Sonntag, 8. Januar 2012

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"Das Gespräch beginnt nett, man unterhält sich über ein Gemälde im Amtszimmer des Staatsoberhaupts, auf dem das barocke Dresden zu sehen ist. Dann aber, als es um die geplante Geschichte geht, wird es eisig. Der Bundespräsident droht Müller gleich mehrfach und massiv mit unangenehmen Konsequenzen im Falle einer Veröffentlichung. Er werde die Gerichte bemühen, eine Pressekonferenz einberufen und die „Welt am Sonntag“ dort an den Pranger stellen, außerdem jede Zusammenarbeit mit der „Welt“-Gruppe beenden, Interviews könnten wir künftig vergessen. Müller, ein erfahrener Journalist, ist konsterniert und erzählt mir anschließend, so etwas habe er noch nicht erlebt."

Hier möchte ich mich ungeachtet der Person des Noch-Präsidenten den Ausführungen  von Jan-Eric Peters anschließen, denn es kann nicht angehen das sich jemand beschwert, nachdem er bei gewissen Dingen schlichtweg erwischt wurde, das unter anderem auch auf eine fehlende Einarbeitungszeit zu schieben.
Wer Bundespräsident wird oder werden möchte, sollte zum einen Charakterlich und persönlich gefestigt sein und das vorleben, was er von anderen erwartet. Insbesondere sollte er die Gesetze kennen und von den Winkelzügen eines Anwalts absehen, um sich seinen Kopf zu retten. In erster Line brauchen wir einen glaubwürdigen und ehrlichen Bundespräsidenten und keinen Lügenbaron, denn den haben wir schon.
 
 

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