Donnerstag, 18. Dezember 2008

Geldverschwendung und Fehlplanungen im Straßenbau


Hallo zusammen

Wer schon öfter hier gelesen hat weiß ungefähr wie ich ticke - soll heißen, ich stehe kritisch den Dingen gegenüber und nenne das Kind beim Namen, wenn es wie in diesem Fall zur Fehlplanung kommt, die uns teuer zu stehen kommt.

Hier geht es um den natürlich dringend erforderlich gewesenen Umbau der Alexanderstraße in Oldenburg, der von April bis kurz in den Dezember andauerte - und dabei wurde eine echte Leistung durch die Mitarbeiter der beteiligten Baufirmen erbracht, die an den Wochenenden und bis spät in die Nacht ihre Arbeit gemacht haben.
Wenn andere schön gemütlich auf der Couch hockten haben sich diese Männer der Kälte und dem Regen ausgesetzt.
Das muß man sich einfach vor Augen führen, weil vieles als Selbstverständlich angenommen wird.

Das was nun tatsächlich der Grund ist um ein wenig darüber zu schreiben ist die Fehlplanung dahingehend, das man tatsächlich Parkplätze, die dort dringend erforderlich sind, durch Beeteinfassungen ersetzt hat. Wo vorab 10 Stellplätze waren, gibt es mit Wohlwollen gerade mal 6 - aber nur, wenn alle Fahrzeuge vernünftig abgestellt werden und dort tatsächlich jeweils drei Fahrzeuge hineinpassen. Das alleine wird schon durch die Art der Ausführung behindert, denn wenn man die Zufahrt durch rechtwinklig verbaute Bordsteine behindert, muß zwangsläufig über Bordsteine gefahren werden - einen schönen Gruß an Felge und Reifen!

Im Großen und ganze hat man im Bereich zwischen Efeustraße und von-Finckh-Straße wenigstens 10 - 12 Stellplätze durch den Beeteinbau verhindert.
Man muß die Frage stellen, wer solche Dinge plant und ob diese Person überhaupt weiß, wieviele Stellplätze so benötigt werden in einer Stadt, die ganz sicher zu wenige hat.

Manches Mal kommt man zu dem Ergebnis, das hier einfach wieder mal Geld aus dem Fenster raus geworfen wurde, weil ein Mitarbeiter einer planenden Behörde unfähig ist einen tatsächlich durchdachten Plan zu erarbeiten.
Dazu werde ich nun in unregelmäßigen Abständen mehrere Baumaßnahmen vorstellen, die derart unsinnig sind, das man wirklich nur mit dem Kopf schütteln kann und stark anzweifeln muß, das die Behören mit mitdenkenden Mitarbeitern gefüllt sind.
Gleichgültigkeit scheint eher vorzuherrschen als eine gute, durchdachte Arbeit.

In diesem Sinne allen ein schönes Weihnachtsfest

Mittwoch, 17. Dezember 2008

Umweltunsinn oder Brüssel ist ein Haufen Blinder

Wie Ihr sicherlich schon aus den Medien erfahren habt, ist es beschlossene Sache, die gute alte Glühbirne zu verbannen.
Damit soll nach den Berechnungen aus Brüssel bis zu 4% Energie gespart werden - so die Theorie.
Fakt ist allerdings, das man uns mit der folgenden Energiesparlampe wieder mal ein Ei gelegt hat, das wir nicht brauchen, denn diese Energiesparlampe hat extreme Nachteile, die man lieber nicht genannt hat aber jeder selbst prüfen kann:

- Sie ist als Sondermüll deklariert, weil sie hochgiftiges Quecksilber enthält!
- Sie wird mehr Energie bei der Entsorgung verbrauchen als die herkömmliche Glühbirne
benötigen die man nämlich in den Hausmüll werfen konnte, weil sie aus Stoffen bestand,
die unbedenklich waren
- Sie hat keine anständige Lichtausbeute und ist ebenso schnell kaputt, wenn man sie ständig
an - und ausschaltet, denn sie verträgt es überhaupt nicht, wenn sie im noch warmem
Zustand wieder ständig angeschaltet wird - die Lebensdauer reduziert sich beachtlich.
- Die Preise für diese Lampen werden nach der völligen Abschaffung ganz sicher steigen, denn
diese Art der Lampen sind ähnlich einem Monopol.

Damit lässt sich zum ersten also ganz sicher keine Energie sparen und zum zweiten ist es völlig unverständlich, warum man die harmlose und sicher nicht gesundheitsgefährdende Glühbirne gegen einen hochgiftige austauschen will.
Eine herkömmliche Glühbirne würde deutlich länger halten, wenn man ihnen einen kleinen Überspannungsschutz einbauen würde, um beim anschalten ein durchbrennen zu verhindern.
Neuentwicklungen bei der Lichttechnik haben sich bisher nur als Flop herausgestellt, denn selbst die Leuchtmittel mit LED haben für den Hausgebrauch keinen wirklichen Sinn, denn man müsste sehr viel mehr LED Birnen - die es schon länger gibt - installieren, um die gleiche Lichtqualität zu bekommen wie mit der herkömmlichen Glühbirne.
Ich für meinen Teil werde mich mit Glühbirnen eindecken und nicht diese Schmuddellicht benutzen, bei dem selbst lesen keine Freude mehr ist.

Wenn man denn in Brüssel schon über Energie sparen redet, sollten die Damen und Herren darauf verzichten mit großen Dienstfahrzeugen durch die Gegend zu fahren, sondern Fahrgemeinschaften bilden, wie man es uns schon seit jeher vorbetet - das würde wirklich einsparen.
Was man von uns verlangt, wird von denen die es beschließen, völlig ignoriert.
Das kann doch wohl nicht wahr sein.
Mal sehen was man sich noch für einen Unsinn einfallen lässt...

Und wer dazu noch mehr zum nachdenken möchte und Beschlüsse anzweifeln will:

Biodiesel ist hier das Stichwort. Erst eingeführt und nun nicht mehr brauchbar, weil Rußpartikelfilter dadurch zerstört werden und bei den herkömmlichen Dieselfahrzeugen Einspritzdüsen verharzen und die Leitungen und Dichtungen aufweichen. Nur mit viel Geld kann man das wieder in Ordnung bringen...

Brüssel und EU - ein Haufen überflüssiger beamter, die nicht nachdenken sondern beschließen und anordnen.
Langsam sollte man anfangen, sich gegen diese Willkür zu wehren.

In diesem Sinne ein schönes Weihnachtsfest

Montag, 8. Dezember 2008

Rezession - Deflation - Depression ?

Hallo liebe Leser,
der Dezember startet an den Börsen wie der November verlief. Schlecht und äußerst „uneinheitlich“, wie es so schön heißt. Ich will ja kein Berufspessimist sein, wer mich persönlich kennt weiß auch, dass ich eher ein grenzenloser Optimist bin, aber ich kann es wirklich nicht mehr hören, wie viele so naiv ins neue Jahr hineingehen und sich damit zufrieden geben zu konstatieren „Ich kann ja sowieso nichts ändern“
und „Mir geht’s doch gut“. Ja, uns geht’s noch verhältnismäßig gut. Dass wird sich aber für die Allermeisten sehr bald ändern und die Auswirkungen werden auch uns unmittelbar treffen. Und natürlich können wir einiges dazu beitragen, diese Auswirkungen individuell gering zu halten, bestenfalls sogar kollektiv und langfristig ein krankes System deutlich zu verbessern. Dazu muss aber zunächst die Bereitschaft da sein, die miesen Spiele zu durchschauen und das geht nicht mit reiner Zeitungslektüre und ohne selbst das Hirn einzuschalten. Praktikable Lösungsansätze finden sich jedoch niemals bei „Menschen bei Maischberger“ oder „Anne Will“.
Wo fange ich also am besten an? Da ich davon ausgehe, dass jeder zumindest einmal täglich
Mainstream-Nachrichten bewusst oder unbewusst vernimmt, versuche ich das meiner Meinung nach Wichtigste aus anderem Blickwinkel in mehreren kurzen Abschnitten herauszufiltern. Eins aber vorweg.
Selbst die Berufsoptimisten haben es aufgegeben an eine „Jahresendrally“ an den Börsen zu glauben.

Schönheitschirurgie mal anders
Infineon, der „Halbleiterkonzern“, muss sich schon ziemlich tief bücken um noch seinen Kurs zu verfolgen.
Erstmals in der Geschichte des DAX notiert dort ein „Pennystock“. Für 94 Eurocent war diese Woche eine Aktie zu haben. Zur Erinnerung: Mit einer Werbekampagne von 100 Millionen Mark, mehr noch als die Telekom sie für ihre Augenwischerei ausgab, ist der Chip-Ableger von Siemens genau zum richtig falschen Zeitpunkt im März 2000 an die Börse gegangen. Ich entsinne mich, dass der Einstiegskurs um die 35 Euro lag. Na, immerhin 3 % davon sind noch übrig…
…Einige werden sich vielleicht noch erinnern, wie der damalige Vorstand Ulrich Schumacher in Rennfahrermontur mit aufgemotztem Porsche vor der Börse vorfuhr. Lächerlich schon damals, ist Infineon, der neue Stern am Anlagehimmel nun endgültig am untergehen und wird sicher auch bald aus dem Dax
entsorgt. Man will ja nicht auf Dauer die Zahlen so schlimm aussehen lassen, wie sie wirklich sind. Continental und Hypo Real Estate verlassen ihn wegen des abgesunkenen Wertes bereits zwangsweise.
Andere dürfen dafür aus dem M-Dax nachrücken. Der Schein muss ja gewahrt werden. Eine gewisse Form der Schönheitschirurgie – Statt Fett absaugen und Nasen-Lifting sozusagen Botox für Börsen- Indizes. Aber die Damen wissen ja, solche Spritzen glätten die Falten nicht auf ewig. Es muss immer nachgespitzt werden und gehen die Mittel dafür aus, kommt schlagartig das Scarface in nie geahnter Hässlichkeit zurück.
Diese Metapher dürft Ihr getrost auf alle derzeitigen Rettungs- und Konjunkturpakete hier wie in Übersee übertragen. Je länger jetzt künstlich ein falsches System vor dem berechtigten Sturz aufgehalten wird, je tiefer und schmerzhafter wird der Fall. Derzeit sind wir aber noch am Anlauf nehmen auf die Klippen der Rezession. Wird dieser Anlauf beschleunigt wie derzeit, wird man in einiger Zeit wissen, es ist keine Rezession, es wird zur Depression. Dies bestätigt aktuell der Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Norbert Walter, der von einem Sinken des Wirtschaftswachstums 2009 von bis zu 4% ausgeht! Völlig undenkbar noch vor kurzem, dass gab es noch nie seit dem „WK 2.0.“
Für jedes % dürft Ihr getrost den Verlust von rund ½-1 Million Arbeitsplätzen in spe rechnen. Die 6 Millionen sind also wieder möglich. Wie gut das zum nächsten Jahr die Arbeitsmarktdaten mit neuen Formeln rechtzeitig zur Wahl wieder frisch gemacht werden. Wird nur wenig nützen, die Zahlen sehen dann vielleicht ein wenig weniger schlecht aus, die Probleme bleiben.
"Tribunal für Spekulanten"
Der Schweizer Soziologe Jean Ziegler fordert Strafen für Wetten auf Nahrungsmittel und warnt
vor den Wirkungen der Finanzkrise auf die armen Regionen der Welt.

Herr Ziegler hat natürlich Recht, aber nicht nur die Spekulanten die uns auch im vergangenen Jahr die netten Ölpreise verschafft haben und (auch dank der „Ökoterroristen“ und Biosprit aus Nahrungsmitteln) Millionen Menschen in Armut und Hunger treiben sind schuld daran. Wer hat dies denn erst ermöglicht?
Wann werden denn endlich mal Verantwortliche benannt und bestraft? Dass ist nicht in Sicht. Nirgendwo. Im Gegenteil, die Böcke werden überall zum Gärtner gemacht. Die aktuelle geplante Wirtschaftsförderung/ Konjunkturpaket kommt nur Großunternehmen zu Gute (verbesserte Steuerabschreibungen) hilft dem Mittelstand und Normalverdienern zwar herzlich aber wenig. Ich kaufe mir doch keinen Neuwagen wegen 2 Jahren Steuerfreiheit. Das freut aber den Wohlhabenden, der ohnehin vorhatte, einen neuen BMW X 5 in die Zweitgarage seine Frau zu stellen. Pillepalle und völlig an der Realität vorbei.
Dabei wäre, auch was das Finanzsystem angeht, die Chance durchaus gegeben endlich etwas aus der Vergangenheit zu lernen. Zurück zur Realwirtschaft, weg von unsinnigen Finanzmarktspielchen die die eigentlichen Leistungserbringer auf unverschämte Art enteignen. Vor allem die Geldschöpfung muss dahin wo sie hingehört. Unter das Volk und von den Zins- und Zinseszinslasten befreit werden. Wer endlich wissen will wie derzeit noch Geld (aber nicht der Zins) kreiert wird, hat in den letzten Ausgaben von mir schon zahlreiche Hinweise bekommen. Erklärungen, mit denen er seinem Banker durchaus etwas vormachen kann. Aktuell möchte ich im Hinblick auf die Finanzkrise auf den Beitrag „Geld – wie es entsteht
und warum immer zu wenig davon da ist“ verweisen und ohnehin den Blog von Alexander Wagandt unter www.extrawagandt.de wärmstens empfehlen:
Geld - wie es entsteht und warum immer zu wenig davon da ist

Mit vollen Händen in löchrige Taschen
Geld gab es auch wieder reichlich in den letzten Wochen. Super, dass wir auf einmal soviel davon haben.
Allein 30 Milliarden für die Bayern LB (10 Cash, 21 für Bürgschaften). Der Staatshaushalt von Bayern beträgt 39 Milliarden. Fällt etwas auf? Und so geht es weiter und weiter und weiter. Nur erfahren wir nicht immer an wen welches Geld geht. An Banken, Schattenbanken oder Zombiebanken?
Und unsere schöne Demokratie zeigt ihre Taschenspielertricks. So findet sich im „Finanzmarktstabilisierungsgesetz“ unter § 10a „Gremium zum Finanzmarktstabilisierungsfonds, Abschnitt 3“ folgender Satz der so wichtig erscheint, dass er wenigstens hier hervorgehoben wird: „Das Gremium tagt geheim. Die Mitglieder des Gremiums sind zur Geheimhaltung aller Angelegenheiten verpflichtet, die ihnen bei ihrer Tätigkeit bekannt geworden sind. Dies gilt für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Sitzungen.“
Weils so schön ist, hier der Kommentar eines Users mit Nickname pasquino:
„Mit diesem Satz, vom Bundestag gebilligt, werden die demokratischen Regularien außer Kraft
gesetzt. Das Regime der Verschleierer kann sich nun ungehemmt und fern jeglicher bürgerlichen
Einsicht und Presse-Kontrolle bedienen. Ein solcher Vorgang ist sonst nur in Diktaturen ohne
Rechtsstaat-Empfinden üblich und möglich. Dass die Presse dieses demokratieunwürdige Gebaren, außer vielleicht in einem Nebensatz, nicht thematisiert, ist der zweite Schock.“

Da die meisten Leichen im diffusen Kellerlicht der Finanzinstrumente noch gar nicht entdeckt werden konnten, will man so wohl Ruhe bewahren und vermeiden das dramatische Informationen zu schnell die Öffentlichkeit erreichen. Oder will man nur sicher gehen, dass man seine Konten, wenn es hart auf hart kommt, zuerst räumen kann? All diese Leichen werden erst im Laufe der nächsten Monate so stark zu stinken beginnen, dass man sie nicht mehr verbergen kann. Und dann macht der Letzte das Licht aus!
"Getriebene in einem unmenschlichen System"
Mit "Let's Make Money" kam Ende Oktober der Film passend zur Finanzkrise in die Kinos. Leider läuft er nur in wenigen ausgewählten Programmkinos. Wer ihn noch findet, sollte ihn unbedingt ansehen. Ich hoffe er kommt bald in die Videotheken oder ins Fernsehen.
„Dokumentarfilmer Erwin Wagenhofer begleitete Investmentbanker und Fondsmanager über
mehrere Jahre - auch durch die Grauzonen der Finanzwelt. Sein ernüchterndes Fazit: Die Krise
hatte man bereits vor Jahren vorhergesehen - nur hat es niemanden interessiert, solange die
Rendite stimmte.“
"Let’s make MONEY" zeigt uns einige Zwischenstationen dieser Geldvermehrungsreise, wie die
Schweiz, London oder Jersey. Warum ist die Kanalinsel das reichste Land Europas? Steueroasen nutzen Konzerne und Reiche, um Steuern zu sparen. Bislang hat die Politik dies nicht verhindert. Dabei setzten die Regierungen die Spielregeln für das weltweite Geldsystem fest. Seit den 70er Jahren erleichterten sie den Geldfluss und schufen so die Grundlage für den Boom der weltweiten Finanzindustrie mit ihren Zentren in London, New York oder Frankfurt. Es ging dabei immer um Interessen von wenigen Mächtigen. So konnten der Internationale Währungsfonds und die Weltbank vielen Entwicklungsländern eine Privatisierung von Altersvorsorge, Stromerzeugern oder Baumwollfabriken aufzwingen, nachdem
deren Regierungen durch eine hohe Verschuldung erpressbar geworden waren. Dies eröffnet neue Anlagemöglichkeiten für unser Geld. Doch dieser "Ausverkauf" von sozialen Errungenschaften wie Gesundheitssystem, Pensionswesen, Energieversorgung und öffentlicher Verkehr passiert nicht nur in der fernen "dritten" Welt. Wir alle sind direkt davon betroffen. Und genau davon handelt der Film: Wir erleben keine Finanzkrise, sondern eine Gesellschaftskrise – die wir mit unserem Geld beeinflussen können.“

Cross-Border-Leasing in Deutschland
Grenzenlose Geschäfte bekommen ihre Grenzen aufgezeigt und gehen „den Bach runter“
Wie in meinem 3. Wort zum Sonntag vom 12.Oktober bereits ausführlicher prophezeit, fangen
nun die Probleme mit dem Cross-Border-Leasing richtig an. Da fast alle Geschäfte dieser Art über die „Eigentlich Pleite Versicherung“ AIG abgewickelt wurden, werden die anderen Kommunen und Gemeinden später drankommen. Wenn Ihr Euch also demnächst wundert, warum Wasser, Kanal/ Abwassergebühren oder auch Preise für den öffentlichen Nahverkehr stark ansteigen (und vieles anderes mehr), dann kann und wird es häufig an den netten Geschäften liegen von deutschen Beamten, die keine Ahnung haben was sie da vor Jahren unterschrieben haben. Es geht um Milliardenbeträge und ein Fass ohne Boden. Nicht in den USA sondern bei uns. Ein Videobericht von Heute.de findet sich hier

Aber nicht die Finanzkrise ist schuld wie in dem Bericht kolportiert wird, die Unfähigkeit von Politikern langfristige Risikoeinschätzung zu betreiben lässt die Bürger nun die Zeche zahlen. Die Risiken aller Cross-Border-Leasing-Verträge trägt nie der Investor, sondern nur der Vertragspartner. Lasst Euch da nichts vormachen, Ihr werdet das noch sehr häufig hören und alle wollen jetzt aus diesen Verträgen raus. Aber sie gleichen leider einem Pakt mit dem Teufel.
Der „Kondratieff-Zyklus“
Für all jene die meinen „Aber langfristig geht es immer bergauf“ wird es Zeit, sich mit der Definition von langfristig neu auseinanderzusetzen. Meine Damen und Herren Kollegen aus der Finanzdienstleistung, insbesondere die Fondsverkäufer und Banker, zücken gerne Charts und Analysen über 20- Jahreszeiträume. Tatsächlich hat in aller Regel eine halbwegs gute Fondsanlage über 10 Jahre oder länger, egal in welcher Phase, keinen Verlust eingefahren. Aber nur weil diese Charts nie länger als 50 Jahre zurückreichen. Es gibt aber einen viel langfristigeren Zyklus, den der russische Ökonom Kondratieff bereits um 1920 entdeckt hat. Dieser „Kondratieff-Zyklus“ dauert zwischen 50 und 70 Jahren, lange genug um die Menschen vergessen zu lassen, dass Schulden immer irgendwann zum Kollaps führen. Wir sind im Winter dieses Zyklus und es ist unvermeidbar das, bevor der Zyklus von vorne, also mit Aufschwung beginnen kann, erst der Schuldenberg abgebaut werden muss. Auf in aller Regel schmerzhafte Weise. Wir können so gesehen nun die nächsten 20 Jahre erstmal Schnee (Schulden) schippen. Ich vermute auch, dass wir, trotz o.g. Schönheitschirurgie an den Börsenindizes,
den Dax schon bald noch deutlich unter 2.000 Punkten sehen werden. Schlimmstenfalls sogar nur noch 3-stellig. Die Zeit zum Einstieg ist also noch lange nicht gekommen. Die Zeit zum Ausstieg schon bald
verpasst. Folgende Grafik, die leider nicht kopiert werden kann, zeigt dies sehr deutlich und eben länger als Lobby-Analysten denken wollen und wir zurückdenken können:

20.000.000 Arbeitslose in China
Depressiv sind sicher auch die rund 533.000 Amerikaner die alleine im November ihren Job verloren haben. Soviel wie seit 30 Jahren nicht mehr. Alles aber Peanuts gegen die rund 10.000.000 Wanderarbeiter die in China alleine in den letzten Wochen vor verschlossenen Fabriktoren in den trostlosen Industriezentren standen. Vielerorts haben die Firmenchefs, meist aus Hongkong oder Taiwan, keine Vorwarnung gegeben und bereits Wochen zuvor keine Gehälter mehr gezahlt. 67.000 Billigfabriken haben seit Jahresbeginn alleine im Perlfluss-Delta dichtgemacht. Die meisten dort produzierten Schuhe und Textilien. Die Karawane zieht weiter. Einige Betriebe produzieren nun in noch billigeren Ländern wieVietnam oder Bangladesch. Kommt einem irgendwie bekannt vor.

Insgesamt haben in China 2008 bereit ca. 200.000 Firmen dichtgemacht, rund 20 Millionen Menschen haben ihre Jobs verloren. Es fällt auch immer schwerer diese Massen ruhig zu halten. Großer Unmut regt sich allüberall.

Viele der enttäuschten Arbeiter versuchen derzeit wieder in ihre Heimatprovinzen zurückzukehren um sich wenigsten von ihren Äckern wieder zu ernähren. Da das Geld aber kaum zum Sparen reichte und etliche bereits monatelang keine Löhne mehr ausgezahlt bekamen, fehlen den meisten Menschen die
Mittel um überhaupt zu ihren Familien zurückzukehren. Dramatische Einzelschicksale spielen sich dort zur Zeit ab nur hören wir wenig darüber. Was sicher auch der dortigen „freien Presse“ geschuldet ist.
Dennoch, China an sich geht es verhältnismäßig gut. Fast 2 Billionen Dollar Barreserven stehen zur Verfügung. Wenn China wollte, könnte es auf einen Schlag die USA in die (vorgezogene) Pleite treiben. Es müsste nur kurzfristig das Geld auf den Markt werfen. Aber das geht so einfach natürlich nicht und hinter den Kulissen läuft auch einiges von Seiten der USA, die Chinesen ruhig zu halten. Mit aller Kraft versucht China nun einen Binnenmarkt zu schaffen um zumindest ein wenig die wegbrechenden Exporte zu kompensieren. Das wird allerdings so schnell und einfach nicht gehen. Revolten und Hungersnöte drohen auch dort.
Der Welthandel im Wandel
Die Reise nach Jerusalem des Kapitalismus geht schier endlos weiter, bis das letzte Land seine „Human-Resources“ ausgebeutet und seine Umwelt vergiftet hat. Und ob wir es hören wollen oder nicht. Wer billig kauft ohne wenigstens ein wenig darüber Nachzudenken woher die Ware kommt, auf welchem Wege sie gemacht oder gebracht wird, macht sich mitschuldig an der Ausbeutung und vor allem auch an den gewaltigen Umweltschäden, die alleine durch den Transport entstehen. Herrlich aussehende Erdbeeren aus Neuseeland dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass sie mindestens den zehnfachen CO2 Ausstoß gegenüber aus der EU eingeführten gleichwertigen Produkten verursachen. Unsere Eltern und Großeltern waren es noch gewohnt, Nahrung in erster Linie entsprechend der Saison zu verwerten.
Vermutlich wird dies aber zwangsweise ohnehin wieder zunehmen. Mangels Angebot und Nachfrage und weil derzeit der Transport weltweit, ob per Schiff, Bahn oder LKW in dramatischer Weise zusammenbricht. Dies hat viele Hintergründe, auch ähnlich der Vertrauenskrise der Banken da der Lieferant kaum noch sicher sein kann das der Kunde bezahlt und nicht noch während der Reise pleite geht. Da die Kreditversicherer derweil Zuschläge von 100% auf ihre Prämien nehmen, viele Geschäfte überhaupt nicht mehr versichern, kommt insbesondere der Güterverkehr per Schiff nahezu zum erliegen. Der Baltic Dry Index
ist hier ein eindeutiger Indikator. Er misst den Umschlag für das weltweite Verschiffen von Hauptfrachtgütern (hauptsächlich Kohle, Eisenerz und Getreide) auf Standardrouten und gilt als Frühindikator für den Welthandel. Dieser Index ist bereits zu Ende September übelst abgeschmiert. Die Auswirkungen sind derzeit bereits für die Transport- und Logistiksparte deutlich zu spüren. Sie sind übrigens auch extrem hart von den nur noch schwer erhältlichen Kreditversicherungen betroffen und gelten als Hauptpleitekandidaten für die nächsten Monate. Dort wird es auch bei uns Anfang 2009 Massenentlassungen geben. Das ist sicher! Wer an Hauptverkehrsstraßen lebt oder viel unterwegs ist und den Verkehr aufmerksam beobachtet, wird auch bereits eine deutliche Abnahme des LKW-Verkehrs beobachtet haben.
In Häfen weltweit stapeln sich die Container und die Schiffe. Es geht nicht mehr viel. Noch sind die Lager gut gefüllt, ich bin allerdings davon überzeugt, dass auch unsere Supermärkte derzeit das Angebot umstellen.

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So, genug der vermeintlich schlechten Nachrichten. Es ist aber allemal besser ungeschönt auf Kommendes vorbereitet zu sein, als in offene Messer zu laufen. Angst ist ein schlechter Begleiter und die sollte keineswegs erzeugt oder verspürt werden. Im Gegenteil. Es wird Zeit, und dies alles bietet auch die Chance dazu, wieder enger zusammenzurücken und sich der wirklich wichtigen Werte bewusst zu werden. Diese sind aber nicht in „Mein Haus, mein Auto, mein Boot“ zu finden. Waren sie auch niemals. Gerade angesichts des bevorstehenden Weihnachtsfestes sollte man daher auch versuchen, offene Rechnungen sinnvoll zu begleichen. Nicht mit Hass und Abwendung. Sondern mit Zuversicht,liebevoller Zuwendung, Vergebung und vor allem der Bereitschaft, auch eigene Fehler einzugestehen.


Dieser Artikel wurde mir per Mail zugeschickt und kann / soll kopiert oder anderweitig vervielfältigt werden, um allen diese Informationen zukommen zu lassen.

Vielen Dank an dieser Stelle an den Autoren.

Mittwoch, 3. Dezember 2008

Werden sich Bundeswehr und BKA am Krieg gegen Pakistan beteiligen?

Autor: Daniel Neun, Mittwoch, 3. Dezember 2008, 17:32

Die Frage ist natürlich per se schon falsch. Die Frage ist, werden sie es auch weiterhin tun, mit regulären Einheiten und in aller Offenheit, wenn der Krieg mit dem gemeinsamen Einmarsch von Bodentruppen Indiens und der NATO aus Afghanistan erst richtig los geht.
Die Frage ist nicht, warum die deutsche Bundespolizei (vorneweg das BKA) und Spezialeinheiten der Bundeswehr bereits Sabotageakte, Attentate und andere Taktiken der asymmetischen Kriegführung in Pakistan genauso wie in Afghanistan anwenden.
Die Frage ist, wer das verhindern sollte.

Es ist möglich. Also passiert es auch. Das ist Krieg. Das BKA-Gesetz ist nichts anderes als ein Versuch, dies für die deutsche Bundespolizei offiziell zu legalisieren. Artikel 1 § 4a des BKA-Gesetzes, der sowohl im Gesetzentwurf der Bundesregierung (Drucksache 16/10121) enthalten ist, wie auch in der schliesslich vom Bundesrat abgelehnten Version (Drucksache 860/08):

"Abwehr von Gefahren des internationalen Terrorismus

(1) Das Bundeskriminalamt kann die Aufgabe der Abwehr von Gefahren des internationalen Terrorismus in Fällen wahrnehmen, in denen...

Es kann im Rahmen dieser Aufgabe auch Straftaten verhüten, die in § 129a Abs.1 und 2 des Strafgesetzbuchs bezeichnet und dazu bestimmt sind,
die Bevölkerung auf erhebliche Weise einzuschüchtern,
EINE Behörde oder eine internationale Organisation rechtswidrig mit Gewalt oder durch Drohung mit Gewalt zu nötigen oder die politischen, verfassungsrechtlichen, wirtschaftlichen,
oder sozialen Grundstrukturen EINES Staates oder einer internationalen Organisation zu beseitigen oder erheblich zu beeinträchtigen,
und durch die Art ihrer Begehung oder ihre Auswirkungen EINEN Staat oder eine internationale Organisation erheblich schädigen können."

Auch jeder Nichtjurist - einfach jeder der lesen kann - muss erkennen, dass dies eine Interventionsvollmacht darstellt.

KRIEGFÜHRENDE ALLER (BUNDES)LÄNDER, EINIGT EUCH..

Heute gab es eine neue Witzorgie der (deutschen) Bundesregierung und der eingebetteten Presse.
"Koalition einigt sich über BKA-Gesetz", hiess es. Dabei war sich die Koalition an der Bundesregierung aus SPD-, CDU- und CSU-Funktionären immer einig über das BKA-Gesetz. Nur mit dem Rest der Republik, einschliesslich von Landesverbänden der eigenen Parteien, mit dem war man sich eben nicht einig über dieses Ermächtigungsgesetz zur Inlandsspionage und internationalen Intervention. Man muss sich diesbezüglich nur mal kurz in Erinnerung rufen, dass auch Hamid Karzai offiziell einer international anerkannten Regierung und dem international anerkannten Staat Afghanistan vorsteht. Genauso wie sein afrikanisches Pendant von Witzfigur Abdullahi Yusuf Ahmed, der "Präsident" der "Provosorischen Übergangsregierung" von Somalia mit Sitz in Nairobi.
Nein, die Bundesregierung war sich schon immer einig was bestimmte Dinge angeht.
Die manische, hektische, nur scheinbar irrationale und seit ihrem Amtsantrit 2005 vor allem einzige Beschäftigung dieser Bundesregierung (in Deutschland) ist das operative Abschaffen der Gewaltenteilung, die Zersetzung und kalte Ignoranz von Grundrechten und Grundgesetz, sowie die Grundsteinlegung für innere und äussere Kriegführung bis hin zur (in der Öffentlichkeit sowie geheim) gerade noch durchführbaren praktischen Umsetzung, vor der anschliessenden Legalisierung im Nachhinein.
Diese Bundesregierung ist ein Haufen skrupelloser Verräter und Saboteure des eigenen Staates, der Demokratie und des Völkerfriedens.
Was muss sie denn noch alles anstellen, damit dies als hinlänglich nachvollziehbarer Anfangsverdacht gelten kann?
Denn ein Anfangsverdacht reicht vollkommen aus. Das hiesse zuerst einmal, dass Landtags- und Bundestagsabgeordnete, die berühmt-berüchtigt-verhängnisvoll-mächtige mittlere Funktionärsriege der real existierenden Sozialdemokratie, die eigenen Wähler und vor allem die Bürger mit sich selbst nicht länger Schafkopfs spielen, sondern endlich merken dass ihnen nicht nur jemand von hinten in die Karten schaut, diese nicht nur gezinkt sondern vom Ausgeber selbst gedruckt worden sind und sie selbst einen Leithammel als scheinbares Ass akzeptieren das nicht sticht. Es gibt kein Grundrecht der Bürger auf Sicherheit durch den Staat. Die Grundrechte sind die Sicherheit der Bürger vor dem Staat. Wann wird das endlich mal begriffen? Wenn wenigstens schon mal diese so unfassbar abgestumpfte, antisensible, mehr als scheintote Grundhaltung (vor allem, aber nicht nur) in der politischen Klasse wenigstens weg wäre, dieses "Ja und Amen" nicht nach jedem Gebet, sondern schon vorher, "präventiv" sozusagen, wenn dieses feiste, strunzdämliche "ja-was-ist-denn-das-nu-schon-wieder-ja-aber" wenigstens einem rudimentären Begriff von Gewaltenteilung, der TEILUNG VON GEWALT weichen würde, also einem gesunden Misstrauen, einem gesunden Wettbewerb, einem gesunden Ausbalancieren des permanenten Machtstrebens der Mächtigen,
allein das würde schon ausreichen diese öffentlich-rechtlichen Berliner Regierungsfunktionäre als das blosszustellen, was sie sind: Verfassungsfeinde.

Zu unserer Verfassung gehört auch, dass schon der blosse Versuch einen Angriffskrieg vorzubereiten bereits unter Strafe gestellt ist. UND WIEDER: KRIEGE GEHEN VON REGIERUNGEN, NICHT VON DEN VÖLKERN AUS

Heute kam die US-Aussenministerin der bereits abgewählten Bundesregierung (der USA) in Indien an. Mit Condoleeza Rice kam der derzeit amtierende Chef der US-Generalstäbe, Mike Mullen, um die "intensiven diplomatischen Anstrengungen" zu unterstreichen. IN Neu Delhi sprachen die üblichen verdächtigen "Sicherheitsexperten" wüste Kriegsdrohungen gegen die benachbarte Atommacht aus: "Pakistan glaubt, wir könnten mit konventionellen Mitteln nichts machen, weil beide Seiten Atomwaffen besitzen. Wir müssen Islamabad diesen Irrglauben nehmen"Der ganze Irrwitz der Situation wird auch dadurch deutlich, dass laut der gleichen Pressemeldungen Hafiz Mohammad Saeed, der Anführer der auf pakistanischem Boden operierenden "Lashkar-e-Toiba"-Miliz welche angeblich hinter den Attentaten in Mumbai stecken soll, ein enger Busenfreund des von den USA seit Jahrzehnten umhätschelten Navaz Sharif ist. Der ex-Premierminister Pakistans, welcher in den 90ern versucht hatte seinen Nachfolger und späteren Präsidenten General Pervez Musharraf ermorden zu lassen, war erst von einem Jahr mit der Hilfe der USA, sowie die der britischen und der saudischen Monarchie wieder nach Pakistan zurückgekehrt (wir berichteten am 9.August 2007 von seiner kommenden Rückkehr.) Nun gab gestern in Islamabad der Präsident Asif Ali Zardari dem Fernsehsender CNN in der Arena der Weltöffentlichkeit ein Interview. Er bestritt eine Beteiligung sowohl des pakistanischen Staates und seiner Geheimdienste und zweifelte auch daran, dass überhaupt pakistanische Staatsbürger an der Mumbai-Verschwörung beteiligt waren.
Er bezeichnete bizarrerweise die Angreifer in Mumbai als "staatenlose Akteure". Dabei trug dieses Massaker an Hunderten von Menschen, vor dem die indische Bundesregierung in Neu Delhi durch den Auslandsgeheimdienst RAW an genau diesem Tag, sogar mit Zeitangabe, gewarnt worden war, von Anfang an eine militärische Handschrift.
Noch während die drei Tage durch Militärs und Polizei angeblich nicht zu stoppenden Attentate, Explosionen und Morde in Mumbai liefen, kam die indische Marine mit einer Spekulations-Orgie irrwitzigen Ausmasses an.

DAS MUTTER-SCHIFF-PROBLEM DER INDISCHEN MARINE

Im Zentrum ein indischer Fischkutter namens "MV Kuber", der flux zum "Terroristen-Mutterschiff" erklärt wurde.
Der Fischkahn sei durch Terroristen, die wiederum am 21.November vom Strande Pakistans unbewaffnet auf einem Boot starteten und sich erst auf hoher See mit Waffen und Munition versorgten, gekapert worden.
Die Besatzung des Schiffes ist bis heute verschwunden, der Kapitän war später ermordet aufgefunden worden. Die Attentäter von Mumbai, "Terroristen" aus Pakistan, sie wurden hinter der Tat vermutet. Und um noch einen oben drauf zu setzen, wurde dann durch die indische Marine ein GPS-Sender auf dem Fischkutter gefunden, natürlich mit einer einprogrammierten Route direkt vom Strand Karachis bis nach Mumbai.
Nun stellt sich heraus: der Fischkutter MV Kuber war durch die indische Küstenwache selbst gestoppt worden.
Das heisst da wurden, wie in der Farce von der Versenkung eines "Piraten-Mutterschiffs" am 19.November im Arabischen Meer vor dem Horn von Afrika, diesmal im östlichen Teil des Arabischen Meeres einfache Fischer durch die Marine Indiens ermordet, wieder um sich irgendeine Story zwecks politischer Flankendeckung der eigenen Kriegführung zusammenzubasteln.
Trotzdem versucht der Kommandeur der Marine Indiens, Admiral Sureesh Mehta, sich immer noch vor der Presse herauszureden. Es habe "keine verwertbaren Geheimdiensthinweise" gegeben um den (angeblich von See erfolgten) Angriff auf die Küstenstadt zu verhindern.
Das mag an die Bundesregierung in Deutschland erinnern, wie sie nach dem Nein im Bundesrat zum BKA-Gesetz mittelbar mit einem Bombay in Deutschland drohte, wenn den Vollmachten des Innenministeriums nicht zugestimmt werde. Man darf dabei einfach nicht vergessen, dass das BKA ausschliesslich dem Bundesinnenminister unterstellt ist, keinerlei parlamentarischem Kontrollorgan unterliegt und Schäuble durch das BKA-Gesetz zum weltweiten Kriegsminister (mindestens für verdeckte Operationen) wird.

EIN GANZ NORMALER WELTKRIEG: BUMM, EINMARSCHIEREN, SCHWÄTZEN, WIEDER VON VORNE

Seit Jahren plant die Bundesregierung (in Deutschland) den Krieg gegen Pakistan. Das hat sie mit den Bundesregierungen in Indien und den USA gemeinsam.
Nichts, aber auch nichts anderes war und ist in der Region Zentralasiens das aussenpolitische Bestreben dieser Berliner Grosskoalition. Alles andere ist Augenwäscherei, ein Haufen Nebelkerzen, Ablenkungsmanöver und Blabla.
Aussenminister Steinmeier gibt - wie in Südossetien und Abchasien, oder vor dem Angriff auf den Libanon im Sommer 2006 - in solchen Fällen den Vorausdeppenund wenn sich dann nicht gleich ergeben wird startet man verdeckte oder offene Feldzüge um den Gegner in einem Zermürbungskrieg zu zersetzen. Das ist der einzige Untersschied zum Einmarsch im Irak, den man bei einer Atommacht allerdings auch machen muss.

IHR VÖLKER DER WELT, SCHAUT GEFÄLLIGST AUF JEDES LAND

Bei sämtlichen Aktionen der inneren und äusseren Kriegführung ziehen sowohl die Bundes-SPD, als auch die Bundes-CDU an einem Strang. Garant und Führerfigur dafür ist der wieder an die Macht gebrachte Franz Müntefering, mag er dabei auch die SPD selbst vernichten, dass hat den noch nie geschert.
Wenn jetzt zu lesen ist, der Vorsitzende der SPD Sachsen, Thomas Jurk, sei "zufrieden" mit dem BKA-Gesetz, so wie es heute die "Bund-Länder-Arbeitsgruppe" vorgelegt hat, so wird er sicher wissen was er da tut.
Wenn man Interventionist, Bellizist, Kriegsverschwörer und Kollaborateur von internationalen Massenmördern wie im Irak ist, dann muss man auch dazu stehn. Dumm nur, dass der durch die Jusos durchgezwungene Beschluss der SPD Sachsen beim letzten Parteitag sich allgemein und verbindlich gegen abermals neue Grundrechtsverletzungen durch weitere Überwachungsgesetze stellte, ohne allerdings auf die internationale Dimension in Artikel 1 § 4a des BKA-Gesetzes einzugehen.

"Wenn durch unsere Forderungen verhindert wird, dass die Onlinedurchsuchung eingeführt wird, dann ist das nicht nur ein politischer Erfolg, sondern ein vor allem ein Erfolg für unsere Demokratie." Die geplanten Eingriffe in die Bürgerrechte werden ebenfalls von großen Teilen der Bevölkerung und vom Bundesverfassungsgericht abgelehnt."Die Vielzahl an Unterstützerschreiben, die uns seit gestern erreichen, bestätigt das."

So der Vorsitzende der Jungsozialisten Sachsens, Holger Mann, am 17.November nach dem Beschluss auf dem Landesparteitag der SPD Sachsen.

"Es zeugt nicht von Fachkenntnis und Weitsicht, wenn die CDU in Bund und Ländern Polizeistrukturen einschmilzt und das daraus entstehende Sicherheitsleck durch verfassungsfeindliche Überwachungsmethoden zu stopfen versucht"

so die Vorsitzende der Jusos Franziska Drohsel. Nun ist diese nicht gerade ein Beispiel von Standhaftigkeit.
Aber wenigstens für den Völkerfrieden könnte sie doch ein gutes, nein, ein deutliches Wort einlegen.
Das würde schon reichen.


Na - geht´s noch?




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Montag, 1. Dezember 2008

08.08.08 Unglaubliches ist passiert, nur niemand weiß wirklich davon

Wir erinnern uns an die militärische Auseinandersetzung in Südossetien, ausgelöst durch das Georgische Militär?
Wir erinnern uns und an den georgischen Präsidenten, der durch Angela Merkel gedeckt wurde und sie sogar dafür war, Georgien in die NATO aufzunehmen.
Nun ist über diese Schweinerei ein Film gedreht worden, der ursprünglich den NATO Führungen gezeigt werden sollte - und allen Politikern der Welt, damit Sie mitbekommen, was wirklich dort passiert ist.
Zusammenfassend ausgedrückt, das mir durch einen russischen Freund mitgeteilt wurde:
Der Präsident von Georgien hat mit Hilfe Amerikanischer Soldaten! Südossetien überfallen, dem Volk von Südossetien zuvor die Freundschaft bestätigt und durch einen hinterhältige Aktion flüchtende Menschen in Artilleriefeuer laufen bzw. fahren lassen.
Das ganze war nicht einfach nur ein Überfall, sondern eine regelrechte Säuberungsaktion.

Sollte jemand Russisch sprechen und diesen Bericht soweit wie möglich ins Deutsche übersetzen können, wäre ich sehr dankbar, denn das müssen alle wissen - unbedingt.
Und dann muß es dringend jemand ins Englische übersetzen, denn diese Seite wird auch im Ausland gelesen.
Ich würde mich freuen wenn mich dabei jemand unterstützen könnte.
Danke schon mal vorab.

Da sich der Film leider nicht hochladen läßt - warum auch immer - hier der Link zur entsprechenden Seite


NACHTRAG:

Georgien-Krieg 08.08.08 präsentiert von russia.ru


Vorwort von Micheil Saakaschwili

"Ich möchte mich nochmals an sie wenden, meine Verehrten. Ich liebe das ossetische Volk als Präsident, als ehrhafter Mann.
Ich bewundere die ossetische Kultur, ihre Geschichte. Ossetien ist ein Teil Georgiens und das schon mehrere Jahrzehnte. Wir sorgen uns um Ossetien und wir sorgen uns um euch. Georgien hält an sein eigenes Volk. Georgien war und wird niemals ein Land mit mehreren ethnischen Gruppen - Georgien. Georgien gehört uns allen gleich, ungleich von unseren Handlungen. Lasst uns gemeinsam unser Land beschützen und es davor bewahren in einen Konflikt zu stürzten. Lasst uns gemeinsam in eine glückliche Zukunft blicken.
Vergessen wir die Vergangenheit und starten zusammen in die Zukunft."


*Intro*

Am 08. August 2008 gab es einen weiteren Eintrag im weltweiten Kalender. Die Olympiade in Peking rutschte auf den zweiten Platz den vom 07. August auf den 08. August wurde bekannt das mehrere Hunderte Menschen in Ossetien ihr Leben ließen. Saakaschwili gab am 07. August eine Rede im Fernsehen in der er dem ossetischen Volk sagte er würde sofort mit allen Kampfhandlungen aufhören und das Volk solle ebenfalls die Kampfhandlungen einstellen. Er sei bereit für alle offenen Verhandlungen und für eine friedliche Lösung.
Die Menschen in Ossetien atmeten auf und versuchten die Nacht in Ruhe zu verbringen.
Um Mitternacht fing ein grauenvolles Bombardement an ...


Russia.Ru Präsentiert den Georgienkonflikt am 08.08.08

Wir beweisen dass die Umgehensweise mit Süd-Ossetien und deren 120.000 Menschen am 08. August 2008 ein
Kriegsverbrechen war. In der heutigen Zeit ist es richtig die Kriegsverbrecher vor ein Tribunal ( Kriegsgericht) zu
stellen wegen Massenmord am unschuldigen Volk. Georgiens Armee bekam den Auftrag sich auf Zchinwal zu stürzen
(die Hauptstadt Süd-Ossetiens) von Micheil Saakaschwili.
Doch wer hat es Saakaschwili befohlen ? - Wer finanziert Georgiens Armee ? - Wer stellt Georgien die neuste Waffentechnologie ?
Wieso sind unter den Aggressoren auch schwarze Soldaten mit NATO Uniform ? - Wer war in Ossetien der Todeshändler der das Land an Georgien verkaufte ?
Von wem wurden die Kriegshandlungen in Georgien auf einmal bei der Präsidentschaftswahl in Amerika genutzt um sich Publiziti zu verschaffen ?


John Mc Cain war bis zum Kriegsanfang auf dem absteigenden Ast und lag weit hinter Obama.

Mc Cain: "Russland benutzt Gewalt gegen Georgien."


Der Sturm auf Süd-Ossetien hatte die Bezeichnung "Operation sauberes Land"

Irina Gagloewa: "Natürlich war dies die beste Methode vorzugehen, den Georgien wollte nur das Land. Sie wollten die Menschen auf diesem Land nicht haben.

Swetlana Chugaewa: "Er wollte uns alle umbringen, er sagte er wolle keine Menschen auf diesem Land. Das Land sei für die Georgier und was mit uns passiert ....

©
xBriGadAx

Vielen Dank schon mal für diesen ersten Teil an xBriGadAx.
Im weiteren ist von Ihm geplant, den Film im weiteren mit deutschem Text zu untertiteln und zur Verfügung zu stellen. Sobald der Film entsprechend zubereitet ist, stelle ich ihn hier sofort ein.


NACHTRAG 2:

Hier noch etwas ergänzendes das ich noch übersetzt/zusammengefasst habe !



David Milliband, der englische Außenminister kam mit dem Jet eingeflogen und forderte von Russland das diese ihm vorzeigen wieso sie Georgien den Krieg erklärt haben.
Die komplette georgische Armee wurde zur Operation "Sauberes Land" eingesetzt.
Der Krieg zwischen Ossetien und Georgien zieht sich seit ca 20 Jahren, wobei die Georgier immer die Aggressoren waren und Menschen töteten vor allem ältere.

Man versuchte schon früher die ossetische Regierung durch Diplomatie einzunehmen.
Der Präsident von Ossetien Dimitri Sanakoew kooperiert sofort nach der Wahl mit Georgien, da er noch offene Schulden hatte und diese begleichen musste. Er ließ Häuser, Schwimmbäder, Kinos bauen und bei den Häusern durfte man nur einziehen wenn man sich pro-georgisch einstellte. Er war also derjenige der das Volk an Georgien "verkaufte".
Langsam übergab er seine Kontrolle über Ossetien an die georgische Regierung.

Georgien war so stark davon überzeugt das sie Ossetien einnehmen würden dass sie sogar Lastwagen mit neuer Polizeiuniform beluden um direkt nach der Einnahme ihre Kontrolle auszubauen.

Es wurden auch 2 neue Spezialeinheiten ins Leben gerufen die "MWD Spetznas" und "Zentrum Anti-Terror ZAT" wobei letztere unter der Führung des Präsidenten für terroristische Attacken verantwortlich ist. Sie hatten nicht nur das Wissen für terroristische Vorgehensweisen sondern auch alle Mittel.
Tage davor wurden um Ende Juli bis 1. August Anschläge durchgeführt.
Es war auch geplant den Verbindungstunnel zwischen Ossetien und Russland zu zerstören, dies gelang aber nicht. Es wäre keine Hilfe mehr aus Russland eingetroffen.
Desweiteren gelang ihnen nicht die biologische Sabotage, da sie versuchten das Wasser zu vergiften (Operation "Geschenk")
Als dies nicht gelang haben sie die Wasseranlagen überflutet, so standen die Menschen nicht nur im Krieg sondern auch knietief im Wasser in ihren Häusern.


Am 08.08.08 als die Russen noch nicht vor Ort waren forderte der Präsident Dimitri Sanakoew vom Volk das sie sich ergeben und Zchinwal verlassen sollen. Ihnen wurde auch gesagt das es eine Art Tunnel gäbe der sie nach Süd-Ossetien führen solle wo schon das russische Hoheitsgebiet beginnt.
Viele die das ebenfalls glaubten starben beim Versuch die Stadt zu verlassen und dieser Tunnel in Sicherheit war ein Schwindel, den Russland wusste gar nichts von so einem Tunnel der Sicherheit.

Hier noch die Kriegslieferungen

Georgien bekam kostenlos Waffen aus 15 Ländern darunter Bulgarien, Slowakei, Griechenland, Lettland, Litauen, Türkei, Frankreich, Tschechien, Spanien, Bosnien-Herzegowina, Estonia, Israel, Serbien, Ukraine.
Nato stellte- 300 Panzer + 100 Reserve, 67 Artilleriegeschütze, 99 Mienen, 150 Raketenwerfer, 200 Stinger, 4 Flugzeuge SU-25, 4 weitere französische Flugzeuge, 15 Black Hawks dazu noch 2 Kriegsschiffe, 6 Frachter, 10 Raketenboote
Ukraine stellte- 90 Panzer, 10 Flugzeuge L-29, 4 Hubschrauber und 10 Ladungen AK-47

Zu dem ganzen kamen auch noch Spezialisten/Soldaten aus anderen Ländern zur Unterstützung der georgischen Armee.
Darunter NATO Soldaten, französische Soldaten, israelische Instrukteure, Amerikanische Soldaten.

Heftig oder etwa nicht ?

© xBriGadAx