Es ist schon ein Kreuz mit den ganzen Lebensmitteln und den dazugehörigen Erklärungen von Fachleuten, Pseudofachleuten und auch der Industrie.
Das Zucker nicht nur einen hohen Nährwert (100g = 406 kcal) hat, sondern auch für Karies und bei übermäßigem Verzehr auch zu deutlich höherem Körpergewicht beiträgt, weiß nun mittlerweile jeder.
Also was tun, um zwar noch süßes zu verzehren, aber nicht die augenscheinlichen Nachteile in Kauf nehmen zu müssen?
Es gäbe dort zwei Möglichkeiten, nämlich größtenteils oder sogar gänzlich auf Zucker zu verzichten oder auf Süßstoffe überzugehen.
Das Süßstoffe deutlich in der Kritik stehen, wurde hier schon einmal recht ausführlich in einem Artikel erläutert.
Nun gibt es allerdings auch einen Natürlichen Süßstoff, der in der Hauptsache im Süden Brasiliens und im Norden Paraguays wachsen bzw. angebaut werden und seit Ewigkeiten von den Indianern zum süßen von Tee benutzt wird – wie gesagt, schon sehr lange. Stevia rebaudiana lautet der botanische Name dieser Pflanze, die bei entsprechender Behandlung bis zu 300 Mal süßer ist als herkömmlicher Haushaltszucker.
In den 70er Jahren haben die Japaner dieses Kraut industriell genutzt, um daraus das Süßungsmittel zu gewinnen – mit Erfolg.
Da sich das ganze recht schnell herumgesprochen hat, haben auch andere Länder diese gesunde Art des Süßens für sich entdeckt – doch halt, es gibt da noch zwei Ecken in der Welt, die genau genommen dagegen kämpfen.
Die beiden sind die USA und die EU, die wohl eigene Interessen verfolgen.
Brisant wird es nämlich dann, wenn auf Grund einer anonymen Beschwerde bei der FDA (Food and Drug Administration) die Importe einfach eingeschränkt werden.
Als Begründung wurde dazu angegeben, dass die Ungefährlichkeit von dem Bestandteil Steviosid nicht nachgewiesen wäre.
Anders sieht es z.B. bei Aspartam aus, dem wohl einiges nachgesagt und nachgewiesen wurde – dem allerdings keinerlei Beachtung geschenkt wird.
Nun sollte man sich doch schon sehr wundern, dass man ein unbedenkliches Süßungsmittel vom Markt drängen will und Ihm Gesundheitsschädlichkeit nachsagen möchte, doch das ist in diesem Fall nicht wirklich verwunderlich.
Die in Auftrag gegebene Studie wurde nämlich von Nutra Sweet in Auftrag gegeben – eine Unternehmung des Chemieriesen MONSANTO.
Das ist dieselbe Firma, die für den Genveränderten Mais verantwortlich ist und Ihn weltweit durchsetzen will – koste es, was es wolle. Schon seit längerem trachten Sie danach, die Lebensmittelproduktion zu manipulieren.
Monsanto hat nicht nur schon sehr viele Klagen verloren, die gegen das Unternehmen angestrebt wurde, sondern war auch für die Krankheiten der GIs in Vietnam verantwortlich. Dort hat man das Entlaubungsmittel Agent Orange eingesetzt, wobei viele der dort eingesetzten Soldaten krank geworden sind und gegen Monsanto geklagt haben.
Schon 1917 wurde Monsanto vom Amerikanischen Staat wegen der Gefährlichkeit von Saccharin verklagt.
Um es kurz zu machen: Monsanto versucht mit allen Mitteln, selbst ihnen bekannte und gefährliche Produkte auf dem Markt zu halten, hierbei ist natürlich die EU kräftig am mitverdienen wie es aussieht. Dabei tun Sie so, als wenn sie die Helfenden Hände sind, die wir dringend benötigen – doch es ist wohl eher ein vergiften, was hier geschieht.
In der EU bzw. in der Bundesrepublik war es als Lebensmittel verboten und durfte nicht als Lebensmittel vertrieben werden, denn wie ja die Studie von Monsanto ergeben haben soll, gibt es Gesundheitlich bedenkliche Stoffe.
Das es nicht stimmen kann, zeigt schon den sehr langen Gebrauch bei den Indianern, die sich allerbester Gesundheit erfreuen. Diese Menschen werden nur dann krank, wenn Sie der Zivilisation ausgesetzt sind und deren Nahrung und Gewohnheiten annehmen.
Wie bei anderen Süßungsmitteln gibt es Stevia auch in Tablettenform, was allerdings einen ebenso fiesen Nachgeschmack aufweißt wie andere Süßstofftabletten.
Hervorragend ist das unter der Bezeichnung ChrysaNova vertriebene „Konzentrat in Kristallform“, wie wir das mal nennen wollen.
Im ersten Augenblick erscheint es sehr teuer, doch wenn man ein wenig rechnet bemerkt man schnell, dass dem gar nicht so ist. Das kristalline Pulver hat wirklich eine sehr hohe Süßkraft und hat keinerlei bitteren Nachgeschmack nach Chemie.
© M.Reins

