonderen Problemen muss auch schon mal ein Psychologe zur Hand sein, der auch jederzeit ein offenes Ohr für diese Schüler hat.
Wie heißt es so schön: Bildung ist Ländersache.
Dann sollte man in den Ländern bitte einmal allen Mut zusammennehmen und mehr Lehrer fordern, Schulpsychologen und Sozialarbeiter.
Alle zusammen, und dabei sind wirklich alle gemeint, können das wieder in den Griff bekommen.
Und damit der Faden nach der Schule nicht abreißt, müssen Ausbildungsplätze auch für Schüler vorhanden sein, die schwächer sind – das nennt sich wohl Chancengleichheit.
Hier können die Pädagogen und Sozialarbeiter auch einen wertvollen Dienst leisten, indem man sich auch dann der Probleme annimmt und sie damit alleine lässt.
Die Volljährigkeit und Geschäftsfähigkeit liegt zwar bei 18 Jahren, doch das heißt nicht, das man da schon Erwachsen und selbstbewusst ist, um in der immer schwieriger werdenden Welt klar zukommen.
Reden alleine hilft da nicht weiter, besonders nicht aus den Kreisen der Politik, sondern Taten sind gefragt.
Es gibt so viele Möglichkeiten etwas dafür zu tun, das die Jugend heute unsere Zukunft morgen ist.
Darüber sollten wir alle dringend nachdenken.

© M.Reins

Samstag, 29. März 2008

Aufrechterhaltung von Feindbildern mit allen Mitteln



Seit Jahren schon haben wir ein offizielles Feindbild, das ab und zu mal wieder aufgearbeitet werden muss, damit es nicht in Vergessenheit gerät.
Richtig, die ganzen bösen, islamistischen Terroristen, die uns an jeder Straßenecke auflauern und uns mit Bomben in die Luft sprengen wollen.
Das muss man den Menschen in Deutschland nur lange genug einhämmern, damit es endlich auch der letzte Zweifler glaubt und sich dieser Jagd anschließen will.
Man kann nur glücklich sein, das die Deutschen nicht ansatzweise so eingeschränkt sind wie der Großteil der amerikanischen Bevölkerung, die in großen Teilen auch künstlich dumm gehalten wird – klingt komisch, ist aber so.
Allerdings wird es dem Anschein nach immer schwieriger, diese Anschuldigungen zu verkaufen, denn mittlerweile hinterfragen genügend Menschen diese Aussagen.
Doch auch da ist anscheinend jedes Mittel recht, um wieder einmal im Chor mit US-Präsident Bush den Text zu singen, der Osama bin Laden als großen Terroristen sieht – und mit seinen Verwandten Geschäfte macht, besonders im Rüstungsbereich – der für alles auf der Welt verantwortlich zeichnen soll.
Jedenfalls nach Aussagen von George W. Bush und seinen Freunden.
Jetzt hat sich ein Deutscher Politiker zu einem Anschlag gemeldet, den man tatsächlich vereitelt hat.
Nun kann man sicherlich erwarten, Fakten zu dem vermeintlichen Anschlag zu bekommen, doch weit gefehlt.
Es ging – wie fast immer in diesen Fällen – um Vermutungen und „Verdachtsmomente“, was mittlerweile wirklich langweilig wird, denn bisher hat man noch niemanden tatsächlich mit Sprengstoff bzw. einer tatsächlichen Bombe gefasst.
Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten, die das das verhindern:
Einerseits ein absolut unfähiger BND, ein völlig unfähiger Verfassungsschutz oder eine Kombination von Warnung des Verfassungsschutzes und naiven BND-Mitarbeitern – andere Kombinationen sind natürlich nicht auszuschließen.
Kommen wir also zu dem Deutschen Politiker, nämlich dem bayrischen Innenminister Joachim Herrmann (CSU), der stolz verkündete, das man zur Fußball-WM 2006 einen Bombenanschlag vereitelt hätte.
Somit sollte man wie gesagt davon ausgehen, das man einen potenziellen Täter festnehmen konnte, bei dem man entsprechende Bausätze sicherstellen konnte, um ihm die geplante Tat nachzuweisen.
Der Sprecher des bayrischen Innenministeriums sagte dazu:… ein einzelner Mann, der dem "islamistischen Extremismus zuzurechnen" sei, habe sich damals im Bereich der Allianz-Arena in München auffällig verhalten. Daraufhin habe ihn die Polizei intensiv überprüft. Im Laufe dieser Überprüfungen habe der Mann - anscheinend unter dem Eindruck der Nachforschungen - Deutschland verlassen.
Aha, dieser Mann hat sich also auffällig verhalten. Wie sieht ein auffälliges Verhalten denn aus, was muss man tun, um in den Genuss einer Kontrolle zu kommen?
Und, warum bitte kann, ein Angeblicher, unter dringendem Verdacht stehender Mann Deutschland dann so mir nichts, dir nichts Deutschland verlassen?
Der folgende zitierte Satz sagt mehr als tausend Worte: "In seinem unmittelbaren Umfeld waren Anhaltspunkte festgestellt worden, die den konkreten Verdacht begründeten, dass dieser sprengstoffverdächtige Gegenstände besitzen könnte"
Und danach räumt man dann doch ein, das es zu keiner Gefährdungssituation gekommen sei.
Wenn wir zurückblicken, entdecken wir noch die Wahnsinnsmeldung, das man vermeintliche Terroristen festgenommen hat, die uns mit Wasserstoffperoxid in die Luft sprengen wollten!
Und genau an dieser Stelle muss zwangsläufig jeder lächeln, der die Grundsätzlichkeiten der Chemie und Physik verstanden hat, denn gerade Wasserstoffperoxid ist so ziemlich das Dümmste, was man zum Bau von Sprengstoff bzw. einer Bombe benutzen könnte.
Sollten sie es tatsächlich geschafft haben, die entsprechenden Flüssigkeiten zu mischen, wäre der Sprengstoff derart empfindlich gewesen, das ein Transport mit dem Auto dazu geführt hätte, das dass nächste Schlagloch zum Krater mutiert wäre.
Machen wir uns nichts vor, die angeblichen Terroristen waren armselige Pfuscher, die von rein gar nichts eine Ahnung hatten – schon gar nicht vom Bau von Zündern und Sprengstoff.
Und diese Männer also waren in Ausbildungslagern von Terroristen und haben sich auf Ihre Aufgabe vorbereitet?
Wer’s denn glaubt …
Interessant ist dazu, was die offiziellen Medien sagten, denn was man ohne weitere Überprüfung so von sich geben kann, ist schon erstaunlich.
Auch in dieser Berichterstattung fehlen Details, die nicht genannt werden sollten, wie anzunehmen ist, denn dann hätte es wohl einen Bumerang gegeben.
Die Süddeutsche Zeitung schrieb dazu: Die Täter hatten professionelles nachrichtendienstliches Wissen".

Die Westdeutsche Allgemeine Zeitung schrieb:" der Clou im Dorf: ein Auto mit wechselndem Kennzeichen- und zwar wechselnd zwischen den Dienststellen Verfassungsschutz und Bundesnachrichtendienst."
Im ganzen Dorf stolpern zudem noch alle Einwohner an jeder Straßenecke über die Polizei, aber die gut ausgebildeten Terroristen haben keine Ahnung?
Auch das ein „getarnter“ Wohnwagen, der bei einem Bauern auf einer Wiese steht – voll gestopft mit Überwachungstechnik – den Terroristen nicht auffallen soll ist ein Scherz.
Und das Dümmste, was dann noch herausgekommen ist, war die Anwerbung einer der „Terroristen“ durch den bundesdeutschen Verfassungsschutz
Diese Liste ließe sich sehr weit fortsetzen, denn die wahren Ausführenden scheinen hier wohl in den Reihen der Sicherheitsorgane zu sitzen, wie man vielfach beweisen kann.
Beispielsweise hat der Verfassungsschutz einen Beamten in eine friedliche Demonstration eingeschleust, um mit Gewalteinsatz gegen die Polizeikräfte vorzugehen.
Oder das sogenannte „Celler Loch“, wo angebliche Terroristen ein Loch in die Gefängnismauer in Celle gesprengt haben sollten.
Heraus kam dann, das es der Verfassungsschutz unter angeblicher Mithilfe der GSG 9 war, die den Sprengstoffanschlag durchgeführt haben.
Nun sollte jeder für sich entscheiden, ob es Terroristen sind, die hier Bomben legen wollen, um Menschen zu töten, oder ob es in den eigenen Reihen Verräter gibt, die uns vorführen, um Überwachungs – und Sicherheitsgesetze zu verabschieden?

Eine wohl berechtigte Frage.

© M.Reins

Freitag, 28. März 2008

Schicksale, Medien und Gleichgültigkeit

Was die Überschrift an sich zu bedeuten hat, ist eigentlich wohl jedem klar, denn es gibt keinen besonders großen Spielraum für Interpretationen.
Im Klartext heißt es lediglich, das ein Einzelschicksal durch die Medien mit einer gewissen Gleichgültig behandelt wird, wie ein Fall aus Gütersloh bestätigt.
Es geht um den Erwerbslosen Berndt Pfeifer, der mit dem ansässigen Jobcenter Meinungsverschiedenheiten hat, die auf ganz klare Fehler des Jobcenters zurückzuführen sind.
Sicherlich kann es mal passieren, das Unterlagen nicht zu finden sind, weil jemand sie „verbummelt“ hat, es allerdings nicht zugeben möchte.
Alles nicht so tragisch, wenn man nicht seitens des Jobcenters dann auch noch rigoros die Leistungen kürzt, obgleich im Jobcenter klar sein müsste das der Fehler im eigenen Haus liegt.
Das Jobcenter Gütersloh wird hier durch die GT Aktiv GmbH vertreten, die den Auftrag der Jobvermittlung und Antragsbearbeitung durchführen soll.
Das ein Privatunternehmen diese Aufgaben durchführen soll, ist an sich schon sehr zweifelhaft, aber derzeit nicht das Thema.
Fakt ist, das sich Herr Pfeifer nunmehr seit 3 Wochen im Hungerstreik befindet, um auf die Ungerechtigkeiten des Jobcenters Gütersloh hinzuweisen.
Und nun kommen auch gleich die Medien ins Spiel, die bis ganz wenige überhaupt nicht darauf reagieren.
Einzig und allein haben sich die „Junge Welt“ und das „Westfalen-Blatt“ darum bemüht, es in die Öffentlichkeit zu tragen.
Das Ganze hat ja auch Sinn, denn es wäre fatal, wenn auch andere Erwerbslose davon erfahren würden, die sich möglicherweise dazu aufraffen könnten, um sich endlich gegen die Schikane der Mitarbeiter der Jobcenter zu wehren.
Natürlich sei auch gesagt, das ganz bestimmt nicht alle Mitarbeiter diese Arbeitsweise angenommen haben, sondern immer noch Menschen vor sich sehen.
Nun hat Bernt Pfeifer seine Erfahrungen gemacht, die ganz sicher nicht zu den Positiven zu zählen sind, denn, was man dort im Jobcenter so mit ihm treibt, ist schon mehr als nur eine Frechheit.
Nehmen wir doch mal die Sache mit dem Gespräch, das Herr Pfeifer mit seiner
Sachbearbeiterin führen wollte, weil nämlich sein Antrag schon wochenlang nicht bearbeitet wurde.
Somit war Herr Pfeifer nicht in der Lage, Miete und Lebensunterhalt zu bestreiten und musste sich Geld leihen.
Diese Sachbearbeiterin hat ihn regelrecht rausgeschmissen, weil er sich vorher einen Termin geben lassen muss.
Nun hat er per Handy aus dem Foyer seine Sachbearbeiterin angerufen und hätte doch sofort herkommen können….
Machen wir uns nichts vor: DAS ist Schikane pur.
Aber es geht ja noch weiter, denn Herr Pfeifer hat dem Jobcenter angekündigt, das er zur Behandlung ins Krankenhaus müsse – im Jobcenter hat man sofort reagiert, denn die Pauschale für das Essen im Krankenhaus hat man ihm natürlich mit der Begründung abgezogen, das er dort ja schließlich verpflegt werde.
Als er dann jedoch mitteilte, das sein Termin abgesagt wurde gab es die allerbeste Aussage vom Jobcenter: Da er den Termin angekündigt habe, ist das Geld abgezogen und dabei bleibt es.
Nun nimmt Herr Pfeifer einen Job für 60,- Euro im Monat in der Küche einer Grundschule an, um ein bisschen Geld mehr zur Verfügung zu haben, doch diese Rechnung wurde mal wieder ohne die Mitarbeiter des Jobcenters Gütersloh gemacht.
Man hat ihm schlicht und ergreifend die 60,- Euro von seinem ohnehin niedrigem Satz abgezogen, obwohl ein Hartz IV Empfänger bis zu 100,- Euro dazuverdienen darf.
Doch das scheint niemanden im Jobcenter wirklich zu interessieren.
Es ist eine Geschichte, wie sie jeden Tag immer und immer wieder passiert, doch niemand erfährt es, weil niemand darüber berichtet.
Und schon gar nicht die großen Zeitungen wie die Welt, TAZ oder andere.
Nur drei Zeitungen haben sich letztendlich darum bemüht, dies an die Öffentlichkeit zu bringen, denn Herr Pfeifer wollte schon keine Flüssigkeit mehr aufnehmen, was man ihm aber Gott sei Dank ausreden konnte.
Es wäre an der Zeit, das sich die Verantwortlichen ganz schnell um eine Lösung bemühen, sich insbesondere entschuldigen und ganz besonders andere Antragsteller vor den Mitarbeitern schützen, die sich wie Götter aufführen.
Das heißt im Klartext nichts anderes als eine fristlose Kündigung – dafür einen Grund zu formulieren dürfte wohl kaum schwer fallen.

© M.Reins

Die große Ölknappheit

Die Knappheit des Erdöls wird uns immer wieder vor Augen gehalten, denn diese Reserven sollen ja nach bisherigen Aussagen von „Experten“ in einigen wenigen Jahren zur Neige gehen.
Diese Fachleute haben vorausgesagt, das in den nächsten 40 Jahren die Quellen versiegen werden, was ein Irrtum ist, wie sich jetzt herausstellte.
Durch reinen Zufall ist man an der Westküste der Tsunami-Provinz Aceh auf ein riesiges Ölvorkommen gestoßen, das sogar die Ölreserven des größten Ölförderers der Welt, Saudi Arabien, weit übertrifft.
Es ist unglaublich, aber vor der Westküste Indonesiens wurden in gut 800 m unter dem Meeresboden geologische Strukturen entdeckt, die ganz deutlich auf Erdölvorkommen hinweisen.
Die vermutete Menge an Erdöl wurde gleich auf Fässer umgerechnet und betragen mindestens 107,5 Milliarden Fässer und maximal 320,79 Milliarden Fässer – die Reserve von Saudi Arabien beträgt 264 Milliarden Fässer.
Somit ist wohl der Beweis erbracht, das man uns ständig die Unwahrheit sagt, was die Ölreserven anbelangt, weil man einfach nicht in der Lage ist, richtig zu suchen, denn es kann nicht angehen das Es weiterhin nur Zufallsfunde gibt.
Sollte man also von den offiziellen Zahlen ausgehen wollen, die uns eine ungefähre Zeit von 40 Jahren ließen, bevor das Erdöl versiegt, hat sich die Zeitspanne wenigstens um nochmals 40 Jahre erhöht.
Diese ganze Art und Weise, einen Mangel an Erdöl zu veröffentlichen und weiterhin aufrecht zu erhalten hat nur den Grund, Angst zu verbreiten.
Keiner ist sich wirklich darüber im Klaren, was es eigentlich bedeutet, wenn noch mehr Öl auf dem Markt auftauchen würde.
Aber da werden schon die Konzerne für sorgen, das so was nicht passiert, denn Ihre gewinne sind mehr als in Gefahr bei der ganzen Sache.
Die Geschichte an sich hat auch den Nachteil, das man dann noch weniger daran interessiert sein wird, wirklich umweltfreundliche Energien zu erforschen und zur Marktreife zu bringen.
Und es wird weiterhin von den Politikern geredet und geredet - Klimaerwärmung, CO², Gletscherschmelze …
Aber keine Meldung einer neuen technischen Errungenschaft, die z.B. das Autofahren deutlich Umweltfreundlicher machen würde.

© M.Reins

Big Brother Awards Teil 2

Vor wenigen Tagen ist hier vom kriminellen Potenzial der LIDL-Führung berichtet worden, wobei Mitarbeiter regelrecht ausspioniert wurden.In den Medien wurde recht ausführlich darüber berichtet, doch leider ist die ganze Sache noch nicht beendet, denn es kommt noch viel dicker. In diesem Fall allerdings ausnahmsweise einmal nicht für die Mitarbeiter, sondern für Kunden, die mit Ihrer Scheckkarte bezahlt haben! Es hat sich nämlich herausgestellt, das mit den Kameras im Kassenbereich auch die Geheimzahlen bzw. deren Eingabe gefilmt wurden.
Das alleine sollte Kunden schon veranlassen, möglicherweise Strafanzeigen gegen die dort ausführenden Sicherheitsunternehmen oder eben gegen die einzelnen Mitarbeiter zu erstatten, sofern die Filiale, in der Sie eingekauft haben, überwacht wurden.

Das herauszubekommen, sollte sich nicht als schwierig erweisen.
Nun sind mittlerweile Datenschützer damit beschäftigt, gegen die Detektive, die diese Bespitzelungen durchgeführt haben, was hoffentlich für jeden einzelnen Mitarbeiter Konsequenzen haben wird. Merkwürdig erscheint jedoch der Umstand, das gerade aus dem Bereich der Gewerkschaften nicht schon früher eine Überprüfung durch Datenschützer in die Wege geleitet wurde, sondern weiterhin „überwacht“ wurde, obwohl klar war, das sich nichts ändern würde.
Allerdings hat man das „Schwarzbuch Lidl“ herausgebracht, was jedoch wenig nützt, wenn es nicht jedem Kunden in die Hand gedrückt wird, damit sich die Kunden solidarisch zeigen- doch ein Schwarzbuch-Weblog sollte wohl ausreichen, dachten sich die Initiatoren.

Falsch gedacht, denn es muss auch öffentlich gemacht werden, das es so was gibt, ansonsten ist es nicht wirklich hilfreich.
Darüber kann nun jeder denken, was er möchte, doch wirklich richtig kann es nicht sein, denn schon in 2004 wurde diese Auffälligkeiten aufgedeckt – und letztendlich nichts dagegen unternommen.
Somit haben Journalisten also mal wieder einen Fall von schlimmsten Arbeitsbedingungen aufgedeckt, Mitarbeiter von LIDL sind eingeschüchtert und haben Angst um Ihren Job, was ganz sicher bei der Arbeitsmarktsituation gut zu verstehen ist.

Allerdings muss man dort auch einen Vorwurf anbringen, den die Mitarbeiter nun erstmal schlucken müssen, denn hätten sie ausreichend Mut und Rückgrad gehabt, sich zusammengetan und sich organisiert, wäre alles sicherlich anders ausgegangen.

Es ist immer eine Frage der Einstellung, was man für zumutbar hält und wo endlich Schluss ist, aber das muss jeder für sich selbst entscheiden, ob er stehend lebt oder kniend stirbt.

Doch LIDL ist nicht der alleinige Sklaventreiber bei den Filialunternehmungen, denn es gibt ja auch noch WALMART, der sich auch schon durch derartige Auffälligkeiten der Öffentlichkeit präsentiert hat.

Dagegen wirken LIDL & Co eher wie ein Kindergeburtstag, auf dem es recht lustig zugeht, denn beim weltgrößten Handelskonzern ist man völlig schmerzfrei, was Mitarbeiter angeht, denn dort gibt es regelrechte Verhaltensregeln, die jeder einzuhalten hat.

Es geht nicht um ganz selbstverständliche Dinge wie saubere Arbeitskleidung oder Ähnliches, was man als Arbeitgeber sicherlich verlangen kann und nichts Ungewöhnliches darstellt.

Hier geht’s um Dinge des Privatlebens, die einen Arbeitgeber soweit wohl nichts angehen, denn mir vorschreiben zu lassen was ich esse, ob ich Sport treibe oder ob ich meinen Müll trenne, Altpapier sammle – das geht eindeutig zu weit.

Es gibt einfach Dinge, die gehen tatsächlich zu weit und sollten nicht toleriert werden.

Das es allerdings auch ehemalige Mitarbeiter bei WALMART gibt, die sich nicht alles haben lassen, zeigt der Fall einer Apothekerin, die für das Unternehmen tätig war.

Sie hatte verlangt, das selber Gehalt wie ihre männlichen Kollegen zu bekommen und wurde daraufhin gefeuert.

Sie hat daraufhin geklagt, wobei Ihr 2 Millionen US-Dollar zugesprochen wurden, obwohl sich Firmenanwälte gewunden haben und mit angeblichen Verfehlungen der Apothekerin die Entlassung begründen wollten.

Wer sich nun schon über die Überwachung bei LIDL gewundert hat, sollte ich wirklich erst hinsetzen und ganz tief durchatmen, bevor weitergelesen wird.

WALMART hat sogar eine eigene Art von Geheimdienst, die alles und jeden abhören.

Ob es nun Aktionäre sind, Mitarbeiter oder andere. Es werden Telefongespräche mitgehört, Emails mitgelesen – und alles mit allerfeinster militärischer Technik.

Das Ganze ist an sich nicht sehr verwunderlich, denn der Chef dieser Abteilung ist doch tatsächlich ein ehemaliger Mitarbeiter der berühmt berüchtigten CIA!

Aber bleiben wir in Deutschland und schauen uns mal „den übelsten Arbeitgeber Deutschlands“ an – Anton Schlecker.
Ihm gehören die Schlecker-Drogeriemärkte, die schon deshalb auffallen, weil meist nur eine Mitarbeiterin dort anzutreffen ist.
Das ist sogenannte schwäbische Sparsamkeit, die allerdings zulasten der Mitarbeiterinnen geht.

Doch das scheint sich ja wohl zu lohnen, denn Aton Schlecker und Frau haben ein geschätztes Privatvermögen von ca. 3 Milliarden US-Dollar und belegt damit Platz 194 auf der Forbesliste der reichsten der Welt.

1998 wurden die Eheleute wegen Lohndumpings zu 2 Millionen DM Geldstrafe und jeweils 10 Monate Haft auf Bewährung, was in Anbetracht des Vermögens lächerlich wirkt.

Der Umgang bei Schlecker mit den Mitarbeiterinnen kann man wohl nur als Sklaverei bezeichnen, wobei LIDL eher wie ein Märchen anmutet.

Und dann hört man immer wieder, der Standort Deutschland ist zu teuer – sicher, wenn dann unverschämterweise von Mitarbeitern auch noch Tariflöhne, Pausen und Urlaub verlangt werden, kann man als Unternehmer auch nur am Bettelstab gehen.

Es muss sich in Deutschland dringend etwas tun, besonders muss das Selbstwertgefühl der Mitarbeiter deutlich steigen.

Und den Unternehmern sollte einmal wieder klar werden, das gute Mitarbeiter nun mal gutes Geld kosten, aber genau diese Menschen es sind, die ihren Wohlstand mit erarbeitet haben.

Nicht alleine die Schreibtischarbeit macht ein Unternehmen aus, sondern die Arbeit der vielen Hände der zufriedenen Mitarbeiter, die gerne zur Arbeit kommen.

© M.Reins

Donnerstag, 27. März 2008

Endlich ist es offiziell...

Vor kurzem wurde in den Medien und in einem Artikel in diesem Blog darüber berichtet, das George W. Bush Waffenlieferungen in den Kosovo zulässt – trotz der Resolution 1244 der UNO, die Waffenlieferungen und Bildung von Armeen in diesem Krisengebiet untersagt.
Und jetzt ist die Katze endlich aus dem Sack, denn wie jeder weiß, macht Präsident Bush nichts ohne Hintergedanken.
Dieser Hintergedanke hat sich nun tatsächlich dahingehend bestätigt, das die Amerikaner dort einen Militärstützpunkt einrichten werden.
Langsam aber sicher bekommt man den Eindruck, das sich in nächster Zeit etwas im Kosovo ereignen wird, denn die ganze Geschichte hat irgendwie einen bitteren Nachgeschmack, der sich im Verdacht äußert, das der Raketengürtel der US-Amerikaner vielleicht auch noch im Kosovo installiert wird – das ist allerdings lediglich eine Vermutung.
Im weiteren erhärtet sich der Eindruck, das der Kosovo eine Art zweites Israel wird, wobei die Serben die Rolle der Palästinensern übernehmen werden müssen.
Immerhin wird den Kosovaren mit der Zustimmung der US-Amerikaner – schon alleine durch die Bewaffnung begründet – eine Art Persilschein ausgestellt, der ihnen dabei helfen soll die Serben zu vertreiben.
Das Vertreiben wird wie schon immer in Krisenregionen mit Waffengewalt von statten gehen und wird somit niemals dauerhaften Frieden am Balkan bringen.
Und das alles, weil ein US-Präsident sich weder an Völkerrechte noch an Resolutionen der UNO hält, weil es ihm völlig egal ist, was man dort sagt.
Generaloberst Iwaschow hat es schon völlig richtig erkannt, wenn er sagt, das die Amerikaner in einem ruhigen Europa nichts zu sagen haben – also sorgt man für Unruhen, wo man nur kann.
Auch hier ist es unbegreiflich, das aus der Weltgemeinschaft wieder einmal kein Ton dazu gesagt wird, weil man sich schon viel zu sehr abhängig gemacht hat.
Lassen wir uns überraschen, ob vielleicht die Russen Friedenstruppen nach Serbien schicken, um die dortigen Menschen vor den Kosovaren zu schützen, die bald mit Waffen wieder auftauchen und Menschen sterben werden – unschuldige Menschen, wie es schon einmal war und sich auf dem Balkan so viele Menschen abgeschlachtet haben.
Menschen, die vormals Nachbarn waren, möglicherweise sogar Freunde.
Fragt sich, wer den Krieg eigentlich wirklich angezettelt hat…

© M.Reins

EU plant zentrales Register für Verkehrssünder

Was auf den ersten Blick ganz gut aussieht, weil man nun auch bei uns endlich ausländische Verkehrssünder belangen kann und natürlich auch deutsche Autofahrer im Ausland, hat sicherlich für den einen oder anderen auch seine Tücken.
Wer vor einiger Zeit sein Bußgeld in Frankreich nicht bezahlt hat, musste dringend darauf achten, zukünftig keinen französischen Boden mehr zu betreten, um nicht möglicherweise die Gastfreundschaft französischer Gefängnisse kennen zu lernen.
Nun soll also alles anderes werden, wenn es nach dem Willen des EU-Verkehrskommissars Jacques Barrot geht.
Das heißt also im Klartext, dass alle Daten aus den derzeit 27 EU-Staaten untereinander ausgetauscht werden können, um Bußgelder einzutreiben.
Doch da sind schon die ersten Probleme, die nicht nur beseitigt werden müssen, sondern auch ungeheure Mengen an Geld verschlingen werden und dringend Kosten und Nutzen abgeglichen werden müssen, denn ein französisches Radargerät ist nicht in der Lage, ein deutsches Kennzeichen als solches zu identifizieren.
Somit muss also ein Radargerät entwickelt werden, das alle Kennzeichen der EU erkennt und zuordnen kann – das es hier um sehr viel Geld geht, dürfte wohl ein interessanter Nebeneffekt für den Hersteller sein, der die Ausschreibung für sich entscheiden kann.
Ein weiteres Problem sind die deutlich unterschiedlichen Sätze der Geldbußen, die in den einzelnen Ländern zugrunde gelegt werden.
Spanien hat völlig andere Sätze als z.B. Deutschland oder Polen, also muss hier auch etwas getan werden, denn es muss für jeden Kraftfahrer klar sein, was ihn erwartet, wenn er einen Verstoß begeht.
Fangen wir einfach mal den Promillegrenzen innerhalb der EU an, die sehr weit auseinander liegen und dann wohl oder übel geändert werden sollten – 0,0 Promille wären doch für alle in Ordnung – immerhin hat man das doch auch den deutschen Fahranfängern verordnet, warum also nicht auch jedem anderen Kraftfahrer?
Ebenso sieht es bei der Lichtpflicht bei Tage aus, die es in immerhin 17 EU-Ländern gibt und bei Nichtbeachtung recht teuer werden kann.
Norwegen schlägt dabei mit der höchsten Geldbuße mit immerhin 180 Euro zu, die anderen 16 nehmen dafür weniger, aber eben auch dort gibt es entsprechende Geldbußen.
Die ganze Idee des EU-Registers beruht auf dem Wunsch, das man die Zahl der Verkehrstoten von derzeit ca. 54000 auf die Hälfte reduzieren will.
Schon alleine die Tatsache, durch derartige Maßnahmen etwas erreichen zu wollen ist pure Fantasie, denn als Erstes müsste etwas Grundsätzliches geändert werden, nämlich die Höhe der Geldbußen.
Und zwar nicht wie bisher, einfach mal einen Satz verdoppeln, sondern Gerechtigkeit und Sinn integrieren, denn es ist schon ein deutlicher Unterschied, ob jemand im Monat ein Einkommen von 1400,- Euro oder vielleicht 5000,- Euro hat, aber jeder für ein und den selben Verstoß angenommene 500,- Euro zahlen sollen. Den einen trifft es deutlich härter als den anderen, und das mit Gleichbehandlung dann nichts mehr zu tun und muss deshalb geändert werden.
Schauen wir einmal in die Schweiz, wird jedem schnell klar, das man dort nur so schnell fahren kann, wie es der Geldbeutel zulässt.
Die dortigen Geldbußen bei Geschwindigkeitsübertretungen sind schon recht empfindlich angesetzt, wie man in einer Tabelle selber prüfen kann.
Noch weiter gehen die Schweizer, wenn es sich um einen Großverdiener handelt, denn diese Klientel kann bis zu 40.000 SFR oder 26.000 Euro für einen Verkehrsverstoß hinblättern.
Ein Fall, der vor dem Gericht verhandelt wurde, zeigt ganz deutlich, das man für einen Verstoß, der wohl in Deutschland gerade mal 75,- Euro kosten wird und Punkte gibt, in der Schweiz deutlich mehr zahlen muss.
Interessant ist auch der Schweizer Bußgeldrechner, wo jeder mal seine eigenen „Schandtaten“ eingeben kann, um einmal zu ermitteln, wie viel Geld tatsächlich gespart wurde – für den Fall, in der Schweiz erwischt worden zu sein.
Der ein oder andere könnte bestimmt 6 Monate Urlaub auf den Malediven machen.
Aber es ginge noch gerechter, wenn man einfach einen Mindestsatz festlegt, der auch entsprechend hoch angesetzt ist, damit es niemand mal eben aus der Portokasse zahlen könnte.
Des weiteren müssen die Geldbußen Prozentual vom Nettoverdienst berechnet werden, denn dann hat ein Besserverdienender bei 10% des Einkommens ein ebenso großes Loch im Budget wie jemand, der bei 1400,- Euro 10% hinblättern muss.
Warten wir ab, was weiterhin passiert und hoffen wir, das man in Brüssel ausnahmsweise mal etwas vernünftiges vollbringt, auch wenn der Vorwand der Reduzierung der Unfalltoten nicht glaubhaft ist.

© M.Reins

Mittwoch, 26. März 2008

Big Brother Award presents...


Wer die Augen offen hält und ein wenig skeptischer ist als vielleicht andere, wird sich schon ziemlich über das Verhalten von Unternehmen wundern.
Besonders hervorgetan hat sich in der vergangenen Zeit das Filialunternehmen LIDL, die besonders durch arbeitsrechtliche Verstöße aufgefallen sind.
Was für den einen Warnschuss darstellt, scheint bei LIDL lediglich auf taube Ohren zu stoßen, denn Sie machen unbeirrt weiter mit ihren schon kriminellen Verhaltensmustern.
Jetzt wurde bekannt, das LIDL sich wohl wieder einmal besonders dadurch hervorgehoben hat, indem sie Mitarbeiter bespitzeln, lassen, die bis in das Privatleben hineinreichen.
Die dreiste Art und Weise des Vorgehens ist schon fast einen Preis wert, wobei sich gerade die Filialleitungen ein bisschen Naivität vorwerfen lassen müssen, denn sehr viele Kameras zur Feststellung von Ladendiebstählen ist ja eine durchaus angemessene Maßnahme, doch muss dann auch einmal darüber nachgedacht werden, ob tatsächlich so viele Ladendiebstähle erfolgt sind.
Und da ist wohl einiges nicht so ganz richtig, denn wenn man z.B. Sieben Kameras installiert, kann es doch gar nicht wirklich dazu dienlich sein, Kunden zu überwachen. Immerhin haben sich diese Detektive als Ladendetektive ausgegeben, die dann wohl im Laden selbst überwacht haben. Fragt sich auch, warum es ausgerechnet Minikameras sind, die dort eingesetzt wurden, wo doch offensichtlich sichtbare Kameras gleichzeitig abschrecken.
Bei derzeit 2700 Filialen in Deutschland wohl undenkbar, denn LIDL gehört sicherlich nicht zu den Unternehmen, die großzügige Gehälter zahlen.
Schon 2004 war LIDL dadurch aufgefallen, das Sie Mitarbeiter mit Kameras überwacht haben, und erhielten dafür den „Big Brother Award“ in der Kategorie Arbeitswelt für den „nahezu sklavenhalterischen Umgang mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern“.
Nun hat man bei LIDL wieder einmal den Bock abgeschossen, der wohl deutlich größer ist als alle Vorherigen, denn nun hat man sich nicht mehr mit der herkömmlichen Art der Überwachung begnügt, sondern hat das Ganze auch noch ausgeweitet, indem man z.B. notiert hat, wie lange ein Mitarbeiter auf der Toilette ist und wie oft.
Wer glaubt hier sei die Schmerzgrenze erreicht irrt sich, denn die Detektive haben sogar im Privatleben der Mitarbeiter herumgeschnüffelt.
Da scheint schon eine recht große kriminelle Energie vorhanden zu sein, denn es ist wohl kaum anzunehmen, dass man mit diesen Erkenntnissen nichts weiter machen möchte., denn wohl niemand kann so naiv sein.
Vorstellbar wäre z.B., dass man Mitarbeiter „überzeugen“ kann, bestimmten Anweisungen folge zu leisten, denen Sie unter normalen Umständen nicht folgen würden.
Möglichkeiten zur Nutzung dieser Daten sind vielfältig, wobei es Ihrer Fantasie überlassen bleibt, was man damit alles für Sauereien machen kann.
Und wer dann vorgibt Ladendiebstähle aufzuklären oder zu verhindern, kann das wohl kaum damit erreichen, indem man Kameras über den Kassen anbringt, denn ein Ladendieb hätte dann wohl schon die Ware eingepackt, oder Aufenthaltsräume überwacht – denn wenn die Mitarbeiter etwas einstecken würden, hätte man mit den Kameras im Laden schon Beweismittel.
Hier ein paar recht interessante Protokollabschnitte, die schon ziemlich merkwürdig erscheinen.
Schon ziemlich krass, was dort abgeht. Wir können gespannt sein, was LIDL wohl beim nächsten Mal für einen Preis bekommt oder ob es endlich soweit ist, das gegen LIDL Ermittlungen aufgenommen werden.
So jedenfalls kann es nicht weitergehen, das sollte wohl jedem klar sein.
Auch wenn Sie jetzt abwinken und sagen, das Sie nicht dort einkaufen. Darum geht es auch gar nicht, sondern um die Mitarbeiter, die eigentlich nur noch einen Peilsender oder implantierten Chip benötigen, um sie ständig zu überwachen – auf Schritt und Tritt.
Vielleicht noch Telefongespräche abhören??
Unglaublich, was bei uns alles möglich ist, ohne das vom Gesetzgeber reagiert wird.

© M.Reins

Schmierige Propaganda

Es ist immer wieder ein merkwürdiges Bild, was sich abzeichnet, wenn es auf dem Arbeitsmarkt mies aussieht und viele Menschen arbeitslos sind.
Das ist ganz sicher für alle Beteiligten nicht besonders witzig, auch wenn der eine oder andere nicht wirklich Lust hat, zu arbeiten.
Doch sollte man mit solchen Äußerungen recht vorsichtig umgehen, denn es ist nicht immer alles so, wie es auf den ersten Blick scheint.
Nehmen wir doch ganz einfach mal einen Handwerker, der angenommene 12,- Euro Stundenlohn hat und 180 Stunden im Monat arbeitet – somit 2160 brutto.
Nach Abzug aller vom Staat gewollten anteiligen Beiträge bleiben ca. 1500 Euro netto.
Das Ganze gilt nun für einen Junggesellen mit Steuerklasse 1.
Und da es gerade modern ist, im Bereich Handwerk immer mehr Leiharbeiter einzustellen, deren Lohn für gleiche Tätigkeit vielleicht bei 7,- Euro liegt, hat dieser nur noch ein brutto von 1260,- Euro, wobei der ausgezahlte Betrag dann bei ungefähr 800,- Euro liegen wird.
Wenn wir nun eine Miete von angenommenen 500,- Euro annehmen müssen – was sicherlich regional deutlich unterschiedlich ausfallen wird – bleiben dem guten Mann noch 300,- Euro zum Leben. Davon sind nicht nur Lebensmittel, Hygieneartikel sondern auch Kleidung zu bezahlen.
Für ein ausschweifendes Leben bleibt wohl nicht viel übrig, wenn man jeden Cent mehrfach umdrehen muss.
Das Leiharbeit ständig zunimmt und für Arbeitgeber immer mehr zunimmt, wurde bereits in einem Artikel ausführlicher behandelt.
Und jetzt kommt der Teil, wo man bitte nicht auf Menschen schimpft, die man nicht kenn, ihnen Schmarotzertum vorwirft und sie als faule Sch … betitelt.
Es sind eben diejenigen, die die unterste Sprosse der Leiter erreicht haben und nicht einmal genügend Kraft haben, sich angemessen zu wehren.
Es sind die Empfänger von Hartz IV, die ganz sicher nicht stolz darauf sind, angeblich ja so viel Geld zu bekommen und nicht arbeiten wollen.
Es macht wütend, das von Menschen zu hören, die den modernen Sklaven für sich entdeckt haben, um sie ausbluten zu lassen, ihren gewinn weiterhin „optimieren“, wie es so schön heißt.
Das ist kein Optimieren, sondern ausgeprägte Gier. Vor einiger Zeit hat man sogar aus Berlin Schelte an die Manager verteilt, die sich nicht weiter beeindrucken lassen und ihre Bezüge einfach mal wieder erhöht haben.
Dabei ist es relativ egal, ob sie das Unternehmen hochbringen, was ja sicherlich wünschenswert ist – besonders für die Aktionäre – oder eben das Unternehmen vor die Wand fahren, wie schon des öfteren geschehen.
Jetzt aber ist doch auch zu lesen, das eine Familie tatsächlich monatlich 4000,- Euro Hartz IV bekommen hat.
Super Schlagzeile muss man zugeben, doch ist man eigentlich etwas in der Form nur von einer „Zeitung“ bekannt, die sich ständig so profilieren möchte, um den Volkszorn anzuheizen – der Artikel ist sogar aus dieser besagten „Zeitung“ und wird mittlerweile einfach von anderen übernommen, ohne mal zu prüfen.
Eine seltsame journalistische Glanzleistung.
Jetzt werden wir uns aber diesen überzogenen Hartz IV Satz dieser Familie mal genauer ansehen, denn dann sieht diese ganze Sache völlig anders aus:
Diese Familie besteht aus dem Ehepaar und neun Kindern, die zusammen im Schnitt
3846,38 Euro bekommen, was dann pro Person ganze 349,67 Euro.
Das ist ein sagenhaftes Einkommen, das ganz sicher 2-mal im Jahr einen Urlaub auf den
Kanaren zulässt, oder?
Mittlerweile ist es wieder soweit, das die Hartz-IV Empfänger wieder einmal als Schuldige gefunden wurden, die allen nur auf der Tasche liegen und uns abzocken.
Seltsam, das sich niemand gegen die Abzocke der Krankenkassen so vehement wehrt und schimpft, was das Zeug hält. Oder gibt es so viele Schlagzeilen bei den anderen Dingen des Lebens, wo wir ganz offiziell vom Staat abgezockt werden oder es zugelassen wird, das man uns das Geld aus den Taschen angelt wie bei Gas und Strom – oder wird sich da mehr drüber aufgeregt als über Hartz IV Empfänger …
Warum kommt denn niemand mal auf die Idee, das Ganze einmal ganz sachlich zu überdenken, um dabei zu hinterfragen, warum es überhaupt Hartz IV gibt und warum es einem Kriminellen erlaubt war, diese böseste Form der Menschenverachtung einzuführen?
Fragen Sie sich doch bitte, was dieser Herr Hartz wohl monatlich mit nach Hause schleppt und sich einen feuchten … darum kümmert, wie es denen geht, die er letztendlich auf dem Gewissen hat.
Das Ganze, und da seinen sie sich sicher, ist von den Regierenden gewollt, um alle anderen noch mehr unter Druck zu setzen, damit sie jede Arbeit für jeden Preis annehmen.
Die sogenannten Zeitungen puschen das Ganze nur noch auf, damit Menschen gar nicht erst auf den dummen Gedanken kommen könnten, das etwas gar nicht so stimmt.
Lassen Sie uns daran denken, das diese Menschen das sicherlich nicht freiwillig machen – natürlich, es gibt immer Ausnahmen, wie auch bei den Unternehmern, die sich für Ihre Mitarbeiter stark machen – und wohl lieber einen Arbeitsplatz wollen, um wieder einen Tag zu haben der Erfolgserlebnisse beinhaltet und dazu beiträgt, das ein solcher Mensch wieder aufrecht gehen kann.
Sie müssen nichts weiter tun, als diese Menschen zu respektieren, denn Sie können morgen zu der Gruppe Menschen gehören, auf die Sie heute noch geschimpft haben.
Und sage niemand, ihm, könne das nicht passieren.


© M.Reins

Merkwürdig kalt für eine Klimaerwärmung

Es ist wohl zu Ostern zu jedem durchgedrungen, das es ziemlich kalt war es dabei auch gehagelt und geschneit hat.
Und da man ja konsequent immer noch von Klimaerwärmung spricht – zumindest von offizieller Seite – wurde es wohl deutlich widerlegt.
Seit nunmehr 38 Jahren ist es das kälteste Osterfest gewesen!
Wer bitte will den da noch von Klimaerwärmung sprechen, wo es doch an den meisten Orten der Welt deutlich kälter wurde und wohl die wenigen Ecken der Erde, wo plötzlich die Gletscher abschmelzen gar nicht wirklich ins Gewicht fallen.
Würde man sich einmal die Mühe machen, die Wetterkapriolen einem Vergleich zu unterziehen, würde wohl auch auffallen, das Indien, Irak, Hawaii, Griechenland usw. fürchterliche Kälte hatten wie nie zuvor, wobei auf Zypern gerade 30°C herrschen.
Es taut dort, wo es früher kalt war und wird ebenso dort kalt, wo es früher warm war – nichts anderes passiert.
Ja, das Klima wandelt – nämlich von einer Ecke der Erde zur anderen. Es gibt keine Erwärmung, aber das will man anscheinend gar nicht verstehen, denn es hängt eine Menge davon ab.
Das alles nicht wirklich so heftig ist, belegen Korrekturen der NASA, was die Durchschnittstemperaturen der USA betrifft.
Zwar reden die Vertreter der Klimaerwärmung von Unsinn, was die geringen Temperaturabweichungen anbelangt, doch stellt sich dabei heraus, das 1998 immer noch das wärmste Jahr war und die Temperatur bislang abgenommen hat, statt anzusteigen.
Mittlerweile sollte es doch auch dem Letzten aufgefallen sein, das sich zwar etwas verändert, es aber lediglich eine Verschiebung ist und nichts anderes.
In dem Zusammenhang möchte ich noch mal an folgenden Artikel erinnern, der wohl genug darüber aussagt.
Lassen wir uns also mal überraschen, wann man dazu kommt, den Fehler dieser Aussagen einzugestehen, denn schon in den 70er und 80 Jahren des vergangenen Jahrhunderts hat man schon von einer voraussichtlichen Eiszeit gesprochen.

© M.Reins

Sonntag, 23. März 2008

Wer nicht kuscht, fliegt

Dieser kurze, aber aussagekräftige Satz ist für viel das tägliche Brot, denn in der Arbeitswelt hat sich einiges verändert, aber keineswegs zum Guten für die Arbeitnehmer.
Heute muß man täglich um den eigenen Job bangen, denn auf der Straße warten schon die nächsten 20 Menschen ohne Job, die Ihren sehr gerne für 3 Euro weniger auch machen würden – ohne wenn und aber.
Aber nicht nur das ist ein Problem, was vielen ganz offensichtlich auf den Magen drückt, sondevielmehr auch die Art und Weise wie mit Ihnen umgegangen wird.
Das beste Beispiel dafür ist die Zeitarbeit, die ja wohl nicht mit dem Begriff Sozial in Zusammenhang gebracht werden kann.
Wer heute in Zeitarbeit steht und damit seinen Lebensunterhalt verdienen muß, kann Kataloge von Reisebüros wohl nur für SF-Romane halten, denn ohne finanzielle Hilfe von anderer Seite ist doch Urlaub gar nicht möglich.
Wenn es denn überhaupt Urlaub gibt…
Aber das sind doch keine wirklichen Neuigkeiten, die uns nun entgegenbrodeln, sondern man hat es nie wirklich wahrgenommen weil es nämlich nicht interessierte.
Der Job war sicher und gut war das, einem selbst kann doch so was nicht passieren, dazu ist man doch viel zu lange in der Firma…
So, Traum Ende – willkommen in der Realität!
Jetzt sind auch so ziemlich alle Berufsgruppen von dieser bösesten Art von Lohndumping eingenommen worden, weil die Unternehmen angeblich ja immer mehr sparen müssen und Arbeitnehmer doch soviel Geld kosten.
Das ist ja richtig, aber warum wendet man sich mit aller macht an das schwächste Glied der Kette und geht nicht zu dem Schmied, der diese Kette geschmiedet hat?
Dazu fehlt nicht nur die Einsicht, sondern es steht auch die eigene Gier nach noch mehr im Weg.
Kommen wir einmal zu einer Berufsgruppe, die man so richtig am Haken hat, wie man so schön sagt: Journalisten.
Was denken Sie – wenn sie an ihren eigenen Stundenlohn denken, sofern sie nicht ein festes Gehalt bekommen – müssen Sie als Journalist schreiben, um Ihren derzeitigen Stundenlohn zu bekommen?
Ich gebe Ihnen mal eine Rechenhilfe mit der Sie auch dann selbst entscheiden können, wieviel Sie am Monatsende verdienen werden.
Pro Zeile gibt es 25 Cent, Brutto natürlich. Und, ist Ihnen schon ein wenig schwummerig vor den Augen in Anbetracht dessen, was sie sich täglich zusammenschreiben müssen, um auf ein Gehalt zu kommen, das ein Überleben gewährleistet?
Und das ganze beläuft sich auf einige wenige Zeitungen, sondern auf eine ganze Menge die sich der unterschiedlichsten Methoden bedienen, um Ihren Redakteuren oder Angestellten keine Tarifverträge zahlen zu müssen.
Angefangen über Auslagerung einer Tochterunternehmung bis hin zur reinen Leiharbeiterredaktion, alles ist da möglich.
Jetzt schlägt man aber mit dieser Art der „Beschäftigungsverhältnisse“ zwei Fliegen mit einer Klappe, denn paßt dem Chef die Nase eines Mitarbeiters, ist er raus.
Ein Anruf bei der Leiharbeitsfirma und das war’s.
Im weiteren kann man die Daumenschrauben aber noch viel weiter zudrehen, denn nun geht es ausschließlich um die Meldungen und Artikel.
Ab jetzt kann nämlich ein Journalist die Artikel und Meldungen so „formulieren“, wie man sie haben möchte – ob sie nun der Wahrheit entsprechen oder nicht, ist völlig belanglos.
Im Fernsehen geht es um Einschaltquoten und bei den Druckmedien eben um Verkaufszahlen, denn dort gibt es keinen Unterschied.
Und nur, wer so richtig gut funktioniert, kann bleiben oder wird auch schon mal bei anderen Zeitungen angeworben – als Zeitarbeiter natürlich.
Wundern Sie sich also nicht wenn Sie mal wieder Unsinn in der Zeitung lesen oder irgendeinen Unfug in den Nachrichten sehen oder hören, es könnte genau so gewollt sein.
Medienmacht wurde hier völlig neu interpretiert. Es wird Zeit, daß etwas passiert, und dazu bedarf es auch jener Journalisten, die keine Angst haben und sich zu Wort melden.
Was die angesprochene Gier der Unternehmer anbelangt, haben sich einige recht gut hervorgetan, was man im einzelnen selbst nachlesen muß, um es glauben zu können.
Es ist nicht zu glauben was man dort zu lesen bekommt, aber das ist das tägliche Brot und nennt sich soziale Gerechtigkeit.
Diese Gerechtigkeit haben wir einmal den ehemaligen Bundeskanzler Helmut Kohl zu verdanken, der es immerhin soweit getrieben hat, daß man Arbeitnehmer bis zu 12 Monaten an einen Kunden überlassen konnte.
Ex-Kanzler Gerhard Schröder hat die Sache soweit ausgedehnt, daß es bei der Arbeitnehmerüberlassung keine Begrenzung mehr gibt.
Aber nicht nur das, denn nach dem Wegfall des Synchronisationsverbots ist nun die Einstellung eines Arbeitnehmers für nur eine einzelne Überlassung in einen Kundenbetrieb erlaubt. Danach kann der Arbeitnehmer entlassen werden. Durch Aufhebung der Wiedereinstellungssperre kann derselbe Arbeitnehmer später wieder eingestellt werden.
Da bedanken wir uns doch mal artig bei Herrn Kohl und Herrn Schröder für das nette Erbe, was man uns hinterlassen hat.

© M.Reins

Waffen für die Mafia

Als wenn es uns tatsächlich überraschen würde, hat Präsident Bush den Waffenexport in den Kosovo erlaubt.George W. Bush ist doch tatsächlich der Meinung, er könne sich mal wieder – wie schon des öfteren – über UNO Beschlüsse hinwegsetzen, die ganz klar sagen, das es ein Waffenembargo für den Kosovo gibt.Es ist unglaublich, wie man sich die Arroganz des US Präsidenten auf der Welt bieten läßt, der sich alles erlaubt – von Foltern über Verschleppungen – und tatsächlich annimmt, er wäre im Recht.Es muß auch ganz dringend daran erinnert werden, das die Regierung im Kosovo aus Mitgliedern des albanischem Netzwerk besteht, was nach berichten des BND belegt ist.Haupteinnahmequellen sind Schutzgelderpressungen, Menschenhandel und Drogengeschäfte.Das jetzt auch noch Waffen in den Kosovo geliefert werden ist ein Hohn und Gespött auf Völkerrecht, auf die UNO und die Regierungen dieser Welt, die sich das muntere Treiben der Amerikaner wortlos mit anschauen.Das ganze trägt natürlich zur Nationalen Sicherheit der USA bei, wie denn Präsident Bush zu glauben meint.Über derartige Aussagen aus dem Weißen Haus wundert sich aber wohl niemand mehr ernsthaft, denn diese Art der Politik „Frieden durch Waffen“, wird schon lange im Weißen Haus praktiziert. Es läßt sich nämlich eine Menge Geld damit in die Kassen spülen – und nicht nur in die Kassen der Rüstungsindustrie, sondern auch in derer, die in den Vorständen sitzen wie z.B. G. Bush sen., Hillary Clinton usw.Wer ernsthaft glaubt das die Amerikanische Regierung irgendwo auf der Welt auch nur ein winziges kleines Stück daran interessiert wäre, Frieden auf der Welt herzustellen und zu bewahren, sollte langsam wach werden und der Realität ins Auge sehen.
Da von Amerikanischer Seite wieder einmal die Russen als Bedrohung gesehen werden und dort ein Raketengürtel aufgebaut wird, hat eine Aussage des Russischen Außenministers Sergej Lawrow weitaus mehr Gewicht als es den Anschein hat.

Der Außenminister sagt nämlich ganz klar und deutlich, das es die derzeitige Stabilität auf dem Balkan bedroht, womit er wohl nicht Unrecht hat.

Im weiteren sagt die
Resolution 1244 der UNO, das in der dortigen Region die Bildung einer Armee untersagt ist, was natürlich auch Waffenlieferungen beinhaltet, die zur Aufrüstung einer Armee gedacht sind. Um es ganz klar zu sagen, diese Sache stinkt mal wieder zum Himmel und es wird dringend Zeit, etwas gegen die Amerikaner zu unternehmen, um sie einmal im Zaum zu halten. Es kann nicht angehen, das sich ein wahnsinniger Präsident alles ungestraft erlauben kann und selbst das eigene Volk nicht willens ist, ihn zu stoppen.
Oder Sie sind einfach nur dumm genug, um seinen Lügen zu glauben.

© M.Reins

Freitag, 21. März 2008

Werbung macht’s möglich

Lassen Sie uns noch ein wenig in der Zeit zurückgehen, als in der Werbung plötzlich neue Dinge auftauchten und dem Verbraucher vermeintlich besondere Produkte als wahrer Heilsbringer angepriesen wurden.
Wir sprechen von der sagenumworbenen Wellness-Welle, die Produkte plötzlich als besonders gesund darstellte, besondere Bäder zum Vorschein bracht, ja sogar ganze Wellnessbereiche in Hotels zustande brachte.
Wellness heißt aber nichts anderes als „Gute Gesundheit“ und hat wohl nicht wirklich etwas mit Bädern zu tun, die lediglich überteuert sind, statt einen ganz besondere Wirkung zu haben, denn mit einem ganz normalem Bad und Duftölen ist das ganze sicherlich auch möglich – nämlich einfach mal abzuschalten und die Hektik des Tages hinter sich zu lassen.
Das man die Wellnesshotels aus dem Ärmel gezaubert hat ist ja an sich keine schlechte Idee, denn sich einfach mal ein ganzes Wochenende erholen, sich verwöhnen lassen und einem hoffentlich jeden Wunsch von den Augen abzulesen ist so schlecht wohl nicht.
Aber was bitte hat das schon wieder mit Guter Gesundheit zu tun, wenn man nach 72 Stunden wieder in der normalen Hektik eingebunden ist und das Entspannungswochenende keine Spuren mehr hinterlassen hat?
Das soll nun aber nicht unbedingt das Thema sein, denn es gibt dort einen ganz besonderen Punkt der einmal angesprochen werden muß, denn wir verfallen leider Gottes immer wieder der Werbung mit Ihren scheinheiligen Versprechen, die sicherlich nicht halten, was Sie so versprechen.
Es geht um sogenanntes „Near Water“, wobei alleine schon der begriff völlig daneben ist, denn etwas nahe am Wasser zu nennen, was so ziemlich aus Wasser besteht ist schon sehr merkwürdig.
Es wird unter verschiedenen Bezeichnungen im Handel verkauft, wobei es ganz unterschiedliche Wässerchen gibt, die die unterschiedlichsten Zusätze haben.
Wer wirklich glaubt, daß in einem derartigen Wellnessgetränk tatsächlich Kräuter enthalten sind, täuscht sich gewaltig, denn die Chemie bringt einiges fertig wie wir schon wissen.
Kräuter an sich hätten nämlich auch eine Wirkung, was man bei den chemischen, natürlichen Geschmacksstoffen sicherlich nicht vorkommt.
Erinnern Sie sich eigentlich noch, wie viele Würfelzucker eine Flasche Coca Cola hatte? Pro Liter sind es exakt 36 Stücke Würfelzucker und 420 kcal, die uns dort entgegenkommen, aber was denken Sie, stecken in den Wellnessgetränken?
Einem Filmbericht des Norddeutschen Rundfunks zufolge bis zu 25 Stücke Würfelzucker!
Und das soll also Gesundheitsförderlich sein? Ein böser Scherz, oder finden Sie nicht?
Seit dem stagnierenden Getränkeabsatz der Industrie läßt man sich ständig etwas Neues einfallen, um dem Kunden vermeintliche Gesundheit zu verkaufen.
Nehmen Sie sich bei Ihrem nächsten Einkauf doch mal wirklich die Zeit und lesen die Zutatenliste auf den Flaschen, insbesondere der Zuckergehalt, der lediglich immer nur für 0,1 Liter angegeben wird.
Und wundern Sie sich dann auch nicht über E- Nummern, die dort eventuell auftauchen und in so gut wie allen Lebensmitteln enthalten sind.
Im Grunde genommen könnten Sie jeden dieser doch so wertvollen Getränke selbst herstellen, denn z.B. der Fruchtgehalt bewegt sich tatsächlich zwischen 0-10%, und das ist kein Scherz. Was kostest eine ganz normale 1,5 l Flasche Mineralwasser?
Dazu nehmen wir noch einen Liter roten Traubensaft – nur mal als Beispiel – und machen und daraus eine Traubensaftschorle 1:1, die ganz sicher supergut schmeckt und deutlich weniger Zucker enthält.
Ist es möglich, daß dieses selbstgemachte Getränk nicht nur deutlich günstiger ist sondern auch noch besser schmeckt?
Aber es stellt sich auch die Frage – die bisher niemand wirklich beantworten konnte – wo denn nun überhaupt der wahre Nutzen dieser doch so gesunden Getränke überhaupt versteckt ist.
Es gibt nicht einen einzigen wissenschaftlichen Nachweis darüber, das man einen wirklichen gesundheitlichen Vorteil dadurch hätte, wir sind lediglich wieder einmal auf die Werbung hereingefallen, die uns dann schlanke Models zeigen, die nicht deshalb schlank sind weil Sie dieses Getränk zu sich nehmen, sondern einfach nichts essen.
Dazu kommen die Irrsinnig hohen Preise für diese Pseudo- Gesundheitsgetränke, die sicherlich nur dem Hersteller helfen, denn wenn Sie sich einmal richtig Umschauen bekommen sie diese Wässerchen für bis zu 2,50 € den Liter.
Das ist es ganz sicher nicht wert, weder finanziell noch gesundheitlich, denn es gibt noch einige Dinge, die unbedingt genannt werden müssen und unmittelbar im Zusammenhang stehen, denn wir durchschauen die Tricks der Industrie nur dann, wenn wir uns auch damit befassen.
Dann hat aber nun mal nicht jeder die Zeit oder Lust, aber einiges sollte man dringend wissen wie z.B. der Trick, das man Getränke dann als Diätprodukt deklarieren darf, wenn es nicht mehr als 200 kcal pro Liter hat – das entspräche ungefähr einen halben Liter Coca Cola.
Aber nicht nur das, denn einigen Getränken werden auch sonderbare Vitaminmischungen zugesetzt, die nicht nur purer Unsinn sind, weil wir ausreichend Vitamine durch die Nahrung zu uns nehmen, sie nicht gespeichert werden können und deshalb unnötige Vitamine ausgeschieden werden.
Werfen sie Ihr Geld doch gleich in die Toilette, dann ist es auch weg – aber bitte nur Papiergeld…
Doch es kommt noch viel besser. Seit einigen Jahren schon weiß man, daß natürliche Vitamine und künstlich hergestellte ganz anders wirken, die künstlichen sogar gefährlich sein können.
Beta Carotin zum Beispiel kann bei Rauchern das Krebsrisiko deutlich erhöhen – bei künstlichem Beta Carotin wohlgemerkt.
Ebenso wirkt Vitamin E, wobei man in der Werbung Versprechen macht die sicherlich nicht eingehalten werden können, sondern sogar das Gegenteil bewirken können.
Allerdings sieht die Realität etwas anders aus.
Machen wir einfach mal das, was schon unsere Großeltern gesagt haben:
Mehr Obst und Gemüse essen und diesen künstlichen Kram weglassen.
Dann geht es uns mit Sicherheit besser als mit Wellness und Co.
Also lassen wir die Werbung Werbung sein und vertrauen unserem gesunden Menschenverstand, dann werden wir ganz sicher vernünftiger und gesünder leben können.

In diesem Sinne, schöne Ostertage

© M.Reins

Mittwoch, 19. März 2008

Bundespolizei als Kommandotrupps?

Eigentlich sollte man sich nicht weiter darüber wundern, daß von offizieller Seite vor einer Gesetzesverabschiedung alles geleugnet wird, aber nun ist es wieder einmal passiert.
Minister Schäuble hat anscheinden dem Druck Ausländischer Regierungen nachgegeben und will nun eine Spezialtruppe der Bundespolizei aufstellen lassen, die insbesondere im Ausland eingesetzt werden kann und soll.
Das ganze wird allerdings nicht nur ein kleiner, feiner Trupp, sondern gleich eine komplette Einsatzhundertschaft ( 123 Beamte ), die auf den Auslandseinsatz vorbereitet werden sollen.
Dazu muß man nun natürlich die erforderlichen Stellen schaffen, die für besonders interessierte Beamte in Frage kommen. Dazu wird der große Geldtopf des "Stabilitätspaktes für Afghanistan" angezapft, der immerhin 35,7 Millionen € beinhaltet und die eigentlich für die Ausbildung der Polizeikräfte in Afghanistan gedacht sind.
es ist in der Bundesrepublik allerdings nichts wirklich neues, das Kassen mit einem bestimmten Verwendungszweck für andere Dinge mißbraucht werden.
das ganze an sich erinnert sehr an die Einsätze der GSG 9, die auch im Ausland eingesetzt werden und dabei sogar Geheim operieren und somit nichts anderes machen wie auch die Geheimdienste der "befreundeten" Staaten, die sich durch Landesgrenzen nicht wirklich beeindrucken lassen.
Das sich Berlin mittlerweile sagen lassen muß, das man doch wohl mehr Gelder für Überwachungs - und Einsatzkräfte ausgibt, statt sich um innerstaatliche Dinge zu kümmern, ist nicht verwunderlich.
Diese Gelder wären wohl sicher im Bereich Jugendarbeit, Schule und Ausbildung besser zu verwenden gewesen, aber da ist auch wohl mangelndes Interesse seitens der Politiker Schuld.
Wenn man nun der Annahme wäre, das es lediglich eine einzige Einsatzhundertschaft wird, wird man doch ziemliche enttäuscht sein. Denn es werden mit allergrößter Sicherheit wenigstens Drei Hundertschaften ausgebildet werden, wobei das ganze nach Vorbild der Französischen Gendarmarie National aufgebaut sein wird und in Frankreich dem Verteidigungsministerium unterstellt ist. Man muß nicht weiter darauf eingehen, wenn diese Truppe dem Verteidigungsminister Jung unterstellt würde.
Konrad Freiberg, Chef der Polizeigewerkschaft, wünscht sich das seine Polizeibeamten nicht operativ tätig werden - das wird abr wohl auch nur ein Wunsch bleiben.
Verwunderlich wäre auch nicht wirklich, wenn nach Manier von "Rambo" Polizeitrupps mit militärischen Aufgaben aufgestellt werden, die ebenso wie die GSG 9, Geheim eingesetzt werden.
Die Minister Schäuble und Jung sollten doch einfach mal über die Aufstellung einer Fremdenlegion nach Französischen Vorbild nachdenken, dann wäre nämlich das Problem der "Kampffähigen Arbeitslosen" auch geklärt.
Denken Sie doch mal drüber nach, meine Herren!


© M.Reins

Dienstag, 18. März 2008

Bildungschancen contra Herkunft

Seit vielen Jahren scheint es mehr oder minder eine seltsame Erscheinung zu sein, das sich bei Eltern der Ehrgeiz entwickelt hat, das Ihr Kind auf jeden Fall das Gymnasium besuchen soll.
Es ist natürlich gut, wenn ein Kind auf das Gymnasium kommt, um alle Bildungsmöglichkeiten im Anschluß auch nutzen zu können, wenn wir da nicht ein Problem hätten.
Die besagten Eltern sind derart ehrgeizig, das Sie ihre Kinder darüber gar nicht erst befragen oder sich mit Ihnen darüber auseinandersetzten – es wird entschieden und Ende der Diskussion. Es scheint auch niemanden zu interessieren, ob die notwendigen Leistungen auch erbracht werden können, sondern lediglich, ob das eigene Kind im Schulabschluß gleichwertiges leistet.
Als Ergebnis kommen keine besonders guten Abiturnoten zustande, so daß ein anschließendes Studium nicht wirklich in die Realität umgesetzt werden kann, denn es wird dort sicherlich nicht einfacher – das ist nun einmal die Realität.
In dem Fall, das die Leistungsfähigkeit noch nicht so ausgeprägt ist, wäre es doch nichts tragisches, wenn das Kind erst einmal die Realschule besucht um später noch zu wechseln – wenn da eben nicht die Eltern wären, die das einfach nicht einsehen wollen.
Es gibt aber auch noch eine weitere Seite in der Bildung, die leider immer wieder auffällt, denn auch in den sogenannten Unterschichten entscheiden die Eltern, welche weiterführende Schule ihre Kinder nach der 4. Klasse besuchen.
Auch hier scheint die Schulbildung der Eltern eine Rolle zu spielen, denn wenn Eltern die Mittlere Reife besitzen, scheint es für die Kinder auch ausreichend zu sein.
Dieser Gedanke ist grundsätzlich falsch, soviel ist sicher, denn wenn die Kinder tatsächlich die Leistungen bringen um das Gymnasium schaffen zu können, sollte man Sie unbedingt lassen, denn nichts ist schlimmer als Unterforderung.
Die genau führt nämlich dann auch zum Abfall in den Leistungen, weil sich das Kind langweilt und sich ausgegrenzt fühlt, was natürlich auch am engen Ausbildungsplan der Schulen liegt und gar nicht erst zuläßt, das gute sowie nicht so gute Schüler gefördert werden. Das läßt man die Eltern mit Förderunterricht selbst erledigen, was nun gar nicht richtig sein kann.
Eine Änderung des Schulsystems könnte da sicherlich Abhilfe schaffen, denn Schüler müssen gerade in den Fächern, wo Sie ganz besonders gut sind und ihr ganzes Interesse sich entfaltet, gefördert werden. Dabei ist es völlig egal, ob es eine Hauptschule, eine Realschule oder ein Gymnasium ist. Förderung ist notwendig, um jedem Schüler die Möglichkeiten der Bildung zu bieten, ohne auf soziale Herkünfte zu achten.
Schaut man sich nämlich die Zahlen derer an, die nach der 4. Klasse eine Empfehlung für das Gymnasium bekommen, fällt insbesondere auf, das der größte Anteil derer, die empfohlen werden, aus Akademikerfamilien stammen.
Dabei scheint es völlig gleichgültig zu sein, ob die Leistungen entsprechend sind.
Aus den Arbeiterfamilien bekommen deutlich weniger Kinder Empfehlungen für das Gymnasium, selbst wenn der Leistungsstand ganz klar dafür spricht.
Hier sind ganz klar die Pädagogen gefragt, die hier anscheinend nicht objektiv genug beurteilen und somit eine ganz klare Fehlentscheidung treffen, ganz bewußt wie man meinen könnte, denn immerhin sind sie auch Akademiker.
Man könnte fast meinen, daß man den Kindern, die nicht in derart behüteten Elternhäusern aufgewachsen sind, eine schulische Ausbildung in der Form nicht gönnt. Jeder Pädagoge sollte dahingehend doch einmal überlegen, ob seine Entscheidungen nicht durch andere Dinge als eben nur die entscheidenden – nämlich die Leistung – manipuliert werden.
Schon an dieser Stelle wird eine Zweiklassengesellschaft geschaffen, was sich wie bekannt dann auf die Universitäten überträgt, wo Studenten aus den nicht finanziellen so gut gestellten Elternhäusern schon an den Studiengebühren scheitern, wo andere das Geld dafür ganz locker auf den Tisch legen können.
Im schulischen Bereich gibt es noch viel zu tun, um gleiche Chancen für alle zu schaffen, unabhängig von sozialer Herkunft, Rasse oder Religion.
Genau das sollten sich die Kultusminister und der Minister für Bildung in Berlin auf die Fahne schreiben, und nicht herumjammern das wir zu wenige Fachleute in allen Sparten haben.
Genügend Abiturienten haben nicht ansatzweise Lust, anschließend noch studieren zu gehen, andererseits hätten wir genügend Schüler anderer Schulen, die ganz sicher Interesse an einem Studium hätten, wenn es in der Grundschule schon zu vernünftigen Entscheidungen durch die Lehrer kommt.
Und hierbei hat die Schulbildung, der Beruf oder das Einkommen nichts bei der Entscheidungsfindung zu suchen.
Eine sehr gute Idee hat sich in Berlin-Charlottenburg durchgesetzt, wobei Eltern sich wieder auf die Schulbank setzen um einmal das ganze aus der Sicht der Kinder zu erleben, um mehr Verständnis zu bekommen, denn wenn wir ehrlich zu uns selbst sind haben Politiker manches mal besonders merkwürdige Ideen, wenn es zum Beispiel um die Verkürzung des Abitur geht.
Hier wird Kindern und Jugendlichen die eigentlich schönste Zeit ihres Lebens genommen, die Sie aber unter Zeit – und extremen Leistungsdruck erleben, sofern Sie mitspielen und nicht die Schule schwänzen.
Und das ist ganz sicher keine Erfindung von Hauptschülern, wie die Medien so gerne kundtun, denn auch an Gymnasien wird sehr gerne mal „frei gemacht“ wenn der Druck mal wieder nicht auszuhalten ist.
Sicherlich ist es auch für die Lehrer kein Zuckerschlecken, wenn sie bis zu 50 Stunden in der Woche arbeiten, eine Lautstärke von ca. 86 Dezibel ausgesetzt sind und gerade in den alten Bundesländern ein Mißverhältnis zwischen Lehrern und Schülern vorhanden ist, denn die Klassengrößen sind schon beachtlich.
Doch auch hier gibt es noch gravierende Unterschiede, denn in Gymnasien scheint die Anzahl der Schüler deutlich niedriger zu sein als in Hauptschulen.
Erschwerend kommt noch hinzu, daß die Lehrer einen relativ hohen Altersdurchschnitt haben, denn mehr als die Hälfte sind auch schon älter als 50 Jahre.
Auffällig ist auch, das es auch heute noch so ist, das ein Studium auf Lehramt wohl mehr ein Verlegenheitsstudium ist, denn es ist nun einmal so, das nicht jeder als Lehrer auch wirklich geeignet ist – das ist auch nachgewiesen und bedarf wohl keiner Diskussion. Immerhin 30% der Lehrkräfte zeigen klare Überforderung und sind völlig ausgebrannt, gehen vorzeitig in Pension.
Und genau hier zeigt sich ein ganz gravierender Unterschied zu den Lehrkräften, die gesundheitlich topfit sind, denn gerade diese Lehrkräfte stehen zu ihrem beruf und engagieren sich. Hingegen die Ausgebrannten und Überforderten nicht wirklich geeignet waren, um diesen Beruf ausüben zu können.
Allerdings zeigte sich auch, daß gerade diejenigen, die nicht mit besonders guten Abiturnoten aufwarten konnten, auf Lehramt studierten.
Mittlerweile kamen ja schon Vorschläge, auf den Universitäten vor dem Hauptstudium zu überprüfen, ob eine Eignung zum Lehramt überhaupt gegeben ist.
Es ist wohl schon wichtig, entsprechendes Selbstvertrauen zu haben und das auch auszustrahlen, denn sollten Schüler Unsicherheit bemerken, möchte ich nicht in Ihrer Haut stecken.
Mancher Referendar kann davon ein Lied singen.
Und sind Sie dann dafür geeignet, sollten Sie immer menschlich bleiben und Ihre Entscheidungen sehr wohl überlegen – im Zweifel für den Schüler.
Das gilt ganz besonders für eine Empfehlung für das Gymnasium für Arbeiterkinder, die Talent und Freude am lernen haben.
Gebt Ihnen diese Chance.

© M.Reins

Montag, 17. März 2008

Beckstein: „ Sauhaufen!“ und andere Merkwürdigkeiten

Auch der Ministerpräsident von Bayern kann schon mal die Nerven verlieren und sich in der Ausdrucksweise vertun.
Der eigentliche Grund für diese Geschichte fängt eigentlich schon etwas früher an, nämlich nach der Landtagswahl in Bayern, wo es von dem Wähler eine richtige Ohrfeige gab, die man im Präsidium erst einmal zu verdauen hatte.
Doch woran hat es gelegen, immerhin gab es immer eine ganz klare Entscheidung in den Wahlen, wobei die CSU immer mit großem Abstand zum Zweitplazierten gewonnen hatte?
Grund war eigentlich ein Aufruf der Nichtraucherinitiative „Pro Rauchfrei“, die der Auffassung ist, daß man im Präsidium wohl nun den Wirten ein wenig „entgegenkommen“ wolle und das Rauchverbot für Festzelte aufheben wird.
Immerhin würden den Festwirten auf dem Oktoberfest einige Kunden weglaufen oder gar nicht erst hingehen – diese Angst ist sicherlich begründet.
Bei der Abstimmung am vergangenen Mittwoch jedenfalls haben 10 Mitglieder dagegen gestimmt und sich zwei enthalten, trotzdem ist der Antrag durchgekommen, das Bier-und Festzelte für ein Jahr vom Rauchverbot ausgenommen werden.
Wenn man darüber nachdenkt, war es eine völlig normale Reaktion aus der Politik, denn wenn es um Stimmenverluste geht, machen die entsprechenden Politiker alles möglich – um später die Stimmen zurück zu bekommen.
Ähnliches wäre wohl sicherlich auch in anderen Bundesländern so möglich, wenn nicht sogar auf Bundesebene.
In Bayern ist eben alles anders, aber von dort werden nun wohl keine Stimmen kommen, die etwas über Wortbruch oder ähnliches sprechen wollen.

Wer sich nun mit der Organisation „Pro Rauchfrei“ auseinandersetzt, wird früher oder später mit dem Kopf schütteln, denn die Widersprüche dieses doch recht merkwürdigen Vereins sind schon wirklich stark.
Zum ersten haben sich die Initiatoren von „Pro Rauchfrei“ ganz offiziell auf die Seite der Gastwirte gestellt, um sich an der Verfassungsbeschwerde gegen das Nichtrauchen in Gaststätten zu beteiligen.
Sehr seltsam, wenn man nämlich bedenkt, das genau dieser Verein es ist, der nun gegen angeblich „illegale Raucherclubs“ klagen will.
Man kann sich tatsächlich nur noch wundern, aber man wird wohl nicht herausbekommen können, was in den Köpfen derer vor sich geht, die das ganze ins Rollen brachten.
Das es eine offiziell im Gesetz verankerte Erlaubnis ist, in Vereinsräumen zu Rauchen, scheinen die Damen und Herren von „Pro Rauchfrei“ noch gar nicht bemerkt zu haben.
Und wenn ein Gastwirt sich damit beschäftigt und eine Möglichkeit findet, hat doch nicht etwas Strafbares getan, sondern der Gesetzgeber schlicht und einfach geschlafen, weil er Lücken gelassen hat – aber das kommt davon, wenn man so etwas gewohnt ist.
Da hilft vielleicht auf Seiten von Pro Rauchfrei das lesen des entsprechenden Gesetzestextes, bevor man sich vor Gericht lächerlich macht. Das es sich bei Pro Rauchfrei um militante Nichtraucher handelt, ist schon an anderen Dingen recht deutlich geworden, denn Sie haben auf ihrer Internetpräsentation eine Art Meldestelle für Verstöße gegen das Rauchverbot eingebaut.

Das ganze ist letztendlich nichts anderes, als der Aufruf zum denunzieren!
Das ganze kann einem auch auf den Geist gehen, wenn man selbst Nichtraucher ist, denn es gab zu Beginn ständig kluge Sprüche von Nichtrauchern, daß man endlich sein Bier qualmfrei genießen könnte.
Doch die Gastwirte fragen sich nun alle schon, wo denn die ganzen Nichtraucher bleiben, denn Ihre Einkünfte gehen ständig zurück, weil niemand mehr kommt.
Immerhin haben 58% der Gastwirte deutliche Einbußen hinnehmen müssen, aber das ein Wirt möglicherweise seine Angestellten nach Hause schicken muß und seine Kneipe vielleicht sogar zumachen kann, interessiert ja niemanden.
Insbesondere wird von den Nichtraucherschutzorganisationen auf die Gesetze zurückgegriffen, um die Sie sich sonst überhaupt nicht kümmern, denn Sie haben ja keinen Nachteil dadurch, wie z.B. das Arbeitsschutz-Gesetz oder Arbeitsstättenverordnung.
Oder glaubt jemand, das es von diesen Menschen auch nur ein interessiert, ob die Bedienung in der Gaststätte nun 10 oder 14 Stunden arbeiten muß? Oder ob Sie einen vernünftigen Lohn für diese sicher nicht einfache Arbeit bekommen oder ob Sie tatsächlich ihre Pausen bekommen, einen wirklichen Pausenraum haben?
Es ist schon seltsam, das man nur das beim Namen nennt, was einen selbst daran interessiert und Vorteile bringt.
Mittlerweile haben einige Mitmenschen schon eine Mentalität entwickelt, die nicht näher
bezeichnet werden soll, denn in diesem Fall hat jemand bei einer Privatfeier – wie auch von der zuständigen Staatsanwaltschaft festgestellt wurde – Altkanzler Helmut Schmidt und Frau Loki wegen Körperverletzung angezeigt, weil beide geraucht haben.
Wir können gespannt sein, was passiert wenn der Alkohol verboten wird, denn durch Alkohol und Drogen kommen ganz sicher mehr Menschen zu Schaden als durch das Rauchen – oder gab es schon mal Verkehrstote, weil jemand vor Fahrtantritt eine Zigarette geraucht hat?
Nun kommen sicherlich gleich die Einwände, daß es schon Unfälle gab, weil der Fahrer die Zigarette fallen ließ und sie aufheben wollte.
Das ist unbestritten, doch das würde aber auch bedeuten, das CD's töten

© M.Reins

Wahlprüfungsverfahren wegen dem Einsatz von Wahlcomputern

Schon vor der Wahl in Hessen hat der Chaos Computer Club (CCC)davor gewarnt, Wahlcomputer zu Wahl zu benutzen, weil sie relativ leicht manipulierbar sind.
In sieben Wahlkreisen wurden diese Wahlcomputer eingesetzt, wobei das besondere daran ist, das diese Wahlcomputer den Politikern nach Hause geliefert wurden, wo Sie auch aufbewahrt wurden.
Das so was ein Unding ist, muß hier wohl nicht weiter erwähnt werden.
Im weiteren hatte der CCC Wahlbeobachter zu den sieben Wahlkreisen entsandt, um die ganze Sache direkt vor Ort zu beobachten, doch wurde den Beobachtern teilweise
Der Zugang zu den Wahllokalen verwehrt, wobei sich nun jeder selbst einen Reim darauf machen könnte.
Der CCC hatte schon einige Zeit vor der Wahl in Hessen den Hessischen Staatsgerichtshof angerufen, um per einstweilige Verfügung die Verwendung der Wahlcomputer zu untersagen.
Der hessische Staatsgerichtshof jedoch hatte jedoch den Antrag abgelehnt und darauf verwiesen, daß es erst nach der Wahl die Möglichkeit gibt, ein Wahlprüfungsverfahren einzuleiten, was an sich schon merkwürdig ist, wenn man doch von Anfang an die Möglichkeit der Manipulation verhindern kann.
Wie der Berliner Rechtsprofessor Ulrich Battis von der Humboldt-Universität sagte, wird es wohl kaum zu einer erneuten Wahl in Hessen kommen, wenn nicht Fehler auftauchen, die sich insbesondere in der Sitzverteilung bemerkbar machen würden.
Nun, man sagt zwar, daß die Wahl mit Wahlcomputern offensichtlich leicht zu manipulieren ist, doch sollten wir grundsätzlich einmal über eine geheime Wahl nachdenken, die auch sicherlich manipulierbar wäre.
Nur eine namentliche Wahl kann nicht manipuliert werden!
Vielleicht sollte man darüber einmal Nachendenken, aber es ist wohl kaum vorstellbar, daß es politisch gewollt wäre.

© M.Reins

Freitag, 14. März 2008

3-2-1… Daten weg!

Wer kennt es nicht, das wohl größte Internetauktionshaus der Welt, das irgendwann einmal eine Art Flohmarkt im Internet sein sollte, wo man das eine oder andere Schnäppchen bekommen konnte.
Eine an sich sehr gute Sache, denn statt bei Wind und Wetter die Flohmärkte der unmittelbaren Umgebung abzugrasen, kann man schön von zu Hause aus alles erledigen, dabei Kaffee trinken oder sogar in Ruhe dabei Frühstücken.
Nach und nach allerdings war das Flair einen Flohmarktes verschwunden, weil immer mehr professionelle Händler sich breit machten und die zeit der wirklichen Schnäppchen vorbei war.
Trotzdem scheint Ebay eine Art Droge zu sein, denn kaum jemand war noch nicht bei Ebay und hat sich umgesehen oder auch dort etwas „ersteigert“.
Wie überall im richtigen Leben haben sich auch dort schwarze Schafe eingenistet, die ahnungslose Kunden betrogen haben, indem Sie Geld vorab haben wollten und Ware nicht ausgeliefert haben.
Die Medien haben ausführlich über einen Fall berichtet, in dem Computer nicht ausgeliefert wurden – leider kein Einzelfall.
Ebay wurden bezüglich betrügerischer Verkäufer Vorwürfe gemacht, weil derartige Konten nicht gesperrt wurden und diese Verkäufer weiterhin ihren Geschäften nachgehen konnten.
Alles in allem schon ein seltsames Geschäftsgebaren.
Schon im Jahre 2004 wurde darauf Aufmerksam gemacht, das mit ganz simplem Tricks die Paßwörter von Kunden gestohlen werden konnten, um damit mit ausreichend krimineller Energie andere zu Betrügen.
Auch 2007 wurde deutlich gemacht, daß wieder einmal eine deutliche Lücke aufgedeckt wurde, wobei sogar Klarnamen und Adressen mit allem, was dazugehört, abgefischt werden konnten.
Das ist ein absolutes Unding und ganz sicher nicht hinnehmbar, denn als Kunde sollte man annehmen, wirklich geschützt zu sein.
Die Schwachstelle wird hier noch einmal verdeutlicht und ist wirklich ein wichtiges Indiz dafür, daß man es wohl mit der Sicherheit nicht so ganz genau nimmt – in Anbetracht der Umsätze und Gewinne nicht wirklich witzig.
Im weiteren ist auch klar geworden, das die Möglichkeiten der Internetzahlung über Pay-Pal ein tatsächliches Risiko darstellte, wobei von Ebay die Schuld auf sich genommen wurde, um damit Pay-Pal zu schützen.
Der Grund dafür ist offensichtlich, wie sie hier selbst nachlesen können.
Interessant hingegen sind die beschwichtigenden Worte aus dem Hause Ebay, die allen Ernstes behaupten, daß für die Kunden ein sehr geringes Gefahrenpotential bestehe. Man bekommt den Eindruck, daß man sich bei Ebay nicht wirklich um Kundeninteressen kümmert, die betrogen werden, sondern vielmehr Ihr Interesse auf ihren Umsatz und die Gewinne konzentrieren.
Oder vermuten Sie, daß man mit Adressen, Klarnamen und Kontoverbindungen kein Schindluder treiben kann, wie man es wohl bei Ebay annimmt?
Da die Lücken seit 2007 schon bekannt sind, aber noch nicht wirklich beseitigt wurden, ist ein solches Auktionshaus nicht wirklich interessant, schon gar nicht, wenn man Sie als Kunden nicht schützen möchte.
Demnach gibt es nur den Selbstschutz, der ganz simpel aussieht: Diese Auktionen meiden oder sich Auktionen suchen, die auch ein Interesse haben, das die Kunden geschützt sind und gerne wiederkommen.
Das sollte doch eigentlich der Wunsch eines jeden Verkäufers oder Händlers sein – und jedes Auktionshauses.

© M.Reins


Donnerstag, 13. März 2008

Sie sollten gehen, Herr Gabriel

Vor einiger Zeit schon hat Bundesumweltminister Gabriel von sich reden gemacht, als er öffentlichkeitswirksam mit dem Zug zu einem Termin fuhr, jedoch sein Fahrer mit dem Dienstfahrzeug hinterherfuhr, damit Herr Minister auch überall hinkommen kann.
Eine Logik, der man nicht unbedingt folgen kann.
Zu einem anderen Termin hatte er sogar die glorreiche Idee, ganz alleine mit einem Linienbus vorgefahren zu werden, was dann allerdings fallen gelassen wurde.
Da es nichts wirklich Neues ist, das der Bundesumweltminister und Umweltschutz zwei grundsätzlich unterschiedliche Dinge sind, wundert es auch nicht weiter daß er mal wieder „erwischt“ wurde.
Diesmal hat er jedoch den Bogen überspannt, wie auch der Bund der Steuerzahler zu Recht meint.
Wie leider erst jetzt bekannt wurde, hat sich Herr Gabriel im August 2007 im Urlaub auf Mallorca befunden, als er nach Berlin gerufen wurde, weil sonst das Kabinett nicht Beschlußfähig gewesen wäre – neun von sechzehn Minister waren nicht anwesend. Nach seinen eigenen Angaben hat ihm das Bundeskanzleramt angeboten, die Flugbereitschaft der Bundeswehr zu nutzen, um den Termin in Berlin wahrnehmen zu können. So weit, so gut, doch hat sich Herr Gabriel auch wieder von der Flugbereitschaft zurückfliegen lassen, weil kein anderer Flug zu bekommen war – nach seiner Aussage.
Das ist allerdings nicht so wirklich wahr, denn wäre er nach seinen Dienstgeschäften wieder in den Urlaub geflogen, wäre ihm ein Flug um 16:10 möglich gewesen, doch plötzlich fällt dem Herrn Minister ein, das er doch noch kurz nach Goslar fahren könnte um die Pflegebedürftige Mutter zu besuchen. Somit konnte er erst um 18:00 mit der Bundeswehrmaschine fliegen.
Die Frage muß erlaubt sein, ob Herr Gabriel auch sonst sein Mutter an diesem Tag besucht hätte…wobei es sicherlich die Mutter gefreut hätte, doch das Ganze eher nach einer Ausrede aussieht.
Seine Bemerkung dazu kann wohl jeder selbst bewerten: "Meinen Urlaub unterbreche ich nicht noch mal, wenn das Ergebnis hinterher ist, daß ich derartig Ärger habe"
Ärger hat man immer nur dann, lieber Herr Gabriel, wenn man schon des öfteren aufgefallen ist und die Flugbereitschaft genutzt hat – und das mehrfach.
Der Bund der Steuerzahler hat diese Steuerverschwendung gerügt und den Bundesminister aufgefordert, diesen Flug doch bitte aus eigener Tasche zu bezahlen.
Aus Sicht eines Steuerzahlers ist die Art und Weise, wie mit den Steuergeldern umgegangen wird, wohl kaum nachzuvollziehen.
Alle müssen auf das Geld schauen, um auszukommen und ein Herr Minister schmeißt mit dem Geld nur so um sich – ist ja schließlich nicht das Eigene.
Wer sich gerade mal die Umfrageergebnisse angesehen hat, wird sich nicht wundern müssen, wenn von den derzeitigen 23% für die SPD noch mehr Wähler der SPD abschwören und unter 20% fallen.
Vorschlag zur Güte: Herr Gabriel zahlt seinen Flug selbst, nimmt seine Tasche und geht, denn er ist als Bundesumweltminister mit einem derartigen Verhalten nicht tragbar.
Wer soviel Gegenteiliges von dem macht, was man aufgrund seines Aufgabenbereiches erwarten kann, ist nicht nur unglaubwürdig sondern für keine Partei tragbar – egal ob in den Regierungsparteien oder der Opposition, er gehört dort nicht hin!
Tun Sie uns allen einen Gefallen Herr Gabriel, treten Sie zurück – lieber heute als morgen.

© M.Reins

Gut gemeinte Warnung Russischer Generäle an die Bundeswehr



Wie aus den Medien zu erfahren war, hat Anfang Februar der US-Verteidigungsminister Robert Gates die NATO-Partner mit Nachdruck um Verstärkung der Truppen im südlichen Afghanistan „gebeten“, wobei ein schiefer Blick Richtung Bundesrepublik ging.
Die Bundeswehr ist nach Auffassung der Regierenden in den USA kein wirklicher NATO-Verbündeter, weil man sich schließlich nicht an den Kampfhandlungen beteilige.
In einem früheren Artikel ist schon deutlich darauf hingewiesen worden, wie die derzeitige Lage auf politischer Ebene aussieht.
Allerdings gibt es auch noch eine andere Seite, die dringend berücksichtigt werden sollte, jedoch in der deutschen Presse unterschlagen wird, denn es paßt gerade mal nicht so wirklich zur Situation und könnte Schwierigkeiten bereiten.
Besonders, wenn die Öffentlichkeit mehr erfährt, obwohl man sich gerade dort schon mit dieser Thematik beschäftigt – auch wenn unterschiedliche Meinungen dazu bestehen, die man jedoch nicht übernehmen muß.
Im Lager, das sich für eine weitere Entsendung von deutschen Truppen entschieden hat, sollte man sich die Warnungen der Russischen Generäle sehr gut anhören.
Bei der Russischen Armee handelt es sich um eine Truppe, die ganz sicher Kampferfahrung hat und man sehr wohl weiß, wann man sich besser zurückzieht und eine Auseinandersetzung auf militärischer Weise nicht mehr zu gewinnen ist.
Grundsätzlich ist ein Krieg auf fremdem Territorium nicht gewinnbar, denn man kennt das Gelände dort nicht und kann nur erahnen, wo sich der Gegner aufhält oder ihm Fallen stellt, die viele Menschenleben kosten. Auch hat man nicht die geringste Ahnung über das Leben und deren Mentalität,was ein ganz klarer Nachteil ist.
Denken wir an Vietnam zurück, ergibt sich genau dieses Bild, denn gewonnen haben die Amerikaner diesen Krieg ganz gewiss nicht.
Ebenso erging es den Truppen der ehemaligen Sowjetunion in Afghanistan, denn sie haben in den 10 Jahren, die der Krieg gegen die Afghanen andauerte. 10 Jahre Krieg ist nicht zu zermürbend, sondern ist niederschlagend wenn man nichts wirklich erreicht – aus militärischer Sicht.
Es ist daher schon merkwürdig, das es in Deutschland immer noch Politiker gibt, die den militärischen Weg gehen wollen, obwohl es sicher einen vernünftigen politischen Weg geben könnte – wobei die große Mehrheit in der Bevölkerung ganz klar gegen eine Entsendung von Soldaten sind und keinerlei Militärische Einsätze befürworten.
Bestes Beispiel für Ignoranz in dem Punkt sind die Grünen Bundespolitiker, die ganz einfach darüber hinweg sehen, das die Grüne Basis eine ganz andere Meinung vertritt und lieber heute als morgen die Bundeswehr dort herausziehen möchte.
Auch in den anderen Parteien gibt es mehr als genug Stimmen, die einen Einsatz ablehnen – das läßt sich hier sehr gut überprüfen.
Im einzelnen kann man sich dann auch Ergebnisse anzeigen lassen, wie z.B. hier.
Die Russischen Generäle jedenfalls sind der Ansicht, das man mit Militärischen Einsätzen weniger erreicht und sich besser mit den Taliban unterhält und sie unter anderem davon überzeugt, das man wohl besser Getreide für Brot statt Mohn anpflanzt.
Man ist sich auf russischer Seite auch im Klaren darüber, das man nach Abzug der gesamten Truppen einen Bürgerkrieg entfache, was allerdings als Problem der Afghanen zu gelten habe, weil es ein inneres Problem darstellt, womit sie sicherlich Recht haben.
Das Problem ist derzeit auch darin zu sehen, das die Zivilbevölkerung die eingesetzten Truppen schon lange nicht mehr als Friedenstifter sehen – und das ist eine brandgefährliche Situation für jeden dort stationierten Soldaten, egal welcher Nationalität.
Womit die Russischen Generäle auch ganz sicher richtig liegen ist die Tatsache, daß die Afghanische Bevölkerung sicherlich wie im Mittelalter leben und man sie nicht dazu zwingen darf, die westliche Lebensweise anzunehmen.
Das hat den Anschein eines Kreuzzuges statt eines humanitären Einsatzes – was mit Waffen an sich schon sehr fragwürdig ist.
Auch wenn bei uns gerade mal wieder die Wogen geglättet wurden, was einen Einsatz im Süden von Afghanistan anbelangt, kann man sicher sein, das es nur die Ruhe vor dem Sturm ist und man in Berlin sehr gut darüber nachdenken sollte, ob man dem Druck der NATO, insbesondere der Amerikaner nachgibt oder einfach wirklich mal Rückgrad zeigt.
In Deutschland sollte man den Rat der Russen wirklich gut überdenken, denn es ist ganz sicher kein schlechtgemeinter Rat, sondern einer, der auf allen Seiten Leben schützt.
Hoffen wir doch mal, das man in Berlin wirklich Rückgrad hat, vernünftig nachdenkt und jegliche Vorwürfe aus Washington lächelnd hinnimmt um einer eigenen Line zu folgen – dem Gewissen verpflichtet.
Das wäre wünschenswert.

© M.Reins

Mittwoch, 12. März 2008

Der gesunde Menschenverstand hilft manchmal schon

Oftmals ist man am Rande der Verzweiflung, denn es gibt Dinge, bei denen der gesunde Menschenverstand durchaus imstande ist, Sinn von Unsinn zu unterscheiden.
Vor einiger Zeit gab es in Schweden eine Studie einer dort ansässigen Universität, die für fast 500.000 € herausbekommen hat, das beim Telefonieren im Auto mit dem Handy das Gespräch ablenkt!
Es ist schon erstaunlich, das man dazu Professoren und Doktoren benötigt, um derartige Ergebnisse zu erlangen – man kann wirklich stolz sein.
Jetzt hat auch die Universität Oldenburg die Untersuchungsergebnisse des Psychologie-Professors Friedhelm Nachreiner veröffentlicht, der ganz interessante Dinge herausbekommen hat.
Zu allererst sollen aber einmal die Fakten auf den Tisch, damit Sie sich selbst vielleicht vorab schon einmal Gedanken darüber machen können und eventuell auch schon ein Ergebnis finden.
Es ist nun ja hinlänglich bekannt, das sich die Arbeitswelt in den vergangenen 20 Jahren völlig verändert hat, man sehr flexible Arbeitszeiten hat, sehr viel Schichtarbeiten, dabei auch noch mehrmals in der Woche wechselnde Schichten.
Mittlerweile kommen noch die geänderten Ladenöffnungszeiten hinzu und natürlich die Mehrarbeit für die Angestellten, Sonntagsarbeit ist in vielen Berufen selbstverständlich.
Im großen und ganzen nennt sich das jetzt Dienstleistungsgesellschaft und sollte eigentlich Sklaventreiberei heißen, denn so werden mittlerweile die Mitarbeiter behandelt.
Die Unternehmen wollen mit aller Macht die Umsätze und Gewinne weiter erhöhen, doch ist auch hier wieder bewiesen worden, das es manches mal ohne Verstand entschieden wird und natürlich auf Kosten der Angestellten.
Man bildet sich wohl ein, das durch längere Öffnungszeiten die Menschen mehr Geld haben und folglich mehr ausgeben können.
Fragt sich, wer auf diese merkwürdige Logik gekommen ist.
Es ist aber doch auch jedem Menschen bekannt, das ein Mitarbeiter nur bis zu einer gewissen Grenze Leistungsfähig ist und Ruhe benötigt, um sich zu erholen, soziale Kontakte zu pflegen und einfach mal die Seele baumeln zu lassen.
Doch wie soll das gehen, wenn man sich sogar oftmals noch einen zweiten Job suchen muß, um einigermaßen zu leben , sich mal eine Kleinigkeit leisten zu können?
Schauen wir mal in die Realität, wo sich Arztheferinnen für das Wochenende noch einen Kneipenjob suchen, um noch ein bißchen dazu zu verdienen.
Es kann doch wohl nicht sein, das man mehrere Arbeitsstellen haben muß um wenigstens einigermaßen zu leben und die Zeit der Erholung für weitere Arbeit verfliegt. Dazu kommt auch noch die gesundheitliche Beeinträchtigung, die natürlich folgen muß, wobei Schlaflosigkeit und Magenprobleme wohl die kleinsten Probleme sind. Kopfschmerzen, Kreislaufprobleme, Nervosität und Gereiztheit kommen hinzu, die sich natürlich auch auf die unmittelbare Umwelt abzeichnet.
Der Kreislauf nimmt kein Ende, denn die Laune wird täglich schlechter, weil es einem nicht wirklich gut geht, man möchte einfach nur noch Ruhe und niemanden sehen. Das ist der Preis für die Dienstleistungsgesellschaft und niemand nimmt darauf Rücksicht, denn gerade bei den ohnehin schon langen Öffnungszeiten ist es manchem so ziemlich egal, ob es nun schon 19:50 ist, man hat ja noch Zeit zum Einkaufen – es wird ja erst um 20:00 geschlossen.
Diese Art von Gleichgültigkeit, Frechheit und eigentlich purer Unverschämtheit macht die dort angestellten Mitarbeiter krank!
Warum sind Menschen so gleichgültig anderen gegenüber, die sich von Kunden beschimpfen lassen müssen, obwohl sie nichts dafür können, wenn sie nach Anweisung von „Oben“ handeln oder Ware vom Hersteller nicht in Ordnung ist – ist ein freundliches Wort so schwer über die Lippen zu bringen, wenn mal etwas gut läuft oder nimmt man das nur noch als Selbstverständlich hin?
Und wenn sie mal miesgelaunte Angestellte sehen, die ein langes Gesicht ziehen, denken Sie einmal drüber nach, ob es jetzt nicht einmal angebracht ist, ein Lächeln rüberzubringen, ein nettes Wort zu sagen – es tut nicht weh und kostet nicht einmal etwas.
Wenn ein solcher Mitarbeiter dann nach Feierabend nach Hause kommt, gibt es zu Hause auch bestimmt ein Lächeln- ein Lächeln für diejenigen, die das alles ausbaden müssen, weil sie in dieser Kette das schwächste Glied sind:
Die Kinder.
Schichtarbeit, Trennung der Eltern und die fehlende „Nestwärme“ macht den Kindern zu schaffen, denn ihre Leistungen in der Schule fallen rapide ab – nichts ist, wie es sein sollte.
Das hier auch die persönliche Entwicklung der Kinder zurücksteht, sollte wohl jedem klar sein, denn gerade die Kinder bemerken jede Veränderung sehr schnell.
Und genau diese Kinder benötigen Zuwendung und Liebe, aber keine Eltern, die sie nur noch vom Foto her kennen.
Diese Gesellschaftliche Entwicklung ist eine Fehlentwicklung, der entgegengewirkt werden muß, sonst können wir nur noch schwarz sehen für diese Gesellschaft.
Wurde Ihnen nun etwas mitgeteilt, was Sie nicht schon selber wußten?
Na sehen Sie, aber um das herauszubekommen, benötigt man Professoren der Psychologie. Der gesunde Menschenverstand sollte doch schon ausreichend sein.
Die Ergebnisse sollten auch besser den Arbeitgebervertretern vorgetragen werden, das hätte mal wirklich Sinn.

© M.Reins

Kennen Sie den Unterschied zwischen Menschenrechten?

Einige werden jetzt sicherlich mit dem Kopf schütteln, was auch nachvollziehbar ist, und trotzdem ist die Frage absolut ernst gemeint.
Zwischen Menschenrechten und Menschenrechten gibt es nämlich gravierende Unterschiede, wie sogleich bewiesen werden soll.
Es liegt eigentlich nur an dem Umstand, wer Menschenrechte definiert, nichts anderes.
Stellen Wir uns doch einfach mal vor, das Gefangene mit brutalsten Mitteln zu Aussagen gezwungen werden oder Ihnen auch mit dem Tod gedroht wird, wenn sie nicht kooperieren.
Man muß sich das gar nicht wirklich vorstellen, denn diese Dinge passieren tagtäglich und sind Realität, wobei die betroffenen Menschen bis aufs Blut gequält werden.
Es ist eigentlich unvorstellbar, was ein Mensch dem anderen antun kann um Ihn zu quälen und zu foltern.
Es ist unglaublich, wie pervers und abartig Menschen werden können, wenn man Sie nur läßt – und unheimlich traurig zugleich, wo doch jemand gequält wird, den man nicht einmal kennt und nicht weiß, was für ein Mensch das ist.
Diese Folterknechte würden wahrscheinlich auch die eigenen Geschwister oder Eltern quälen, nur um ihre Aufgabe zu erledigen.
Kein Tier würde sich so verhalten, keines!
Jetzt ist es also dann auch wieder an der zeit, das aus Richtung USA Stimmen laut werden, das China Menschenrechtsverletzungen begeht indem Sie dort gefangene Foltert, ausländische Journalisten schikaniert und vor den Olympischen Spielen Kritiker zum Schweigen zu bringen.
Das in China nicht alles richtig läuft, ist nun nichts unbekanntes, aber das gerade die USA wieder am lautesten schreiben und nach Gerechtigkeit rufen, ist an sich ein Hohn.
Der Sonderberichterstatter der UNO, Manfred Nowak, wollte eigentlich US Gefängnisse im Irak besuchen, um dort auch mit Gefangenen zu sprechen, was jedoch von den Amerikanern untersagt wurde.
Im Gegensatz dazu haben sich die Briten und die Iraker bereit erklärt, daß Ihre Gefängnisse natürlich für Ihn offenstehen.
Das also ist der Unterschied zwischen Menschenrechten:
Wenn in China Menschen unterdrückt, Zwangsenteignet und festgenommen werden – aus irgendeinem unbegründeten Grund heraus – ist das eine Verletzung der Menschenrechte.
Also merken wir uns: China = Böse!
Wenn Gefangene der US-Amerikaner ohne Gerichtsverhandlung nach Guantanamo verbracht werden, um dort unter den schlimmsten Bedingungen zu „leben“, bewußt mit Psychologischen Mitteln der Realität beraubt werden, erniedrigt und gefoltert werden, dann scheint es sich nicht um Menschenrechtsverletzungen zu handeln – so also die Amerikanische Interpretation.
Also merken wir uns: USA = Gut!
Und genau hier ist der Punkt, denn es scheint einfach nur darauf anzukommen, wer jemanden anklagt und nicht, wer etwas macht.
Somit muß man nur erster sein mit dem anklagen, dann ist alles gut.
Und so bilden sich die USA wirklich ein, andere Völker beschuldigen zu können, Menschenrechtsverletzungen zu begehen?
Eine merkwürdige Welt ist das…

© M.Reins

Hexenjagd pur…

Manches mal muß man sich ernsthaft fragen, was in der Bundesrepublik los ist und den Menschen durch den Kopf geht.
In Anbetracht der letzten Wochen und den dazugehörigen nachrichten hat man wohl bemerken können, daß es in Deutschland nicht besonders gut steht.
Manager schütten sich die Taschen mit eitel Gold voll, die gleichen Großverdiener hinterziehen Steuern und die Finanzbehörden warten lieber auf Selbstanzeigen, weil ja dann auch Geld reinkommt – aber dadurch Milliarden an Steuergeldern verschwinden, weil man nicht ermitteln will.
Das es verschiedene Gründe hat, die hauptsächlich aus der Politik verordnet werden, ist schon einmal in einem Artikel dargestellt worden.
Aber jetzt hat man wieder einmal den Bock abgeschossen, denn haben Einsatzkräfte in Freising, die aus Beamten der Polizei und dem Hauptzollamt bestanden, Gaststätten durchsucht und „Massive Verstöße gegen das Rauchverbot“ festgestellt.
Nun können wir richtig Stolz auf die eingesetzten Einsatzkräfte sein, die durch Ihr Auftreten wohl eher für Lächerlichkeit gesorgt haben dürften, denn wer Ein -und Ausgänge versperrt, den Toilettengang verbietet, macht sich zwangsläufig lächerlich.
Es geht hier um Raucher, nicht um Drogendealer oder Raubmörder. Man schießt hier nicht nur mit Kanonen auf klitzekleine Spatzen, sondern man verschwendet Geld für diese armselige Art von Einsätzen, denn andersherum wird ständig geklagt, daß man kein Personal habe.
Die verantwortliche Person sollte sich einmal dringend Gedanken machen, ob es nichts Wichtigeres gibt als diese lächerliche Art und Weise der Hexenjagd.
Fragt sich nur noch, wann es denn endlich dazu kommt, daß ein Raucher auf Offener Straße durch ein Mobiles Einsatzkommando niedergestreckt wird – immerhin handelt es sich um einen gefährlichen Raucher!
Liebe Nichtraucher, es ist in Ordnung, daß Sie geschützt werden sollen um ihre Gesundheit nicht durch den Zigarettenrauch anderer Menschen zu gefährden.
Aber denken Sie bitte auch daran, das es Sie als nächste treffen kann, wenn etwas anderes verboten werden sollte, und wenn es irgendwann das Bier ist.
Allerdings möchte ich Sie dann auch ganz persönlich um etwas bitten, wenn es um die Gesundheit der Mitmenschen geht: Setzen Sie sich auch an anderen Stellen so dafür ein, wie es einige Militante Nichtraucher hier tun.
Auch hier gibt es dringend Bedarf, doch leider gab es dahingehend von Nichtrauchern keine so lauten Stimmen wie beim Zigarettenrauch.
Und etwas zum Abschluß: der Autor ist Nichtraucher, akzeptiert aber diese Hexenjagd keinesfalls.

© M.Reins

Arbeitslos heißt lange nicht arbeitslos

Die Bundesregierung brüstet sich stets und ständig mit den sinkenden Arbeitslosenzahlen, doch wer aufgepaßt hat, weiß längst was dort gespielt wird.
Jedoch wird man in anbetracht der Zahlen, die nun vorliegen, einen stark erhöhten Blutdruck bekommen, denn immerhin wurden und werden wir belogen was das Zeug hält.
War da nicht einmal etwas in den vergangenen Tagen von gebrochenen Wahlversprechen, die gerade aus Richtung der CDU angeprangert wurde?
3,2 Millionen Arbeitssuchende gelten laut Statistik nicht als arbeitslos!
Im Jahre 2007 gab es offiziell 3,77 Millionen Menschen, die arbeitssuchend gemeldet waren, aber im Gegensatz dazu 6,34 Millionen Leistungsbezieher.
Das hier etwas gar nicht paßt hat jeder bemerkt, denn hier werden wie üblich Zahlen geschoben um den Politischen Erfolg im Abbau der Arbeitslosenzahlen zu belegen – ein böser Scherz will man meinen.
Wie aber läßt man so viele Menschen aus der Statistik verschwinden, wie zaubert man so was weg?
Das ganze ist so einfach wie Kaffee trinken – wobei böse Zungen ja behaupten, es wäre die Haupttätigkeit bei den Agenturen, die ja sowieso keine Jobs für die Suchenden haben.
Nun, der Trick an sich ist recht simpel und klappt immer, besonders wenn man Regelungen hat wie die sogenannte „58er“ Regelung. Diese Menschen mußten einige Voraussetzungen erfüllen, um Geld zu bekommen, ohne dabei in der Statistik als Arbeitsloser aufzutauchen:

· 58 Jahre alt und ohne Arbeitsplatz

· Sie mußten erklären, daß Sie keine Arbeit suchten und somit dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehen - damit war dann das Einkommen bis zur Rente gesichert.

An sich eine vernünftige Regelung, denn jemanden mit 58 Jahren noch vermitteln zu wollen ist utopisch und weltfremd. Das allerdings diese Menschen zur Täuschung – denn etwas anderes ist das ganze nicht – einfach aus der Statistik fallen und sich die Bundesanstalt und somit auch Frau Merkel mit den Erfolgen auf dem Arbeitsmarkt brüsten, ist nicht nur dreist, sondern schlicht unverschämt.
Diese genannte 58er Regel ist nun endgültig Ende 2007 ausgelaufen, und nun muß man sich wohl wieder etwas ausdenken, um die Arbeitslosenzahlen zu frisieren.
Somit sind auch die Angaben aus Berlin wohl weniger glaubhaft, das man vermehrt Arbeitsplätze geschaffen hat, denn im Ernst: Wer kann denn von diesen ach so neuen Jobs seinen Lebensunterhalt bestreiten? Die angeblich neuen Arbeitsplätze sind doch nichts anderes als Leiharbeitsplätze, die unterbezahlt und sozial unverträglich sind.
Aber das die 58er aus der Statistik fallen ist nun ja geklärt, doch es fallen auch noch mehr aus der Statistik, aber das ist sicherlich jedem klar geworden, denn nicht umsonst werden von den Agenturen die Arbeitsuchenden zu Trainingsmaßnahmen geschickt – das reinigt die Statistik und fördert das Ansehen der Politik.
Dabei werden sehr gerne Maßnahmen zur richtigen Bewerbung vergeben oder auch Computerkurse, um sich auf den Berufsalltag vorzubereiten.
Fein, aber warum soll sich ein 50 Jähriger mit dem Computer herumschlagen und im eigentlichen Beruf nie etwas damit zu tun haben? Eine Weiterbildung im Berufsfeld wäre was brauchbares, aber nicht so ein unsinnige Alibiveranstaltung, denn mehr ist das ganze wohl doch nicht.
Eine arbeitssuchender Schlosser kann eine Bildungsmaßnahmen gebrauchen, die ihm neue Werkstoffverarbeitungsmethoden zeigen und ihn in neuste Technik bei Bearbeitungsmaschinen einführen, um wirklich auf dem neusten Stand zu sein, aber doch nicht ein Einführungskurs für Computer – das hilft niemandem, wenn der gute Mann wieder eine Arbeit findet und ganz stolz berichten kann, das er schon mit „Word“ gearbeitet hat.
Mache wir uns also nichts vor, es werden nicht nur Statistiken geschönt, um auf die „gute“ Arbeit der Regierungsparteien aufmerksam zu machen, nein, es werden vielmehr Gelder verschwendet, um nach Art einer Beschäftigungstherapie Menschen die Zeit zu rauben, die sie ganz sicher sinnvoller einsetzen könnten – nämlich mit einer wirklichen Weiterbildung!
Eine Weiterbildung, die einen Sinn hat und tatsächlich dazu führen kann, einen neuen Brötchengeber zu finden, den man mit seiner Arbeit davon überzeugen kann, doch nicht zu alten Eisen zu gehören und mit einem Erfahrungsschatz aufwarten, den die jüngeren Kollegen sicherlich zu schätzen wissen.
DAS ist viel wichtiger als uns mit Zahlen einzulullen oder über einen Mindestlohn zu reden, denn nicht ein Mindestlohn, sondern ein Mindesteinkommen ist wichtig.
Aber Hauptsache, es klingt schön.

© M.Reins

Dienstag, 11. März 2008

Das Urteil

Bereits hier wurde über die Art und Weise berichtet, wie Kennzeichen zur angeblichen Überwachung bzw. Fahndung nach Straftätern eingescannt wurden.
Natürlich wie immer – wie sollte es sonst sein – unter dem Vorwand der Sicherheit.
Klingt im ersten Moment gar nicht mal so schlimm, ist es aber.
Angenommen, sie wären beim G8 Gipfel gewesen, um sich still und leise, ohne jegliche böse Absicht an der Demonstration zu beteiligen. Es wäre ein leichtes gewesen, Ihr Fahrzeugkennzeichen einzuscannen.
Daraus resultiert auch, daß man Sie zukünftig so früh aus dem Verkehr ziehen könnte, daß Sie die nächste Demo nicht mal ansatzweise erkennen könnten.
Unter dem Aktenzeichen:Bundesverfassungsgericht 1 BvR 2074/05 und 1 BvR 1254/07 ist alles nachzulesen, wen es interessiert.
Allerdings gibt es immer wieder klitzekleine Haken, denn das Urteil verbietet die Flächendeckende Überwachung, doch leider nicht die Kennzeichenerfassung.
Somit ist das wirklich realistisch gesehen nur ein Teilerfolg.
Warten wir also ab, was in dieser Sache weiterhin passiert, denn klar ist auch in Karlsruhe, das sich unsere Politiker mit einer ausgeprägten Dickfelligkeit über geltendes Recht hinweggesetzt haben und es weiterhin tun werden.
Hier gehört ganz klar einmal vor den Bug geschossen, damit die Warnung auch verstanden wird.
Immerhin ist das genau genommen eine Straftat – die Sache an sich wird dadurch noch viel interessanter, weil ein großer Anteil der Politiker selbst Juristen sind und somit genau wissen, was Sie dort tun.
Eigentlich die beiden Personen, die dort wohl den meisten Unsinn verzapfen – wenn man das noch so nennen kann – der Bundesinnenminister und seine Justizministerin.
Das an sich ist schon mehr als unglaublich, aber das ist ja bekanntermaßen eine Sache der Gewöhnung – und wir sind ja alle schon Kummer gewohnt, was Berlin betrifft – also was soll’s.
Um so schwächer das Bild für die zuständigen Justizbehörden, die wohl eigentlich die Aufgabe hätten, hier zu ermitteln.
Ein öffentliches Interesse besteht wohl ganz sicher.
Und wo wir gerade mal wieder bei Überwachunng sind, sollte auch erwähnt werden, das unser allseits beliebter Bundesinnenminister und sein Schatten, Frau Zypries, sich dazu hergegeben haben, mit US-Heimatschutzminister Michael Chertoff und US-Justizminister Michael Bernard Mukasey ein Abkommen zu unterzeichnen, das es erlaubt ohne Rechtshilfeersuchen Daten abzugleichen bzw. zu erhalten.
Es sind nicht einfach irgendwelche Daten, nein. Sondern es handelt sich hier um Fingerabdrücke, Personendaten und DNS-Profile.
Sie werden wohl zustimmen, daß wir als Wähler und noch einigermaßen freier Bürger dafür Sorge tragen müssen, daß diese Politiker wie Schäuble, Zypries, Merkel und wie Sie alle heißen, verschwinden müssen.
Wir werden verraten und verkauft, und niemand will es bemerken?
Was muß denn noch alles passieren um jemanden wachzurütteln? Das was der Herr Schäuble dort macht, erinnert an Blockwartmentalität, denn immer mehr sickert durch, das man andere denunzieren sollte – schauen wir uns doch mal Aussagen zum Nichtraucherschutzgesetz an…
Wer jetzt glaubt, das die Schildbürgerstreiche irgendwann einmal ein Ende haben, sollte hier leider mal wieder nicht richtig liegen, denn die Polizei hat es tatsächlich fertigbekommen – mit richterlichem Beschluß, erwirkt durch die Staatsanwaltschaft Osnabrück – das ein 10 jähriger Junge abgehört wurde, wenn er mit den Eltern telefonierte.
Hat der 10 Jährige möglicherweise Drogen für die Eltern verkauft oder ein Attentat auf ein Hamburger-Restaurant geplant?
Wir können gespannt sein, wann es möglich ist, im Kindergarten die kleinsten abzuhören – sie könnten sich immerhin mal verplappern und Straftaten zugeben.

Armes Deutschland.

© M.Reins

Schon arbeitslos, oder studierst Du noch?

Seit Einführung der Studiengebühren ist es für den einen oder anderen Studenten ganz sicher viel problematischer geworden, sich auf das eigentliche Studium zu konzentrieren, wenn man nebenbei noch mehr arbeiten muß. Schließlich muß man auch etwas zu essen und zu trinken haben, denn bekanntermaßen studiert ein leerer Magen sehr ungern. Mal ganz davon abgesehen, das man letztendlich mit den Studiengebühren dafür Sorge getragen hat, das es einfach nicht mehr jedem so ohne weiteres möglich ist zur Uni zu gehen, weil das Geld einfach fehlt und es eine klare Trennung zwischen arm und reich geben wird oder sie schon gibt- das kann aber nicht wirklich sein.
Seit den vor einiger Zeit eingeführten Studiengängen des Bachelor und Master hat sich auch grundlegendes geändert, denn die Höhe der Abbrecher alleine bei den Bachelor Studiengängen ist auf gut 22% angestiegen, denn der Streß wird ja nun nicht weniger, sondern eher mehr.
Das kann wohl kaum Sinn und Zweck der Übung gewesen sein, es sei denn, man will das deutsche Studiensystem kaputtmachen. Der Eindruck entsteht nun mal und läßt sich auch nicht schönreden. Unterhält man sich mit Studenten, sprechen sie über Streichungen ohne Ende, die Sie natürlich dann auch direkt betreffen. Stellt sich dann die Frage, was mit den Gebühren gemacht wird.
Das sind aber ja nun mal alles alte Hüte und hoffentlich bei jedem bekannt, das es deutliche Mißstände an den Universitäten und Fachhochschulen gibt, die es zu beseitigen gilt.
Nun kann man auch verschiedener Auffassung sein, was die Studiengebühren betrifft, eigentlich keine Studiengebühren vorgesehen sein sollten, jedoch beim Überziehen der Regelstudienzeit eine Gebühr fällig werden müßte, um Dauerstudierende dazu zu bewegen, sich doch mal dem Erfolg des Studiums zu widmen.
Doch ist es auch mehr als fair, das erste Semester davon auszunehmen, um dieses Semester als Orientierungszeitraum zu belassen.
Schon seit einiger Zeit zeichnet sich aber auch ein völlig anderes Problem ab, was in erste Line die Lehramt-Studierenden bemerkt haben, nämlich das es ellenlange Wartelisten gibt oder eben gar keine Arbeit.
Jetzt wird es immer enger, denn es ist nun mal Fakt, das es für Akademiker nicht mehr den Vorgezeichneten Weg gibt, das man studieren geht, sein Diplom oder heute den Bachelor und /oder Master macht um in den Beruf einzusteigen.
Diese Zeiten sind endgültig vorbei!
Das haben seit Jahren schon die „normalen“ Arbeitnehmer bemerkt, das man zwar eine oder mehrere Ausbildungen abschließen kann, aber das keine Garantie für eine berufliche Karriere ist. Und für diejenigen, die es einmal geschafft hatten, steht auch einem Abstieg bis nach ganz unten nichts im Wege, denn es ist wie es ist: man kann nicht ein Leben lang Höchstleistungen fahren und glauben, man hält das ewig durch. Und nicht nur das, es kann auch im familiären Umfeld viel passieren, um einen abstürzen zu lassen. Mittlerweile stehen eine große Anzahl Akademikern auf der Straße und leben von Hartz IV, sammeln Pfandflaschen und versuchen zu überleben.
Die Entwicklung in unserer Gesellschaft ist mehr als Grausam, und jeder der einen Job hat und es ihm einigermaßen gut geht oder sogar sehr gut, sollte immer daran denken, das es jeden zu jeder Zeit selbst treffen kann.
Somit sollte man auch immer sehr vorsichtig sein, über wen man gerade die Nase rümpft, denn es könnte ein Ingieneure sein, der einen persönlichen Absturz hinter sich hat.
Nicht jeder Stadtstreicher ist von Geburt ein Stadtstreicher, denn hinter jedem Menschen steht eine Geschichte – vielleicht ist es ja auch ein Studienkollege von Ihnen, oder ein ehemaliger Nachbar.
Und somit wird wieder eines klar: Jeder Mensch ist gleich – andere sind gleicher

©
M.Reins



Montag, 10. März 2008

Das politische Schmierentheater

Die Wahl in Hessen ist gegessen, doch die Führung ist immer noch unklar.
Mal heißt es, das die SPD auf gar keinen Fall mit der Linken zusammen etwas tun will, dann wieder doch, dann wieder nicht und nun doch wieder.
Das an sich ist absehbar gewesen, denn die SPD will in Hessen regieren – Punkt, aus!
Wer etwas anderes behauptet hat, scheint tatsächlich geschlafen zu haben oder hat sich von dem Gefasel aller Parteien einlullen lassen.
Insbesondere der beleidigte Guido Westerwelle ist nicht wirklich ernst zu nehmen, denn er macht doch nur deshalb das Hetzen mit, weil er gerne dort mitregieren möchte. Aber der Zug scheint wohl abgefahren, sonst würde sich die FDP ja auch des Wortbruches schuldig machen, doch das kann man ja nun nicht mehr machen.
Was dann natürlich aus der CDU kommen mußte waren die ach so betroffenen und bösen Worte von unserem allseits geliebten Bundesinnenminister, der der SPD nun vorwirft, Wortbruch begangen zu haben.
Lieber Herr Schäuble, man kehrt immer erst vor dem eigenen Haus den Dreck weg, bevor man sich derart weit aus dem Fenster lehnt, denn gerade aus den Reihen der CDU sollte man sich ins äußerste Eck verkriechen und einfach den Ball flach halten, oder wollen wir an das sagenumworbene Versprechen von Frau Merkel erinnern, das unter ihrer Regie keine Mehrwertsteuererhöhung möglich sei?
Oder sollen wir noch tiefer graben, um die Wortbrüche aus der CDU zum Vorschein zu bringen?
Sicher war es nicht klug von der SPD Führung, sich da überhaupt einzumischen, wo doch die Entscheidungen angeblich Ländersache sind, aber man in Berlin einfach noch mal etwas dazu sagen muß, um noch mal auf sich Aufmerksam zu machen.
Das ist an sich nichts anderes als ein armseliger Dauerwahlkampf, wobei man wohl vergessen hat, daß es andere Dinge gibt, die ganz sicher wichtiger sind, als sich gegenseitig Vorwürfe zu machen.
Ganz besonders interessant sind Vorwürfe in Richtung Linke, die sicherlich keine besonders gute Ausgangsposition bezüglich ihrer Gründung hatten, aber irgendwie muß man ja mal anfangen.
Das dann aus CDU /CSU Reihen derartig tief unter die Gürtellinie geschlagen wird ist nicht nur unfair, sondern läßt darauf schließen das man die eigene Vergangenheit sehr gut verdrängt hat.
Den Linken vorzuwerfen, sie würden die Nachfolgepartei der SED sein und von Kommunisten unterwandert sein, zeigt mehr als deutlich, das man innerhalb der Parteien ganz vergessen hat, das ihre Führungsriegen vor einigen Jahren noch mit ehemaligen Nazis besetzt waren.
Warum sagt man das denn bitte nicht gleich dabei? Das kann man doch gar nicht vergessen, oder doch?
Langsam ist man es als Wähler mehr als leid, das sich die Damen und Herren in Berlin oder sonstwo nur darum kümmern, was man wohl am anderen finden könnte um es anzuprangern, statt ihre Arbeit zu machen, für die sie vom Steuerzahler bezahlt werden – und das nicht unbedingt schlecht, will man meinen.
Wenn sich ein Herr Schäuble so stark einbringt, das die Linken und die SPD so schlecht sind, obwohl die SPD eben genauso angefangen hat wie die Linke heute – man das dort aber auch schon vergessen hat – sollte Herr Schäuble und andere sich doch einmal Gedanken darüber machen und vor allen kundtun, was Sie als Partei besonders gut gemacht haben!
Das interessiert den Wähler und nicht, was andere schlecht machen.
Das sind lächerliche Nebelkerzen, die man dort wirft um vom eigenen Unvermögen abzulenken.
Man lenkt nicht nur ab, sondern man bangt um Stimmen, die verloren gehen, denn nicht umsonst hat die Linke den zweistelligen Prozentbereich für sich gewonnen.
Denn nur, wer sich um die Sorgen und Nöte der Bevölkerung Gedanken macht, wird auch deren Stimmen bekommen.
Lange genug wurde der Wähler von den großen Volksparteien über den Tisch gezogen und der dumme Wähler hat die dabei entstehende Hitze als Nestwärme empfunden.
Das scheint sich Gott sei Dank nun zu ändern, denn das Bewußtsein der Wähler scheint sich geändert zu haben, weshalb es nicht weiter schlecht ist, daß sich noch eine Partei etabliert und mitreden kann.
Und was Hessen und eine mögliche Regierung betrifft, wird die SPD mit den Grünen und den Linken zusammen das Boot lenken, in das Sie sich gemeinsam setzen werden – alleine schon deshalb, um endlich Roland Koch aus den Kreisen dort zu vertreiben, denn auch die Wähler in Hessen haben entschieden, das Koch weg muß.
Um diese Entscheidung zu untermauern, hat man nach einer Umfrage zufolge über 65 % der Wähler auf der Seite derjenigen, die Roland Koch nicht mehr im Landtag sehen wollen.
Und gerade dieser Roland Koch schimpft wieder was das zeug hält, doch kann gerade er über keine besonderen Leistungen berichten, die er vollbracht hätte.
Somit ist nicht wirklich nachvollziehbar, warum er sich überhaupt in einer Weise noch dazu äußern mag.
Er wurde definitiv abgewählt, das sit nun mal so, denn 0,1% sind kein deutliches Wahlergebnis.

© M.Reins

Samstag, 8. März 2008

Steiner, das Eiserne Kreuz

Wer kennt nicht noch den Film gleichen Titels mit James Coburn und Maximilian Schell in den Hauptrollen, wo die Geschichte von Soldaten erzählt wird, die 1943 auf dem Rückzug vor der Roten Armee sind…
Das ist allerdings ein Film, dessen Handlung soweit überall in den Kriegsjahren hätte passieren können.
Nun allerdings wird es wieder ernst für Deutsche Soldaten, die größtenteils gerade mal den Kinderschuhen entwachsen sind und jetzt ins Gefecht ziehen sollen, weil die Amerikaner bis hin zu Barak Obama danach rufen.
Sie rufen auch und gerade, das Deutsche Soldaten auch an die Fronten sollen – eine Armee, die keinerlei Erfahrungen in wahren Gefechten hat und ganz sicher sehr viele Tote bringen wird.
Aber um junge Leute zu ködern und zu locken, scheint man auch hier wieder etwas Einfallsreichtum bewiesen zu haben, denn es soll nach Willen des Reservistenverbandes wieder eine Taferkeitsmedaille geben.
Der
CDU-Bundestagsabgeordnete und Präsident des Reservistenverbandes, Ernst-Reinhard Beck, schlägt hierbei die Wiedereinführung des Eisernen Kreuzes vor.
Dieses Zeichen stehe immerhin für Ritterlichkeit, Tapferkeit und Freiheitsliebe und sei auf jedem Fahrzeug der Bundeswehr erkennbar angebracht, somit wäre es wohl falsch, es wieder mit dem 3.Reich in Verbindung zu bringen.
Natürlich kam es wie es kommen mußte, denn der Sprecher des Verteidigungsminister Franz Josef Jung hat die Sache zu entschärfen versucht indem man über eine Neuauflage des Kreuzes spricht, dessen Aussehen noch nicht feststünde.
Im weiteren gehe es auch nicht um eine Auszeichnung für Tapferkeit im Krieg, weil man sich ja nicht im Krieg befinde.
Das soll jemand verstehen, insbesondere unsere angehenden Frontsoldaten, denen Splitter vom Bomben und Granaten um die Ohren fliegen werden, auf die doch tatsächlich geschossen wird!
Und das alles ist kein Krieg, das bilden Wir uns alles nur ein.
Statt sich Blech an die Brust zu heften, sollte man sich schon lieber für eine vernünftige und brauchbare Ausrüstung aussprechen und darum hoffen, gesund und munter nach Hause zu kommen.
Nur weil Politiker nicht in der Lage sind, sich zu einigen oder auch mal nachzugeben.
Die Begründung, daß im Europäischen Ausland Orden und Medaillen für Soldaten existieren ist absoluter Schwachsinn, denn es ändert an sich gar nichts, denn es werden trotzdem auf beiden Seiten Menschen sterben, die sich gegenseitig nicht kennen.
Nun wird aber etwas grundlegendes verändert, das der Situation angemessen erscheint und an Zynismus kaum zu übertreffen ist, denn eine Änderung der Zentralen Dienstvorschrift 10/1, kurz ZDV genannt, wird in der Neuauflagen auch die Themen wie Angst, Töten und Sterben beinhalten.
Wie glücklich sind doch nun die Soldaten, das nicht wie üblich diese Vorschrift in Grauem Umschlag präsentiert wird, sondern man auch schon bemerkt hat, daß zuviel bürokratische Sprache unverständlich ist.
Wen dieses literarische Glanzstück interessiert, kann es natürlich hier gerne nachlesen.
Bevor man sich allerdings an solche Dinge macht wie die Änderungen einer ZDV oder die Einführung von Orden und Ehrenzeichen, die nur dem persönlichen Ego dienlich sind, sollte man sich doch einmal über die Versorgung Verwunderter grundsätzliche Gedanken machen.
Sollten Soldaten aus Kampfgebieten ausgeflogen werden müssen, können die Verwundeten nur hoffen, gutes Wetter zu haben, denn die alte CH-53 ist sicherlich nicht für schlechtes Wetter brauchbar. Und genau an dieser Stelle haben das Militär und Ihre Führung geschlafen, denn man diskutiert über Einsätze und vergißt dabei die wichtigsten Dinge.
Hinzu kommt noch etwas sehr wichtiges, was auch gerne mal vergessen wird und ganz klar zur Fürsorgepflicht der Führungsoffiziere fällt –Bataillonskommandeure,
Kompaniechefs und Zugführer:
Die Fitneß der Soldaten, besonders in den Kampfkompanien, wobei mittlerweile die meisten schon mit Ihrem Gewicht zu kämpfen haben.
Deutsche Soldaten werden immer fetter, das ist Fakt. Wer keine Kondition hat, durch seinen eigenen Körper eingeschränkt wird weil man sich kaum bewegen kann und nach 100m Sprint völlig außer Atem ist, wird den Einsatz nicht überleben können!
Schon in den 80er Jahren haben sich die Stabsärzte regelmäßig mit dem Küchenpersonal auseinandersetzen müssen, weil viel zu fett gekocht wird – allerdings ist in vielen Einheiten auch die körperliche Anstrengung nur ein Hörensagen, weil man sich vom Sport mit diversen Begründungen abmelden kann.
Alles in allem wird durch die Vorgesetzten toleriert, daß man sich der persönlichen Fitneß entzieht.
Diese Fitneß ist aber doch auch im ganz privaten Bereich nützlich und sicherlich nicht ein Ergebnis einen Befehls. Genau hier müssen einmal klare Worte gesprochen werden, insbesondere muß eine Überwachung durch die Truppenärzte stattfinden.
Sollte das Ziel nicht erreicht werden, muß auch mal konsequent gesagt werden, daß man den Fitneßstand bis zu einem vorgegeben Zeitpunkt zu erfüllen hat, ansonsten die Entlassung bevorstehe.
Wer nämlich eine Armee möchte und keine Folkloretruppe, muß auch für die Einsatzfähigkeit sorgen.
Aber statt dessen kann man ja lieber einen Tapferkeitsorden einführen, den man später auch am Leichensack anbringen kann…

© M.Reins

Scannen oder nicht Scannen, das ist hier die Frage

Grundsätzlich ein alter Hut, doch immer wieder in der Diskussion ist das automatische Scannen von Kraftfahrzeugkennzeichen, um Straftäter möglichst schnell und einfach über diese Art und Weise zu finden.
Das ganze hört sich ja an sich nicht schlecht an, wenn da nicht ein paar Haken wären, oder wie bitte will man das Kennzeichens eines Motorrades scannen.
Hier ist doch nur hinten ein Kennzeichen zu finden – und man wird von vorn erfaßt und gescannt, was also soll das?
Diese Logik muß man wohl nicht wirklich verstehen, ebenso nicht die Tatsache, das man z.B. auf Autobahn Auf-und Abfahrten diese Prozedur durchführt, obgleich die Mautbrücken vorhanden sind und es technisch durchaus möglich wäre, entsprechende Scanns von dort aus durchzuführen.
Aber nein, es wird wieder einmal mehr Geld verschwendet, aber das an sich ist gar nicht das schlimmste. Schlimm ist eigentlich, das wir stets und ständig an jeder Ecke irgendwie überwacht werden und man das ganze einfach hinnimmt und für normal hält.
Schleswig-Holstein und Hessen jedenfalls haben Klage eingereicht, um feststellen zu lassen, ob diese Überwachungsmaßnahme überhaupt Verfassungskonform ist.
Für Dienstag kommender Woche wird mit einem Urteil gerechnet, worauf wir gespannt sein können.
Das man mit dieser Maßnahme Straftäter ermitteln möchte hat noch weitere Schönheitsfehler, denn das Kennzeichen alleine besagt doch rein gar nichts, denn wenn diese Daten mit dem Zentralregister des BKA abgeglichen werden, ist lange nicht gewährleistet ihn auch zu bekommen wenn er denn im Auto sitzt.
Niemand, der sich ein Fahrzeug geliehen hat, wird dadurch erkannt. Niemand mit einem Firmenfahrzeug wird erkannt oder kann erkannt werden, und das weiß man sicherlich auch bei der Polizei.
Auf der Britischen Insel Beispielsweise werden die Mautbrücken auch zur Geschwindigkeitskontrolle genutzt, was ja auch recht simpel ist – fragt sich eben, wie lange es dauern wird, bis man hier darauf kommt.
Von wirtschaftlichen Überlegungen ist es natürlich optimal, denn es werden keine Zusätzlichen Geräte mehr eingesetzt werden müssen, wenn man damit alles in allem jede Möglichkeit nutzen könnte. Nur eben das scannen der Kennzeichen zum Auffinden von Straftätern ist und bleibt ein seltsames Anliegen, denn in Großbritannien ist trotz dieser Überwachung die Kriminalitätsrate immer noch deutlich höher als in der Bundesrepublik.
Übrigens hat das ganze an sich noch einen klitzekleinen Haken, denn wie schon gesagt, kann man auch einen geliehen Pkw benutzen und würde somit durch jede Kontrolle schlüpfen können, es sei denn man würde auch dabei fotografiert werden – das allerdings ist verboten.
Seltsamerweise werden biometrische Überwachungsmöglichkeiten entwickelt, die genau hier Fotos abgleichen könnten, doch es ist verboten. In einem Bahnhof oder sonstwo Ihre Gesichter einzuscannen und sie abzugleichen ist nicht verboten.
Was für einen Sinn hat also das scannen der Kfz Kennzeichen wirklich?
Ehrlich gesagt ist die offizielle Begründung nicht wirklich glaubhaft und sicherlich auch nur zu einem Teil wahr.
Es ist abzuwarten, ob das Gerichtsurteil diesem Überwachungswahn ein Ende bereitet.

© M.Reins

Donnerstag, 6. März 2008

Hatten Sie schon mal richtig Hunger?

Damit ist nicht gemeint, daß Sie mal großen Appetit auf eine bestimmte Speise hatten, sondern Hunger, der einen richtig quält.
Hunger, der einen zittern läßt, weil der Körper permanent unterzuckert ist und man schlapp ist, anfällig für alle Arten von Infekten und Konzentrationsschwierigkeiten.
Können Sie diese Frage tatsächlich mit ja beantworten – was die ältere Generation ganz sicher kann, die nämlich die fürchterlichen Kriegstage der Weltkriege erlebt und überlebt haben - dann wissen Sie was gemeint ist.
Können Sie sich vorstellen, daß es so was immer noch gibt – so mitten in Deutschland?
Schließlich ist ja noch nie jemand deshalb gestorben, weil man mal ein bißchen Hunger hat – wenn man der Boulevardpresse glauben darf – oder einem Politiker, der tatsächlich behauptet hat von Hartz IV kann man jeden Tag richtig satt werden.
Für solche unqualifizierten Aussagen sollte man ihn mit Knüppeln durch die Republik jagen, auf jedem Marktplatz an den Pranger und dort zur Schau stellen.
Diese Art Politiker haben gar nicht begriffen, was in Deutschland wirklich los ist, weil Sie sich fürchten, sich einmal mit den Betroffenen Menschen wirklich einmal zu unterhalten, um zu erfahren, wie es dort bei Ihnen wirklich aussieht.
Aber nein, man tritt lieber noch einmal kräftig hinterher, denn diese Menschen wehren sich ja nicht- wie auch, wenn man so schlapp ist und nicht weiß, wie es jeden Tag weitergehen soll.
Doch tritt man nach jemanden, der sowieso schon am Boden liegt?
Und wer es schafft, mit 2,57 € jeden Tag drei Mahlzeiten auf den Tisch bringen kann, ist ein wirklicher Künstler und hat den vollsten Respekt.
Aber das an sich soll nicht unbedingt das Thema sein, also nicht diese Verallgemeinerung dahingehend.
Noch viel beschämender ist die unumstößliche Wahrheit, das es immer mehr Kinder gibt, die unter diesen miesesten Umständen hungrig zur Schule gehen müssen und nicht einmal regelmäßig etwas zu essen bekommen.
Das kann es nicht wirklich sein, denn noch immer tönen die Stimmen derer nach, die jetzt Hartz IV verteidigen und sich sonst mit einem schmierigen, falschem Lächeln im Gesicht hinstellen und vollmundig dafür werben, das Kinder unsere Zukunft sind.
Geht man wirklich so mit Kindern um, mit unserer Zukunft?
Nicht alleine, das Kinder das schwächste Glied im System sind und sich nicht wehren können, sondern schlimm ist auch der Psychische Schaden, den sie erleiden.
Scheuen Sie sich nicht, einmal in der unmittelbaren Nachbarschaft zu schauen, ob es den Kindern dort wirklich gut geht.
Diese Kinder können nichts dafür, das Ihre Eltern möglicherweise aus dem System abgerutscht sind, denn es kann jeden treffen – jederzeit!
Helfen Sie diesen Kindern, organisieren Sie Gruppen, die sammeln gehen, Spielzeuge einsammeln oder sonstiges machen, aber helfen Sie, denn diese Kinder brauchen nicht nur etwas zu essen, sondern auch freundliche Gesichter und Zuwendung.
Die betroffenen Eltern sorgen sich ganz sicher mit aller Hingabe um Ihre Kinder, aber sie alleine schafft das nicht, haben Sorgen ohne Ende.
Und wenn Sie zwar helfen wollen, aber das finanziell ebensowenig können, das tun Sie etwas anderes.
Steigen Sie ihrem Abgeordneten aufs Dach, nerven Ihn wo Sie nur können, damit diese Menschenverachtenden Hatz IV Gesetze wieder zurückgenommen werden.
Wir alle sind Bürger der Bundesrepublik Deutschland, und man versucht schon seit längerer Zeit eine Spaltung herbeizuführen, damit eine richtige Zwei-Klassen-Gesellschaft nach US-Vorbild entsteht.
Entweder man hat Geld bis zum Abwinken, das man niemals im Leben ausgeben könnte, oder man ist am Boden, lebt auf der Straße und ist ein Niemand.
Wollen Sie das wirklich? Kann ich mir nicht vorstellen, denn immerhin kann es hier in Deutschland jeden treffen, jeden Tag. Das sollten wir niemals aus den Augen verlieren.
Wenn man sich umschaut, gibt es mittlerweile 3 Lager:

· Diejenigen, die sich Ihr Vermögen fast ausschließlich zusammengerafft haben – auf Kosten anderer und ihre Gier nicht unter Kontrolle haben und dann auch noch Steuern hinterziehen, um noch mehr Geld zu bekommen, als Sie ohnehin schon haben.

· Dann haben wir eine Gruppe, die eigentlich auch von der Hand in den Mund lebt und so gerade mit ihrem Einkommen auskommt, aber doch an sich auf nichts wirklich verzichten müssen. Viele davon haben ein Haus, das sie noch lange abbezahlen, aber sie haben eins. Und wenn nichts dazwischen kommt, bleibt es auch Ihr Eigentum, was ich jedem wünschen kann.

· Und als letzte Gruppe kommen nun Geringverdiener, Hartz IV Empfänger und natürlich die Kinder. Es reicht ja auch nicht aus, die sowieso schon am Rand stehenden wirklich nur knapp überleben zu lassen – denn mehr ist das nicht – sondern Sie werden bei den Behörden noch niedergemacht und gedemütigt. Was geht eigentlich in einem Kopf eines ARGE –Mitarbeiters so vor sich, wenn Sie von oben herab einen Menschen so arrogant behandeln? Ist das schlichtweg nur das Gefühl der Überlegenheit, Machtgeilheit oder schlichtweg geistiges Unvermögen? Schulungen bezüglich dem Umgang mit Menschen bietet jeder VHS an und nennt sich Pädagogik, oder um es klarer auszudrücken: „Behandele andere Menschen so, wie auch Du behandelt werden möchtest“.

Denken Sie einfach mal daran, wenn Sie IHREM Kind eine Playstation oder einen PC oder ein neues Handy kaufen...

© M.Reins


Mittwoch, 5. März 2008

Wer hätte das gedacht…

Die Hessenwahl ist schon lange gelaufen, es wurde mit einem minimalen Abstand von Roland Koch eigentlich gewonnen, doch Umfragen zufolge haben die Hessen wohl so die Nase voll von Herrn Koch, das man wohl eher sammeln geht um Roland Koch ein „One-Way-Ticket“ nach Sibirien als das man Ihn als Ministerpräsidenten zurückhaben möchte.
Verständlich sollte man meinen.
Nun ist also auch eine Geschichte mit der FDP und CDU gar nicht vorstellbar, weil sich die FDP als Lückenfüller fühlt – was Sie eigentlich schon immer waren, sie aber wohl nicht gemerkt haben.
Somit war eine Regierung der CDU wohl ganz schön ins Wasser gefallen, wie wir alle mitbekommen haben.
Frau Ypsilanti und auch der Bundesvorstand haben beteuert, ganz sicher nicht mit den Linken zusammen zu arbeiten.
Und nun mal Hand aufs Herz, haben Sie vielleicht tatsächlich geglaubt, daß man das durchhält und tatsächlich die Präsidentschaft entgehen läßt, weil die Linke nicht so ins persönliche Bild paßt?
Könnte es nicht sein, das man die Hose gestrichen voll hat und man sich vielleicht das eine oder andere mal eine blutige Nase holt, wenn man es von Seiten der SPD und der Grünen wieder einmal übertreibt und einfach – wie auch in der Bundespolitik, nur abnickt? Das wird wohl nichts mehr.
Erinnern wir uns an die Anfangszeiten der Grünen, sehen wir noch strickende Frauen und Männer, die so richtig das Wort Öko geprägt hatten und sicher nicht bei allen auf Gegenliebe stießen – man nannte Sie ja teilweise auch ganz liebevoll „Müslis“.
Heute ist das eine etablierte Partei, die es gelernt hat, sich auf der Weltbühne zu bewegen und sogar schon einen Außenminister gestellt hat.
Jetzt kommen die Linken, und das Spiel fängt von vorne an, nur das eben niemand mehr mit Strickzeug kommt.
Die sollen und wollen ihre Stimme der SPD geben, damit Frau Ypsilanti Ministerpräsidentin werden kann und niemand in der Linken hat ein Problem damit, nur die angeblich etablierten Parteien.
Wer also gedacht hatte, daß es niemals eine Zusammenarbeit der SPD, Günen und der Linken geben würde, sollte langsam aus dem Winterschlaf erwachen.
Wenn das in Hessen klappt, wird sich das ganze herumsprechen und dann könnte es sogar bei der Bundestagswahl interessant werden.
Seltsam ist aber schon, das viele Wähler und Politiker gegen die Linken schimpfen was das Zeug hält – ob man ihnen vorwirft, Sie wären die Nachfolgepartei der SED oder Sie wären Kommunisten.
Komisch bei der ganzen Sache allerdings ist, daß nach einer Umfrage sich 14% für die Linken entscheiden – dafür daß sie doch so ungeliebt sind, ganz schön gut.
Bis auf die CDU haben alle anderen Parteien beim Wähler ziemlich schlechte Karten.
Und die beste Comedynummer kommt, wie fast immer, von Guido Westerwelle.
Westerwelle ist tief beleidigt, weil sich die SPD der Linken öffnet – jetzt möchte Guido Neuwahlen, weil seiner Ansicht nach ein Bruch zwischen der CDU und der SPD in der Bundespolitik besteht.
Hat der gute denn gar nicht mitbekommen, daß man sich aus der Bundespolitik nicht in die Ländersachen bezüglich von Wahlen einmischt? Hoffentlich sagt ihm das mal schnell noch jemand, bevor er sich ganz lächerlich macht.
Westerwelle hat lediglich, Angst nicht mehr wahrgenommen zu werden, weil er mit seiner FDP auf den billigen Plätzen bleiben könnte.
Fazit: Wer sein Fähnlein ständig in den Wind hängt muß sich nicht wundern, wenn man keine wirklichen Freunde hat - doch man muß deshalb nicht schmollen.

© M.Reins

Beckstein, Huber, Sensationen!

Ist es nicht niedlich,wie sich Politiker plötzlich darauf besinnen, das Nichtraucherschutzgesetz „bürgernäher“ zu gestalten?
Das ganze an sich ja schon eine Farce, das jedes Bundesland so ziemlich alles machen kann, was es will, damit man die Vorgaben durchsetzt.
Und natürlich niemand anderes als die ewig gestrigen in Bayern, machen wieder nach der Holzhammermethode ihre Gesetzesbeschlüsse.
Nun, in diesem Fall hatten man dort freilich die Rechnung im wahrsten Sinne ohne den Wirt gemacht – in diesem Zusammenhang allerdings ohne die Wirte.
Was macht ein Mensch, dem man die Existenzgrundlage nehmen will?
Er wehrt sich, und zwar hier mit zweierlei Möglichkeiten, wobei eine besonders gelungen ist.
Erstens, der Wirt – möglicherweise mit Gästen als Anhang zur Unterstützung – versammelt sich mit anderen und demonstriert, was ja noch möglich ist.
Und die zweite Möglichkeit ist auch recht simpel und entstand wohl eher dadurch, das einmal mehr bewiesen wurde, das Nachdenken nicht unbedingt die Stärke in der Politik ist und die dort ansässigen einfach zu hoch bezahlt werden – die Wirte fanden nämlich eine Gesetzeslücke, die besagt, das bei Veranstaltungen von Vereinen oder Clubs das Rauchen weiterhin erlaubt sei.
Kurz und gut, man eröffnete Clubs und Vereine, in denen natürlich das Rauchen erlaubt ist.
Wenn man sich weit aus dem Fenster lehnt, wie man das in Bayern wohl gerne mal macht, gibts massiven Ärger. Hier bekam die CSU bei der Landtagswahl eine derart kräftige Wählerohrfeige, das es den alten Herren in München ganz schwummerig wurde.
Da kam es in der CSU zu blassen Gesichtern, denn man ist nun tatsächlich zu dem Schluß gekommen, daß man das Rauchverbot wohl doch lockern müsse, um nicht noch mehr Stimmen zu verlieren - und nicht zum Oktoberfest richtig Ärger zu bekommen.
Als nächstes werden sich bei folgenden Wahlen wohl die Nichtraucher zu Wort melden, und Ihre Stimme nicht mehr der CSU geben.
Das wird man aber schon in München durchgerechnet haben, sonst hätte man das ja nun nicht einmal in Betracht gezogen.
Als wenn es wirklich jemanden gewundert hätte, das die CSU nun umkippt, das machen doch alle Politiker, wenn es mal wieder etwas enger wird.
Allerdings vermute ich mal, das es bei der entsprechenden Lockerung durch Altmeister Beck zu Protesten der Nichtraucher kommen wird, die zwar jetzt nach eigener Aussage in Ruhe rauchfrei Ihr Bier trinken könnten, aber in den nun leeren Kneipen nicht zu finden sind.
Schon ein seltsames Völkchen diese Nichtraucher…erst meckern was das Zeug hält und dann aus Solidarität mit Freunden zu Hause etwas trinken, um nicht alleine in der Kneipe zu hocken.

© M.Reins

Dienstag, 4. März 2008

Wer Frieden will, muß auch verzichten können.

Das ist genau so ein Unsinn wie die Aussage „ Wer Birnen essen möchte, muß Erdbeeren pflücken“. Klingt ein bißchen blöd, ist aber so.
Mr. Bush hat seinen letzten Haushaltsentwurf für seine Amtszeit vorgelegt, bei dem jedem eigentlich schlecht werden sollte, denn dieser Präsident hat es tatsächlich geschafft, den Haushalt der USA auf über 3 Billionen US-$ zu treiben – klingt ziemlich hoch, oder?
Da ist aber ein klitzekleiner Fehler im System, was wohl daran liegt, das Amerikaner immer größer und besser sein wollen.
Eine sogenannte Billion sind lediglich bei uns eine Milliarde und nichts anderes.
Das soll aber nicht über die Verschwendung durch George W. hinwegtäuschen, denn ihm ist letztendlich dieses wahnsinnige Defizit zu verdanken – und ganz sicher auch seinen heldenhaften Beratern.
Nun ist der Präsident auch nicht kleinlich, schließlich muß man ja die Freunde in der Rüstungsindustrie unterstützen wo man nur kann, also will er für den krieg in Afghanistan und im Irak noch mal 75 Milliarden Dollar und für den Rüstungshaushalt insgesamt 515 Milliarden US-$.
Was man mit einer solchen Menge Geld anderweitig machen könnte – vorausgesetzt natürlich friedliche Zwecke – überlasse ich jedem Leser gerne selbst.
Und weil Geld nicht an Sträuchern wächst hat man sich entschlossen, einfach zu sparen wo man nur kann. Sehr lobenswert an sich, doch einen Haken hat die Sache schon, aber das hat auch wohl jeder schon erwartet, denn George W. Bush will tatsächlich die Renten kürzen und Einsparungen im Gesundheitswesen machen.
Im Klartext bedeutet das, das man in den nächsten 10 Jahren die Fürsorgemaßnahmen um ganze 619 Milliarden US-$ eingespart werden sollen.
Irgendwie stinkt die Sache zum Himmel, denn es legt den Verdacht nahe, daß weitere militärische Auseinandersetzungen von langer Hand in Planung sind.
Ein ganz kluger Zug ist natürlich, das man den Kongreß und die Medien nicht wirklich darüber informiert, was dort abgesegnet wird, denn Bush möchte ja schon mal sparen und verzichtet großmütig darauf, den Haushaltsentwurf für die Kongreßmitglieder und Medienvertreter auszudrucken.
Wie sparsam dieser Mann doch sein kann, richtig erfreulich.
Allerdings bekommt diese Sparmaßnahme wiederum eine derartige Lächerlichkeit aufgedrückt, denn eine Woche Krieg im Irak kostet ca. 2 Milliarden US-$.
Von den Folgekosten für Wiederaufbau und Krankenversorgung der Bevölkerung mal abgesehen, kommen noch die Kosten für die Veteranen dazu, die eine Menge Prothesen benötigen, wobei Arme und Beine relativ leicht zu rekonstruieren sind – bei Teilen von Gesichtern und weggeschossenen Nasen wird es schon etwas komplizierter. Es muß einfach mal gesagt werde, denn dort kämpfen Menschen gegen Menschen – Menschen, die sich nicht einmal kennen und aufeinander schießen und mit aller Gewalt versuchen einander zu töten.
Wie aber bekommt man Soldaten dazu, in den Irak zu gehen um gegen einen angeblichen Feind zu kämpfen, das eigene Leben möglicherweise zu verlieren?
Sollte es das Geld sein?
Berechnungen zufolge wird der Irak-Krieg so ziemlich genau an der 500 Milliarden US-$ Grenze angesiedelt sein. Und alles um des Friedens Willen.
Das der Steuerzahler die glorreichen Ideen eines ungeliebten Präsidenten zahlt, scheinen viele noch gar nicht realisiert zu haben, aber das böse Erwachen wird kommen – so oder so.
Und alles nur, weil sich ein kleiner, elendiger Texaner für einen Gott hält, aber laut Aufzeichnungen über alle bisherigen Präsidenten der Unbeliebteste US-Präsident seit James Madison ist, der allerdings in der Zeit von 1809-1817 Präsident war.
Allerdings würde mit in anbetracht dieser ausgeprägten Unbeliebtheit interessieren, wer diesen Mann im Jahre 2004 zum „Mann des Jahres“ gewählt hat.
Vielleicht waren es ja Wahlen in Florida mit Wahlmaschinen, wer weiß…

George und die Medien

Alle kennen Ihn, keiner mag ihn. Wen wundert das denn auch schon wirklich, dennoch scheint der kleine Sonnenschein aus Texas gute Berater zu haben, die allerdings in Sachen Verschleierung und Tarnung noch einiges zu lernen haben.
Bisher kam nämlich immer alles heraus, was diese Leute angezettelt haben.
Doch lassen Sie uns an einem Tag anfangen, der ganz offensichtlich die Geschichte der Welt verändert hat – den 9.September 2001.
Ein Tag, der traurige Geschichte schrieb und dennoch so gut wie alles im dunkeln ließ. Wer sich damit auseinandergesetzt hat, wird zwangsläufig auf derart viele Widersprüche stoßen, daß man gar nichts mehr glauben kann. Dazu gibt es eine hervorragende Auflistung der Ereignisse, die Ihnen nicht vorenthalten werden soll, denn hier wird ganz präzise geprüft.
Hier die Ergebnisse:

Vorwissen zu 9/11

Erster Einschlag

Zweiter Einschlag

Dritter Einschlag

Einsturz des Südturms

Der Nordturm stürzt ein

Gebäude 7 des World Trade Center stürzt ein

Das soll lediglich der Vorhabinformation dienen, gerade für diejenigen unter Ihnen, die sich tatsächlich nicht damit beschäftigt haben. Genau Sie sind es, die völlig unvoreingenommen entscheiden können, ob alles so richtig zugegangen ist, wenn man an die Berichterstattung der offiziellen Quellen denkt.
Und da sind wir auch schon am Punkt angekommen, der hier die Hauptrolle spielt.
Schon seit einigen Jahren ist bekannt, das die Amerikaner tatsächlich 1,54 Milliarden US $ ausgegeben haben, um im Ausland ihr Ansehen aufzupolieren.

Das an sich ist nicht weiter tragisch, denn das haben die USA leider ziemlich nötig – nötig, seit dem ein George Walker Bush ihr Präsident ist.
Nun ist es aber so, das von der genannten Summe wohl schon kurz nach dem Anschlag auf die Twin Tower in New York die Medien recht einseitig berichtet haben, ja sogar die ganze Sache herunterspielten und sofort einen Feind gefunden hatten, den selbst George Bush noch vor der eigentlichen Ermittlung festgestellt hatte.
Ein Mann mit eindeutigen, hellseherischen Fähigkeiten. Seine Reaktion auf die Meldung des Attentats alleine hat schon Aussagekraft, die Ihn in einer Schule traf, die er besuchte – er zeigte keinerlei emotionale Reaktionen.
Jetzt wurde also behauptet, das man von der Bush-Administration dazu übergegangen sei, Journalisten und ganze Zeitungen zu schmieren, um entsprechende Nachrichten zu bekommen – das ganze nennt sich Zensur, wahrscheinlich nach US-Recht mit Schmiergeld nur Gefallen.
Denken wir doch einfach mal an die Watergate-Affäre zurück, in der auch ein Republikanischer US Präsident – Richard Nixon – aufgeflogen ist.
Das passierte allerdings nicht aus heiterem Himmel, sondern weil zwei Reporter der Washington Post soviel Rückgrad hatten, der Sache auf den Grund zu gehen, ohne sich einschüchtern zu lassen.
Die Reporter waren Bob Woodward und Carl Bernstein, die wirklichen Mut bewiesen haben und die Pressefreiheit als 4. Staatsmacht verteidigten – mit Erfolg.
Vielleicht sollten sich heutige Journalisten mal wieder mit den beiden Männern und Ihrer Arbeit befassen, um wieder zu begreifen was eigentlich Aufgabe eines Journalisten ist.Sie werden sagen, daß es doch schon längst Geschichte ist, doch das ist es nicht.
Die rennomierte Zeitschrift Spiegel hat gerade von sich reden gemacht, denn nach einer Umfrage des „Schweiz Magazins“, wobei immerhin 54% der Meinung sind, das der Spiegel wohl am meisten Gelder genommen haben könnte.
Sicherlich mag es ein erster Eindruck der Leser sein, doch sollte man nicht den Fehler begehen den Leser als schlecht informiert einzuordnen.Was man beim Spiegel bisher immer sehr gut konnte, ist im allgemeinen als „Fähnchen in den Wind“ hängen bekannt und deutet darauf hin, wie schnell sich doch die Meinung der Redakteure ändern kann – je nach Wunsch und Regierung.
Gut zu erkennen ist es doch geradezu, das Amerikaner und auch unsere Regierung immer mehr Unsinn treiben, aber trotzdem mit den Medien auf Kuschelkurs stehen.
Natürlich läßt sich wie üblich nichts beweisen, dazu müßte man George Bush wohl persönlich befragen, wen er alles geschmiert hat. Der Versuch, weitere Informationen zu finden, die belegen daß der US-Präsident die Journalisten der USA geschmiert hat, sind wie von Geisterhand verschwunden.
Nun raten Sie doch mal, warum.

Montag, 3. März 2008

Andere Menschen brauchen Hilfe - von uns

Man kann nichts wirklich hören von aufgebrachten Politikern, den Zentralrat der Juden in Deutschland und anderen, die sich sofort aufbäumen, wenn auch nur die winzigste Kleinigkeit gesagt wird, was den Menschen dort mal wieder nicht paßt und gleich dem Antisemitismus zugeschrieben wird – was völliger Unsinn ist. Wie kommt der stellvertretende israelische Verteidigungsminister Matan Wilnai dazu, den Palästinensern mit Holocaust zu drohen?
Hat dieser Mensch überhaupt eine Ahnung, was er für einen Schwachsinn von sich gibt, hat er vergessen was mit seinen Landsleuten im Dritten Reich passiert ist.
Was für geistig minderbemittelte Menschen gibt es noch, die einerseits nach Ihren Rechten rufen und schreien, dann aber andererseits Menschen unterdrücken und sie quälen, foltern und töten?
Wo sind nun alle diejenigen, die sonst sofort auftauchen, wenn es um Menschenrechte geht, wo ist Hilfe für die Menschen in Palästina die dort schon regelrecht abgeschlachtet werden?
Wo ist denn nun der große George W.Bush, der als Weltretter Terroristen jagen will?
Warum sind US Amerikanische Truppen denn dann noch nicht in Israel einmarschiert?
Ganz einfach, weil Israel alles machen kann was es möchte – schließlich steht Bush ja hinter ihnen.
Das ist auch der Grund, warum von der Bundesregierung dazu nichts kommt, weil sie Busch-hörig sind!
Also merke:
Wenn es irgendwo auf der Welt Folter und Quälerei gibt, alles Menschenverachtende der Welt und niemand sagt etwas dazu außer ganz wenige, dann seid sicher das es unter dem Schutz der USA passiert.
Ein Volk, oder besser deren Vertreter, sollten genügend verstand haben, ihre eigene Geschichte zu verstehen und niemals einem anderen Volk mit Völkermord zu drohen.
Und wenn man wieder lesen muß wie abgebrüht die Israelischen Soldaten sind, kann man nur vor ihnen ausspucken und sich schämen, denn immerhin haben Sie es fertiggebracht, wieder einmal 8 Kinder und einen fünf Monate alten Säugling zu töten – von den anderen 23 Toten einmal abgesehen.
Wenn sich langsam die Wut sammelt, weil man solche Dinge liest, fragt man sich, warum niemand aufsteht und was tut.
Was ist denn los mit den Menschen? Deutschland hat sich in der Geschichte wahrlich keinen rühmlichen Platz erworben, aber sollen wir jetzt mit ansehen, wie die Israelis es nachmachen, was ihnen angetan wurde?
Gerade wir Deutschen sind jetzt in der Pflicht, das zu verhindern. Jeder jüngere könnte nun sagen, das war nicht meine Generation die das getan hat.
Das wäre natürlich der einfachste Weg, ganz klar. Aber wenn wir das zulassen, machen wir uns hier in Deutschland mitschuldig – oder was würden Sie tun, wenn man ihnen das Wasser und den Strom abdreht, sie Bombardiert und terrorisiert?
Ich würde mich wehren! Und Sie auch! Und wenn Menschen Hilfe brauchen, sollte man sie ihnen geben. Denken Sie daran, Sie könnten der nächste sein der Hilfe von anderen benötigt.

© M.Reins

Zweierlei Maß

Vor einigen Tagen wurde von Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (CDU), die Unfallstatistik 2007 veröffentlicht.
Verwunderlich ist das allemal, weil doch der Verkehrsminister da irgendwie in der Pflicht steht, es sein Ressort ist – nämlich der Straßenverkehr.
Aber das soll jetzt nicht davon ablenken, was uns Herr Minister Schünemann weiter sagen möchte, denn er hat sich Gedanken gemacht.
Also von vorn:
Herr Schünemann ist der Ansicht, daß für junge Fahranfänger ein Fahrsicherheitstraining hilfreich wäre, damit sie ihre Fahrzeuge besser kennenlernen und beherrschen.
Keine Frage, dem ist im vollen Umfang zuzustimmen. Allerdings ist hier dringend davon abzuraten, das Wort „junge“ lediglich dem Alter, sondern vielmehr der Erfahrung als Fahrer beizumessen.
Minister Schünemann ist davon überzeugt, daß es nichts bringt, grundsätzliche Geschwindigkeitsbegrenzungen einzuführen, denn immerhin werden genügend Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt.
Auch da gibt es Zustimmung, allerdings ist dem ein kleiner Zusatz hinzuzufügen, um den Wahrheitsgehalt dieser Aussage zu erhöhen:
Innerorts werden nämlich Geschwindigkeitskontrollen dort gemacht, wo man schnell mit wenig Aufwand viel Geld verdienen kann.
Das kann nicht Sinn und Zweck der Sache sein, Herr Schünemann.
In ganz seltenen Fällen steht die Polizei tatsächlich mal an einer Grundschule, allerdings recht selten.
Böse Zungen behaupten sogar, das Weihnachten öfter sei.
Jetzt muß man sich natürlich auch unbedingt fragen, warum man denn so versessen darauf ist, den Fahranfängern ein Sicherheitstraining zu verordnen.
Erster schwerwiegender Punkt: Die Risikogruppe der Fahranfänger liegt zwischen 18-24 Jahren.
Wer denn so etwas erklärt sollte dann aber auch erklären können, warum jemand eine Ausbildung zum Fahrlehrer machen kann, die er dann ab dem 22. Lebensjahr ausüben darf!
Hier ein Zitat:

Die Voraussetzungen

Für den Fahrlehrerschein der Klasse BE muß der Bewerber, spätestens bis zu seiner Abschlußprüfung, mindestens 22 Jahre alt sein, geistig, körperlich und fachlich geeignet sein

Ist der junge Fahrlehrer plötzlich eine völlig andere Person geworden, die Ihre Erfahrungen mit dem Mittagessen eingenommen hat?
Dieser junge Mensch verfügt lediglich über gute 3 Jahre Fahrerfahrung und soll unsere Kinder ausbilden – hat aber keineswegs wirklich Erfahrungen, kennt aber sicherlich den Gesetzestext oder zumindest die Stelle, wo es zu finden ist.
Ich mache diesen jungen Fahrlehrern keinen Vorwurf, sondern vielmehr dem Gesetzgeber.
Und dann haben wir vermehrt eine ganz andere Gruppe von Menschen auf der Straße, die zu einer Zeit ihren Führerschein gemacht haben, als noch Pferd und Wagen auf der Straße fuhren – und das ist kein Scherz.
Diese Menschen sind teilweise mit dem heutigen Verkehrsgeschehen völlig überfordert – wie junge Menschen auch.
Wer von sich behauptet, ihm wäre das niemals so ergangen…
Die Aussage von Minister Schünemann, das die Versicherungen wohl dann auch bereit sind, den Fahranfängern bei den Tarifen entgegenzukommen ist auch so eine Sache für sich, die genau geprüft werden sollte.
Wenn die Versicherungen daran interessiert wären – nur mal angenommen –das die Fahrzeugführer ein Sicherheitstraining absolvieren um sicherer zu fahren und die Kosten der Versicherungen zu senken um das an die Versicherten weiterzugeben – warum zahlen die es nicht den Fahranfängern?
Ist doch schließlich in deren Interesse – sollte man meinen. Doch warum tun sie es denn nicht?
Nun hat sich der Herr Schünemann auch wohl schon mit einer Sprecherin des ADAC kurzgeschlossen, die diese Idee vom Minister „super“ findet, so in der Druckausgabe der Nord-West-Zeitung Oldenburg – leider ist davon auf der Internetausgabe nichts zu lesen…
Natürlich ist klar, das der ADAC das super findet, denn jeder Kurz für Anfänger bringt pro Nase 89,- € in die Kasse, Nichtmitglieder zahlen 105,-€.
Wer kann schon behaupten, das er in 8 Stunden mal so eben 1260,-€ in der Tasche hat- bei angenommen Nichtmitgliedern.
Und weil es lustig ist, gibt’s noch einen Aufbaukurs für schlappe 145,- bzw. ab 155,- €.
Es gibt dabei grundsätzlich 2 Dinge zu bemängeln, die zukünftig einmal durchdacht werden sollen – was ja auch schon teilweise gemacht wird, aber nicht den Sinn erfüllt, den es eigentlich soll.
Zum ersten sollten die Fahrschulen, die recht deutliche Durchfallquoten aufweisen, über längere Zeit überwacht werden, weil hier der dringende Verdacht aufkommt das hier nicht besonders gut ausgebildet wird um damit zweitens auch noch gut Geld zu verdienen.
Es sollte klar sein, das man bei schlechter Ausbildung durch den jeweiligen Fahrlehrer nicht unbedingt die größten Chancen hat, die Prüfungen zu bestehen.
Natürlich liegt es sicherlich auch am Fahrschüler, doch wenn Durchfallquoten von 45% auftauchen, sollte man langsam anfangen, wach zu werden.
Und der zweite Punkt wäre, eine Monopolstellung zu brechen, die Sicherheitstraining anbietet – nämlich der des ADAC.
Wer nämlich seinen Schein als Sicherheitstrainer in der Tasche hat, kann derzeit nur unter der Schirmherrschaft des ADAC selbiges tun – die natürlich Ihre Hand aufhalten.
Wäre es nämlich nicht so, würden die meisten Fahrlehrer mit ihren Fahrschülern ganz sicher ein Sicherheitstraining durchführen – nach einer Fahrerfahrung von ca. einem Jahr, denn sonst hat das ganze keinen großartigen Sinn.
Schließlich macht auch niemand erst seinen Meisterbrief und macht anschließend die passende Lehre dazu.
Ähnlichen Unfug hat man schon einmal gefordert und durchgesetzt, wobei nicht unbedingt zu verstehen ist, warum nicht alle gleich behandelt werden
Das würde sicherlich auch dazu beitragen, daß es weniger Unfälle und Tote gibt.
Aber es wird wohl ständig mit zweierlei Maß gemessen, also nicht wirklich neues.
Und damit auch alles richtig ankommt und keine Mißverständnisse aufkommen:

  • Ja zu Fahrsicherheitstraining – unter anderem mit Beteiligung der Versicherungen – auch für ältere Kraftfahrer.
  • Für ältere Menschen sollte bei den Versicherungen ein Fond eingerichtet werden, um ihnen Ihre Mobilität zu erhalten, wenn Sie freiwillig ihren Führerschein abgeben. Schließlich ist die Mobilität für Sie besonders notwendig, alleine schon der Lebensqualität wegen.Das alles in allem erhöht die Verkehrssicherheit nochmals um einiges mehr, dazu noch die 0,00 ‰ für alle und alles ist soweit getan, was wohl recht einfach durchsetzbar wäre, denn wer fahren muß, trinkt eben keinen Alkohol.

Eine alte Taxifahrerweisheit besagt: Keine Taxifahrt ist so teuer wie ein neuer Führerschein.

© M.Reins