Freitag, 27. Mai 2011

Endlich Kritik an gentechnisch veränderten Pflanzen /Lebensmitteln durch die UN

PRESSEMITTEILUNG Gauting, 21.05.11
UN-Ausschuss bestätigt Gesundheitsgefährdung durch GEN-Food
UN-Menschenrechtsausschuss fordert Gesundheitsschutz in Zusammenhang mit
GEN-Nahrungsmitteln von der Bundesrepublik
Erfolg in Genf: Erstmals hat der Menschenrechtsausschuss der Vereinten Nationen von einer Regierung -
hier von der Bundesrepublik Deutschland - eine Politik des Gesundheitsschutzes in Bezug auf
Nahrungsmittel, die genetisch veränderte Organismen enthalten, gefordert .
„Das bekommt eine ganz neue Dimension“ so Christiane Lüst vom internationalen Netzwerk „Aktion GENKlage“,
die gegen die Bundesrepublik und damit gegen das sechste Land Klage wegen
Menschenrechtsverletzungen durch Nutzung der Agro-Gentechnik in Genf eingereicht hat.
“ Unsere stete Berichterstattung vor der UNO über die Folgen der Nutzung von Gentechnik in
Nahrungsmitteln und Landwirtschaft weltweit überzeugt – die von uns vorgetragenen Fakten sprechen eine
klare Sprache. Bisher hat der UN-Menschenrechtsausschuss bereits die Regierungen aufgefordert das alte
Saatgut und die Bauern vor GMOs und der daraus folgenden Abhängigkeit von Konzernen zu schützen
sowie durch einen Stopp von Urwaldabholzungen keine weiteren Anbauflächen mehr zur Verfügung zu
stellen, weil dadurch die Lebensgrundlagen der kleinen Bauern zerstört werden und die Armut drastisch
zunimmt. Aber dass nun auch die gesundheitlichen Folgen der Verwendung von GEN-Nahrungsmitteln als
Menschenrechtsverletzungen bestätigt werden und eine Regierung aufgefordert wird hier zum Schutze der
Gesundheit Maßnahmen dagegen zu ergreifen ist erstmalig. “
Der von der UNO festgestellte Handlungsbedarf wird von einer gerade veröffentlichten Studie untermauert,
nach der im Blut von 93 % ungeborener Babys und bei Schwangeren Giftstoffe gefunden wurden, die in der
Landwirtschaft bei der Produktion von GEN-Nahrungsmitteln verwendet werden. Damit ist bewiesen, dass –
entgegen allen bisherigen Aussagen von GEN-Industrie und Politik – sich durch GEN-Nahrungsmittel
gefährliche Rückstände und Gifte im menschlichen Körper – und auch schon bei ungeborenen Babys –
anreichern.
Darüber hinaus wurde die Bundesrepublik von der UN gerügt, bei seiner Agrar-, Handels- und
Entwicklungshilfepolitik sowie in seiner Unterstützung und bei Investitionen von deutschen Konzernen in
Entwicklungshilfeländern die Menschenrechte nicht ausreichend zu berücksichtigen.
Der geforderte Gesundheitsschutz umfasst damit auch, dass mit deutschen Geldern keine Gen-
Nahrungsmittel oder Gen-Saatgut für Entwicklungshilfeländer beschafft, transportiert oder verteilt
wird.
Die Regierung ist daher aufgefordert folgende Maßnahmen umgehend umzusetzen:
- Die Einführung der Gentechnik in Tierfütterung, Lebensmittelproduktion und Landwirtschaft zu
verbieten
- Die Kennzeichnungspflicht für alle genmanipulierten Veränderungen in Lebensmitteln - auch für
Tierfutter und tierische Produkte - einzuführen, bis dieses generelle Verbot Gültigkeit hat.
- Sämtliche Gen-Freilandversuche in Deutschland umgehend einzustellen
- Die Saatgutreinheit von 100 % zu erhalten und keine Gen-Anteile darin gesetzlich zu erlauben.
Weitere Infos unter www.stopptgennahrungsmittel.de
Christiane Lüst
Aktion GEN-Klage
Berengariastr. 5 82131 Gauting Tel.: 089 / 893 11 054



Das Gentechnik auf lange Sicht nicht gut sein kann, sollte jedem klarem Verstand deutlich sein.
Hat eine Pflanze eine gewisse Eigenschaft nicht, ist also genetisch nicht vorgesehen, ist es auch wohl nicht notwendig diese Eigenschaft einzubauen.
Bislang konnte auch noch niemand den Nachweis erbringen, das genetisch veränderte Pflanzen durch ihre Pollen später andere Pflanzen befallen um sie dann in einer Art und Weise zu verändern, die nicht kontrollierbar sein wird.
Solange also der Beweis der Unbedenklichkeit nicht erbracht ist, hätte man das Ausbringen von genetisch verändertem Saatgut verbieten müssen.

Wenn Forscher sich an Pflanzen trauen, um ihnen bestimmte Eigenschaften einzuverleiben, wird man auch früher oder später an Menschen arbeiten, um ihnen bestimmte Eigenschaften einzuverleiben, davon kann man ausgehen, denn Wissenschaft in in der Hinsicht pervers.

Auch wenn Klagen dazu führen das Gentechnik vielleicht verboten werden könnte - die Hoffnung stirbt bekanntlich ja als letzte - haben wir noch die Zeitvorgabe, die eigentlich schon eine Farce ist, denn 5 Jahre sind eindeutig zu viel. In der zeit kann und wird noch viel passieren.
Würde man Pflanzen mit natürlichem Pflanzenschutz / Insektenschutz behandeln, gäbe es überhaupt keine Probleme.
Wir haben eine Pflanze, die um jedes Feld in einem Streifen von 2,50 m gesät werden kann und die Ernte dann gesichert ist, weil Insekten diese Pflanzen nicht mehr befallen.
Die Pflanze heißt Hanf oder wissenschaftlich Cannabis.
Diese Pflanze ist natürlich nicht nur zum Pflanzenschutz geeignet, sondern auch für sehr viele andere Möglichkeiten wie als Dämmstoffe für Häuser, in der Lebensmittelindustrie usw.

Hanf hat einen hohen Vorfruchtwert. Das heißt er bereitet den Boden gut auf den Anbau anspruchsvollerer Feldfrüchte vor. So sorgt er für eine gute Unkrautfreiheit und Bodengare. Aufgrund der ausgeprägten Konkurrenzkraft des Hanfes sind normalerweise keine Unkrautbekämpfungsmaßnahmen notwendig. Auch Schädlings- und Pilzbehandlungen können bei Hanf sehr sparsam erfolgen bzw. sind gar nicht nötig.

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