Samstag, 11. Juni 2011

Bio und Öko ist Umweltschädlicher als man glaubt

Es war schon immer ein Rätsel, warum so viele Menschen darauf bestehen, das Ökolandbau absolut korrekt ist und für Nachhaltigkeit sorgt. Auch ist es ein Rätsel, warum ausgerechnet diese Menschen sich nicht informieren, was dort überhaupt gemacht wird, wie ihr Obst und Gemüse, das sie so vergöttern, tatsächlich angebaut wird.

Es soll nicht gegen Bioobst oder -gemüse gezetert werden, sondern gegen die Art und Weise, wie der Verbraucher regelrecht auf den Arm genommen wird und es wie immer, um Geld geht. was macht ein Biosiegel denn aus, wenn unterschiedliche Verbände sehr unterschiedliche Voraussetzungen angeben, damit Obst und Gemüse unter dem Deckmantel des BIO verkauft wird.
Der Kunde und Verbraucher wird allerdings im Unklaren gelassen, was beim Anbau wirklich gemacht wird. Und das darf nicht sein. Wer BIO kauft, weiß nicht wirklich, was er sich da auf den Tisch holt.

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Die hier im Beitrag gezeigten Spritzmittel sollen auch mal näher gebracht werden, um überhaupt klar zu machen, was dem Kunden als Gesund und ganz besonders nachhaltig verkauft wird.

Cuprozin, flüssig

Wirkstoff:
300 g Kupfer /l in Form von Kupferhydroxid; als Suspensionskonzentrat (SC)
(460,6 g Kupferhydroxid /l)
Gefahrensymbol: Xn, N
Bienen: nicht bienengefährlich (B4)




Wirkstoff: 756 g Kupferoxychlorid /kg (= 45 % Cu)
Wasserdispergierbares Pulver (WP)
Gefahrensymbol: Xn, N
Bienen: nicht bienengefährlich (B4) 


Wie bei der Beschreibung der beiden Mittel zu erkennen ist, sind sie mit Gefahrenzeichen gekennzeichnet.  Hier die Zeichen und die Bedeutung dazu:





 




















Aber es geht noch weiter, denn auf den Beschreibungen steht unter anderem auch, das es Bienenungefährlich wäre. Prüfen wir nun, was Bienenungefährlich eigentlich bedeutet.

Dazu ein Beispiel:


Breitenwirksames Bodenherbizid gegen Ungräser und Unkräuter im Weinbau: PDF

FLUMIOXAZIN Chemische Eigenschaften,Einsatz,Produktion Methoden
R-Sätze Betriebsanweisung:
R61:Kann das Kind im Mutterleib schädigen.
R50/53:Sehr giftig für Wasserorganismen, kann in Gewässern längerfristig schädliche Wirkungen haben.
S-Sätze Betriebsanweisung:
S53:Exposition vermeiden - vor Gebrauch besondere Anweisungen einholen.
S45:Bei Unfall oder Unwohlsein sofort Arzt zuziehen (wenn möglich, dieses Etikett vorzeigen).
S60:Dieses Produkt und sein Behälter sind als gefährlicher Abfall zu entsorgen.
S61:Freisetzung in die Umwelt vermeiden. Besondere Anweisungen einholen/Sicherheitsdatenblatt zu Rate ziehen.

Nun wollen wir einfach klären, was überhaupt B4 bedeutet.
Zitat aus einem PDF vom Imkermeister  Christoph Koch:

B4 Bienenungefährlich
Was sagt die LD 50 aus:
Nach 24 Stunden lebt noch die Hälfte
der Versuchstiere!
Dies gilt als akzeptable Größe für
hinnehmbare Schäden
Für E605 und Co ist das auch richtig!
Was ist davon zu halten? Kann das Öko und BIO sein, wenn man es akzeptiert, wenn die Hälfte der Bienen nach 24 getötet wurden? Wir wundern uns also über das Bienensterben und lassen das zu?

Bio in der derzeitigen Form ist, um es klar zu formulieren, Irreführung und Betrug am Verbraucher und hat nichts mit vernünftiger Landwirtschaft zu tun. Es ist unverantwortlich, die Felder nachhaltig zu schädigen, denn durch Kupfer wird der Boden stark übersäuert und ist somit unbrauchbar.
Dazu zu unterstützen ist auch unverantwortlich!



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