Montag, 16. Mai 2011

IWF-Direktor Dominique Strauss-Kahn in New York verhaftet

Der geschäftsführende Direktor des Internationalen Währungsfonds, Dominique Strauss-Kahn, wurde am 14.05.2011 in New York verhaftet. Ein Zimmermädchen beschuldigte ihn der sexuellen Belästigung. Der Beschuldigte soll versucht haben, sie zu sexuellen Handlungen zu zwingen, was allerdings einige Fragen aufkommen lässt.Nur wenige Stunden später wurde Strauss-Kahn am Flughafen verhaftet.
Die Fragen müssen in dem Zusammenhang also wie folgt lauten:

Wie kann es sein, das Strauss-Kahn nach so kurzer Zeit schon verhaftet wurde, denn immerhin müßte dann ja schon eine Bestätigung eines Krankenhauses über Verletzungen vorliegen, zudem muß ein Richter einen Haftbefehl ausgestellt und möglicherweise die Zeugin dazu befragt haben ?
Wem hat Strauss-Kahn im Weg gestanden?Wer hat den Einfluss, so schnell gegen ihn vorzugehen?
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In Frankreich zeigten sich führende Vertreter der größten Oppositionspartei PS schockiert über die Anschuldigungen gegen ihren Genossen Dominique Strauss-Kahn, der als aussichtsreichster linker Kandidat für die Präsidentschaftswahlen 2012 galt. Vereinzelt gab es Forderungen nach einem schnellen Rücktritt von seinem Chefposten beim IWF. 
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Immerhin war er auf dem Weg nach Deutschland, um sich mit Angela Merkel zu treffen. Die deutsche Kanzlerin mag über die Situation vielleicht einen besseren Überblick haben. Was war zur Lösung der Euro-Krise geplant, was ohne Strauss-Kahn nicht möglich ist? Oder, im anderen Fall, durch seine Abwesenheit erst möglich wird? Oder geht es vielleicht gar nicht um den Euro? Steht vielleicht noch mehr auf dem Spiel? Wenn wir dem Wirtschaftswissenschaftler und Universitätsprofessor Franz Hörmann Glauben schenken, wird es noch in diesem Sommer zu einem weltweiten Finanzcrash kommen. Könnte es sein, dass Strauss-Kahn sich nicht zur Zusammenarbeit mit einflussreichen Kreisen bereit erklärt hatte?
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Strauss-Kahn-Festnahme alarmiert Euro-Retter

Die Festnahme von IWF-Chef Strauss-Kahn sorgt für große Unruhe in den für die Schuldenkrise wichtigen EU-Gremien. Die EZB warnt vor einem Machtvakuum an der IWF-Spitze und dringt auf eine schnelle Lösung. 

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Die Festnahme von IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn in New York hat in Griechenland Sorgen ausgelöst, der IWF könnte nun härter mit den Griechen umgehen. Die Affäre blockiere Griechenland, schrieb die linksliberale Zeitung „Eleftherotypia“ und zitierte einen hohen Funktionär des IWF, ohne seinen Namen zu nennen, mit der Aussage, „Griechenland hat einen Freund verloren“.

Das „IWF-Gate“ mache die Auszahlung der fünften Tranche des Hilfsprogramms für Athen in Höhe von zwölf Milliarden Euro noch schwieriger, meinte das regierungsnahe Blatt „Ta Nea“. Experten des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der EU sollen nach Medieninformationen erhebliche Verzögerungen bei der Umsetzung des harten Sparprogramms festgestellt haben.

Quelle
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Was hier nun tatsächlich  passiert ist, kann man lediglich vermuten.
Jedoch muß man in Betracht ziehen, das Strauss-Kahn irgendwie ausgeschaltet werden soll, immerhin hat die Vergangenheit gezeigt das man über diese Masche mit der Sexuellen Nötigung schon jemanden arg in Bedrängnis bringen wollte - zum einen den Moderator Kachelmann und im weiteren den Wikileaks Gründer Assange. Nach und nach hat sich dort ergeben, das die Beschuldigungen etwas anders liegen als gedacht.
Ob dort auch jemand nur jemanden loswerden wollte? Man kann nichts ausschließen.

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