Freitag, 25. März 2011

Extreme Misstände und Betrug in Schlachthöfen in Baden Württemberg aufgedeckt

Eine unglaubliche Sauerei ist in Baden Württemberg aufgedeckt worden, bei dem ein staatlicher Kontrolleur seine Arbeit gewissenhaft erledigte, doch die Behördenchefs die zu kontrollierenden Betriebe vorwarnten.
Der Lebensmittelkontrolleur stellte extreme Verstöße fest, die neben Hygienischen groben Mängeln auch Tierquälerei aufdeckten, zudem Betrug in mehreren Fällen zum Nachteil der Bauern. Doch hatte die wirklich saubere Arbeit des Kontrolleurs für ihn ein Nachspiel, das wohl einzigartig sein könnte, denn man will ihn loswerden. Er ist unbequem weil er seine ihm aufgetragene Arbeit macht!
Im Bericht des Prüfers wurde festgestellt, das Tierhändler die noch lebenden Tiere mit Knüppeln so lange geschlagen haben, bis sie Hämatome aufwiesen die dann herausgeschnitten wurden, um so das Schlachtgewicht nach unten zu manipulieren, was natürlich den zu erzielenden Preis nach unten drückte und die Bauern weniger Geld erhielten. Das herausgeschnittene Fleisch wird als Schlachtabfall weiter verarbeitet und erzielt somit zusätzliche Gewinne.
Auch wurden bei toten Scheinen größere Stücke herausgeschnitten worden sein um hier ebenfalls einen Wiegebetrug zu begehen, was ebenfalls zu zusätzlichen Gewinnen führte.
Auch die strengen Hygienevorschriften auf Schlachthöfen sollen immer wieder umgangen worden sein. Auf einem „Problemschlachthof“ im Landkreis Konstanz fand Wehrlin in Kühlhäusern mit Kot verunreinigtes Fleisch. Schlachter seien mit Dreck und Kot an den Gummistiefeln an den Hygieneschleusen vorbeigelaufen. Das Gammelfleisch sei vermutlich aber dennoch in den Umlauf gekommen.
In einem Fall wurde der Prüfer in ein Kühlhaus eingesperrt, in dem er auch eine längere Zeit belassen wurde. Mittlerweile ist der besagte Prüfer tatsächlich krank geworden, hat einen Herzinfarkt hinter sich und klagt nun vor Gericht auf Schadenersatz und Schmerzensgeld.
Ob die Behördenchefs zur Rechenschaft gezogen werden bleibt abzuwarten.
Die jedenfalls gehören vor Gericht das sie wirklich unter die Lupe nehmen muß, um bei Feststellung der Schuld zu längjährigen Haftstrafen ohne Bewährung zu kommen, damit endlich etwas gegen die unternommen wird, die ganze Wirtschaftszweige in Verruf bringen.
Hier geht es schließlich nicht einfach nur um Betrug in mehreren Fällen, sondern um viel mehr, denn es wurde zum ersten ein Angriff auf die Gesundheit des Prüfers unternommen und im weiteren die Gesundheit der Verbraucher gefährdet.

Missstände und Betrug

Missstände vertuscht mit Filmbeitrag

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