Mittwoch, 18. Mai 2011

Strauss-Kahn angeblich Suizidgefährdet


Um anderen zu folgen, kann man langsam aber sicher davon sprechen - oder zumindest die Überlegung anstellen - das Strauss-Kahn jemandem im Weg steht.
Zuallererst ist natürlich der französische Präsident Sarkosy zu nennen, der mit Strauss-Kahn einen gefährlichen politischen Gegner hätte, denn die Chance Präsident zu werden, ist für Strauss-Kahn ausgesprochen gut.
Es ist auch nicht weiter ein Geheimnis das Sarkozy ein machtinteressierter Politiker ist, der notfalls auch über Leichen geht.

Fest steht jedenfalls, das eine Anschuldigung gerade zur rechten Zeit kommt, wie es scheint.
Auch steht fest, das die Ermittler sich nicht mit Ruhm bekleckert haben, denn es  wurden Zeiten verändert um dem Alibi des Beklagten die Luft zu nehmen.
Das ganze hat zumindest einen seltsamen Beigeschmack, den man so schnell auch nicht los wird.
Wenn wir ehrlich sind, trauen wir der Politik doch alles zu, um einen unbequemen Mitmenschen in wichtigen Positionen los zu werden.
Und wenn es unter zur Hilfenahme eines Geheimdienstes ist, der eine solche Aktion iniziiert, es sind ihnen alle Mittel recht.
Merkwürdig ist auf jeden Fall, das man ein Alibi - oder wenigstens die Meldung dazu - erst viel später bringt, denn hat man ein Alibi das jederzeit geprüft werden kann, ist doch alles schnell klar und der Beklagte ist frei zu lassen.



Die nächsten Tage sollten weitere Ergebnisse bringen, solange nicht urplötzlich weitere Anzeigen gegen ihn auftauchen. Sollte sich jemand hinter der Sache verbergen der ausreichend Einfluß hat und entsprechend Strauss-Kahn loswerden wollen, tauchen ganz sicher noch Zeugen auf, die ihn natürlich belasten würden.

Keine Kommentare: