Dienstag, 5. April 2011

Umweltbilanz E 10

Der Verbraucher hat sich schon intuitiv gegen E 10 entschieden, denn niemand sieht wirklich ein, das Lebensmittel wie Weizen, Mais oder auch Zuckerrüben in den Tank gelangen. Einerseits gibt es Hunger auf der Welt, andererseits treibt man Getreidepreise - demzufolge auch Lebensmittelpreise - in die Höhe.
Weiterhin ist nicht wirklich zu 100% sicher, das E 10 überhaupt von den Motoren und Dichtungen vertragen kann, ohne das Teile des Motors Schaden nehmen oder sogar der Motor zerstört wird.
Schon beim Bio-Diesel gab es massive Probleme, weil Dichtungen aufgeweicht und zerstört wurden, Einspritzdüsen verharzten und auch der Verbrauch sich erhöhte.
Daraus scheinen die Verbraucher schon gelernt zu haben, wo es doch auch um des Deutschen liebstes Kind geht, doch sind die Gründe der Verbraucher zur Verweigerung vollständig nachvollziehbar.

Doch was ist eigentlich mit der Herstellung, der Ökobilanz an sich, wo doch Ethanol ein Bio-Kraftstoff sein soll, der Umweltschonend ist - zumindest nach Aussagen der Hersteller und der Politiker, die das ganze doch initiiert haben.
In Brüssel jedenfalls scheint man nicht gerade darüber nachgedacht zu haben, denn die Realität bezüglich der Umweltschonung sieht ganz anders aus.

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Und nun stellt sich die Frage, wer wohl tatsächlich E10 oder Bio-Diesel tankt, denn dieser Personenkreis hat ganz sicher nicht darüber nachgedacht wie das alles miteinander zusammen hängt. Schonen sehr traurig, das jemand so tut als wenn er sich Gedanken macht und lediglich aus Gewissensgründen Öko vorgaukelt.

1 Kommentar:

HDF hat gesagt…

echt irre...