Mittwoch, 22. Februar 2012

Aufruf zum Tankboykott

Schon vor Jahren habe ich selbst im Internet dazu aufgerufen, einen Monat lang nicht tanken zu fahren. Man sollte Fahrgemeinschaften bilden und nur im absoluten Notfall tanken, lieber mit dem Bus fahren oder mit der Bahn. Wer seinen Pkw natürlich beruflich braucht kann das natürlich logischerweise nicht mitmachen, doch gab es damals schon Mitmenschen denen das wohl eher zu viel war, mal einen Monat auf diese Bequemlichkeit zu verzichten und den Tagesplan anders zu organisieren. Schon damals hatte ich den Eindruck, das man lieber immer mehr Geld für Treibstoff ausgeben würde als wirklich etwas zu unternehmen.
Im Juni 2008 hat sogar jemand eine Petition laufen lassen, um den Treibstoffpreis nicht weiter nach oben steigen zu lassen und die Treibstoffsteuern zu halbieren.

Mit dem Stand: 20.05.08 11:54 waren es lediglich 34266 Mitzeichner; 
letzter Tag war der 30. Juni 2008.


Und nichts ist passiert, denn das Desinteresse war wohl größer als der Treibstoffpreis jemals werden könnte. Aber jetzt ist es wieder so weit, die Autofahrer kochen, doch ist die Frage ob wirklich mal etwas passiert, ob Sie wirklich soviel Rückgrat haben um endlich mal Tankstelle Tankstelle sein zu lassen.


Also nochmal ein Aufruf an alle, die ihre Fahrzeuge Tanken müssen; ob Mofa oder Motorrad, Auto oder Roller, völlig egal:

Ab Sonntag dem 26. Februar 2012 bis zum Sonntag dem 25. März 2012 soll nicht mehr getankt werden!

Bildet Fahrgemeinschaften und nehmt auch schon mal einen Umweg in Kauf um Kollegen mitzunehmen, verzichtet mal einen Monat auf die Annehmlichkeit überall mit dem Auto hinzufahren, fahrt mit dem Rad, dem Bus oder Straßenbahn - wie auch immer. Aber laßt Eure Autos stehen und benutzt sie nur dann wenn es unbedingt sein muß. Diese vier Wochen sind auch erforderlich, denn sonst hat es keinen Sinn etwas ähnliches zu machen. Wer glaubt die Ölkonzerne und die Bundesregierung mit einer Woche zu beeindrucken, täuscht sich, aber wenn wir einen ganzen Monat nicht tanken fahren, werden nicht nur die Gewinne der Ölkonzerne gewaltig sinken, sondern auch die Steuereinnahmen für Berlin gehen dramatisch in den Keller.Nur über eine solche Aktion die auch lange genug dauert, wird man Gehör bekommen.

Ich erinnere mich noch sehr gut daran, das zu DM Zeiten Autofahrer sagten, das Sie nicht mehr tanken, wenn der Sprit 2,50 DM kostet.Heute zahlen Sie freiwillig ohne zu murren über 3,00 DM wenn man das mal umrechnet.
Lasst uns endlich anfangen uns zu wehren, denn wenn wir nicht langsam anfangen etwas zu unternehmen, wird das Autofahren bald unbezahlbar werden und der Treibstoffpreis wird schneller die 2,50 € erreichen als wir uns das ganze vorstellen können.

Sagt es weiter und vor allem: Macht mit, denn nur wenn wir viele sind, wird man unser Murren in Berlin und anderswo hören. Vielleicht macht ja auch jemand im Europäischen Ausland mit, denn dort sind die Treibstoffpreise auch nicht sonderlich niedrig.

Übernehmt den Text, reicht ihn weiter




Textquelle



Keine Kommentare: