Freitag, 25. Februar 2011

Auf Wiedersehen, Baron Münchhausen

Karl Theodor zu Guttenberg wird wohl in den nächsten Tagen sein Büro räumen müssen, denn jetzt geht es ihm richtig an den Kragen.
Was vorher schon von einigen nur vermutet wurde hat sich nun bestätigt und zeigt einmal mehr, das man sich jeden Titel erkaufen kann - so auch hier bei diesem sauberen Herrn.

Zwischen 1999 und 2006 seien für einen neuen Lehrstuhl an der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bayreuth insgesamt 747 764,36 Euro überwiesen worden, bestätigte die Rhön-Klinikum AG dem Tagesspiegel. Guttenberg saß von 1996 bis 2002 im Aufsichtsrat der Rhön-Klinikum AG, seine Familie hielt dort bis 2002 ein dickes Aktienpaket. Der CSU-Politiker studierte von 1992 bis 1999 in Bayreuth Rechtswissenschaften und promovierte dort 2007 mit der Bestnote „summa cum laude“. Mit seiner Arbeit an der Dissertation begann er nach eigenen Angaben im Jahr 2000.
Quelle

Schon ein tolles Ding, was sich Guttenberg da geleistet hat und dabei auch noch glaubt, das man ihm diese Nummer abnimmt. Diese aalglatte und schmierige Art, wie er sich versucht heraus zu reden obwohl jedem Menschen ohne Mühe klar sein sollte, das er nicht nur bei seiner Dissertation betrogen hat, sondern auch noch mit seinem Adelstitel und mächtig viel Geld sein Image aufpolieren wollte ist unglaublich.
Noch unglaublicher ist eigentlich nur noch, das manche diese Dinge als Lappalie abtun und Guttenberg noch eine gute Arbeit bescheinigen wollen; welche gute Arbeit bitte schön?
Was hat dieser Betrüger denn bislang fertig gebracht, mit dem er irgendwann einmal in den Geschichtsbüchern auftauchen könnte?
Bei der Sauerei in Kundus hat er den Generalinspekteur gefeuert und den verantwortlichen Befehlshaber in Schutz genommen, obwohl er gelogen hat. Unglaublich was sich der Herr dort so geleistet hat und ohne Verstand den Täter zur besseren Position verhalf.
Und was ist mit der Aussetzung der Wehrpflicht die so hoch gejubelt wird, obwohl sein Ziel doch Einsparungen war, was es ganz und gar nicht ist - auch so eine gewaltige Leistung?
Oder will man die Geschichte von Opel nennen, bei der er abgeraten hat das man Opel retten solle?
Das hätte auch Lieschen Müller machen können, die den Braten auch gerochen hätte.

Was also hat dieser feine Herr getan, das man ihm so am Ar... klebt und ihn hoch leben lässt?
Oder sind BILD Leser doch wirklich so eingeschränkt das man sie so einfach manipulieren kann...

Weg mit diesem Betrüger und Lügner, raus aus dem Bundestag, raus aus der Politik.
Wir haben schon genug Lügner in der Politik, aber ein solch dreisten hatten wir wohl noch nicht.
Fehlt nur noch sein Ehrenwort.

Kommentare:

Christian Alexander Tietgen is the Only Girl (In the World) hat gesagt…

Dass er ein Baron ist, macht keinen Unterschied.

General-Investigation hat gesagt…

Er ist eben der Lügenbaron, der sich billigen Tricks aus der Affäre ziehen will.
Jeden anderen hätte man längst gelyncht.