Sonntag, 15. April 2012

Die Lüge um Fukushima


Das Reaktorunglück von Tschernobyl wie auch das von Fukushima wird jemals vergessen werden. Doch leider hat das Unglück einen Nebeneffekt, denn von den verantwortlichen werden die betroffenen Menschen noch angelogen und ganz bewußt getäuscht. Techniker und Politiker, die das ganze aufdecken wollten, wurden mit verschiedenen Mitteln zum Schweigen gebracht - so dachte man zumindest. Doch es sollte anders kommen, denn sonst gäbe es diese Dokumentation nicht.
Was mich persönlich irritiert ist die Tatsache, das es auf einem Sonderkanal vom ZDF lief und nicht im ganz normalen ZDF Programm, um möglichst viele Menschen mit diesen Informationen zu erreichen.

Die Recherchen von ZDFzoom zeigen, wie TEPCO und die Behörden seit Ausbruch der Katastrophe deren wahres Ausmaß verschweigen, die Öffentlichkeit täuschen und auf Kosten der Bevölkerung versuchen, den Schaden für die gesamte Atomindustrie möglichst gering zu halten. So werden zum Beispiel die täglichen Strahlenmessungen meist an Orten mit besonders niedriger Strahlung vorgenommen und in den Nachrichten veröffentlicht. Und das, obwohl die Menschen tatsächlich sehr viel höheren Strahlendosen ausgesetzt sind. In Watari, einem Stadtteil Fukushimas, kämpfen Eltern für die Evakuierung ihrer Kinder, denn die hier gemessenen Strahlendosen übertreffen die offiziell verkündeten um das Vielfache. Das bestätigen auch die Messungen, die das ZDFzoom-Team selbst durchführt. 


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