Donnerstag, 12. April 2012

Ein Begriff, der Gutes suggerieren soll

Wir hier in Deutschland haben mittlerweile eine regelrechte Biomacke, um es einmal freundlich zu formulieren.Überall sieht man Produkte die Bio sind oder vielmehr sein sollen und ein großer Anteil an Verbrauchern kauft eben genau diese Waren um Ihrem guten Gewissen etwas Nahrung zu geben.
Dazu kommt das ständige Gerede um CO², dieses doch so böse Umweltgas; was allerdings lebensnotwendig ist und diese Tatsache gerne unter den Tisch gekehrt wird. denn Pflanzen nutzen dieses gas um besser zu wachsen. Wer das anzweifelt möge an den Autobahnen und Land-/Bundesstraßen mal den Bewuchs am Fahrbahnrand anschauen: Bäume, Büsche und anderer Bewuchs in sattem Grün...

Wie dem auch sei, man hält uns mit dem Begriff Bio auf jeden Fall in sehr vielen Fällen zum Narren.
Nein, es werden sogar sehr viele Begriffe die etwas gutes vorgaukeln sollen, missbraucht, denn anders kann man das nicht nennen. Wenn man ein Umweltverträgliches Produkt kauft wird gerne dieser Vorzug angepriesen, doch gibt es nirgendwo für ein Produkt eine Gesamtbilanz zu entdecken. Was hilft uns Biogemüse oder Obst, wenn es erst hunderte wenn nicht sogar tausende Kilometer transportiert werden muß, was hilft uns ein Lebensmittelgesetz das so löchrig wie ein Schweizer Käse ist und der Lebensmittelindustrie soviel Spielraum läßt, das gewisse Zusätze gar nicht erst auf der Zutatenliste auftauchen müssen. So ist es auch bei vielen anderen Produkten wie Pkw, Elektronikgeräten uvm.





Quelle
Interessant hierzu ist übrigens die Aussage, das man keine 12 Wochen warten kann, bis ein Kompost fertig ist - und zwar mit den Tüten die kompostierbar sein sollen. Grund: Unwirtschaftlichkeit.
Das ist völliger Unsinn, denn wenn man das ganze einmal begonnen hat, fällt es gar nicht weiter auf ob man nun 8 Wochen oder 12 Wochen Kompost zubereitet.Einmal begonnen ist es dann ein völlig normaler Kreislauf, so wie er es jetzt auch schon ist; es ändert sich rein gar nichts.
Die Behauptung abzugeben, das in einem eigenen Komposthaufen keine idealen 70°C herrschen ist wohl eher Unwissenheit oder ein Versuch zu täuschen, denn in einem Komposthaufen den man selbst anlegt, gibt es in der Startphase Temperaturen bis 45°C, die anschließend nach wenigen Tagen bereits über 75°C liegt.
Somit wäre ein Kompostieren dieser Tüten auf jeden Fall möglich, doch haben diese Tüten einen groben Fehler Sie sind immer noch zu 70% aus Ölprodukten.

Keine Kommentare: