Freitag, 4. Februar 2011

Grünen-Chef bezeichnet Wikileaks als Schaden für die Demokratie

Der Grünen-Chef Özdemir hat eine doch sehr seltsame Einstellung, was eine Demokratie ist und sie ausmacht. In einer Sendung von Maybritt Illner jedenfalls hat sich Özdemir sehr merkwürdig zu den Veröffentlichungen von Wikileaks geäußert.

Grünen-Chef Özdemir hatte bei “Maybrit Illner” die Wikileaks-Veröffentlichungen, die zeigen, wie deutsche und andere Politiker in den USA gesehen werden, folgendes von sich gegeben: Man habe “eine Grenze überschritten, die unserer Demokratie insgesamt nicht gut tut”, so der Grünen-Chef.

In diesem Zusammenhang muß man sich fragen was mit den Grünen los ist, welches merkwürdige Verständnis sie entwickeln oder ob es lediglich nur Mittel zum Zweck ist. Ist es wieder einmal - wie bei anderen Parteien auch - lediglich die Meinung der Führungsspitze oder doch die der Basis, was eher nicht anzunehmen ist. Zwischen Führung und Basis gibt es gewaltige Unterschiede, die gerade nun wieder erkannt werden sollten, denn es ist einfach unbeschreiblich und völlig unverständlich das diese Partei sich bei Umfragen extrem hoch hält, denn viele haben wohl schon vergessen was uns die Grünen tatsächlich beschert haben.
Wer die Grünen als wählbare Partei ansieht muß sich wirklich fragen lassen, was die Grünen bislang für gute Taten vollbracht haben. Da wird wohl eher weniger kommen und somit die Unwählbarkeit mehr als bestätigt - denken wir einfach an die Rot-Grüne Koalition, die wahrlich nichts gutes gebracht hat.
Das Ergebnis dieser Politik spüren wir noch heute sehr nachhaltig.
Das soll aber nicht heißen das andere Parteien in Deutschland besser wären.

Quelle

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Das ist doch klar. Wer profitiert davon, das Menschen dumm gehalten werden? Politiker, Verlage/Medien, Lobbyisten und Banken. Herr Özdemir ist nur zu dumm zu sagen was er wirklich denkt. Mittlerweile hat sich eine Elite aus den oben genannten Gruppen gebildet die für sich an einem Strang ziehen. Und dann kommt da so ein Assange und veröffentlicht einfach Dinge die das Ganze auffliegen lassen. Wer genau hinsieht, merkt eben, dass die westliche Demokratie nur ein kapitalistisches System im Demokratiemantel ist.

General-Investigation hat gesagt…

So sind die Grünen...Vor gar nicht all zu langer Zeit saßen sie noch strickend im Bundestag, aßen ihr Müsli und freuten sich über den Tag.
Dann haben sie sich sehr schnell angepasst und trugen plötzlich Anzüge - und siehe, es kam Geld in die eigene Tasche und alles vorab angeklagte war vergessen.
Die Summe macht's eben.

Demokratie ist ein Wort das man bei allen Parteien nicht verstehen kann, schon gar nicht die Grünen die lediglich Augenwischerei betreiben.
Wenn ich schon an Ökosteuer und Pflaschenpfand denke wird mir übel.

"Wer genau hinsieht, merkt eben, dass die westliche Demokratie nur ein kapitalistisches System im Demokratiemantel ist."

Absolut richtig!

Christian Alexander Tietgen hat gesagt…

Aber er hat doch Recht. Transparenz muss von innen kommen und nicht von außen. Sonst funktioniert das Miteinander nicht mher.

General-Investigation hat gesagt…

Demokratie ist Information über das, was die regierenden machen, denn wir werden überwacht; zu jeder Gelegenheit.
Also gibt es in dem Bereich schon etwas, was verändert werden muß, was ja nun auch getan wurde.
Aber ganz plötzlich ist es eine Gefahr für die Demokratie?

Christian Alexander Tietgen hat gesagt…

Staatliche Überwachung ist undemokratisch, Überwachung der Regierenden aber auch. Demokratie hat auch etwas mit Vertrauen zu tun. Wenn Menschen überwacht werden, handeln sie anders, als sie sollten.

General-Investigation hat gesagt…

Warum ist es undemokratisch wenn ich als Wähler wissen möchte, ob meine Interessen vertreten werden und ich deshalb diese Politiker gewählt habe?
Ist es nicht auch undemokratisch über unsere Köpfe hinweg Soldaten in einen Angriffskrieg der Amerikaner mit zuschicken und von dort welche in Leichensäcken zurückkehren zu lassen?

Und wer überwacht wen bis aufs kleine Haar - wir die Politiker (die zudem auch noch mitunter kriminell waren oder sind: Helmut Kohl, Otto Graf Lambsdorff, Franz Josef Strauss, Wolfgang Schäuble usw.)oder die Politik uns?
Man erzählt uns eins vom Pferd und will Sicherheit die es nie geben kann und bastelt munter am Überwachungsstaat.
Wenn man von uns alles weiß, kann ich doch erwarten das wir auch Politiker haben denen es nichts ausmacht uns zu erklären was sie tun und vor allem, weshalb sie es tun.
Das kann ich in einer Demokratie wohl erwarten - aber hier ist es nicht zu erwarten weil eine Demokratie etwas anderes ist als das, was hier so benannt wird.