Samstag, 9. Juni 2012

Die Polizei - Dein Freund und Helfer

Wenn man ab und an mal genauer hinhören und auch hinsehen würde, bekäme man einiges mit, wo die Augen zugemacht werden weil man selbst keinen Ärger will oder ein falscher Kopsgeist im Wege steht. So geschehen bei der Polizei immer wieder Übergriffe auf völlig harmlose Mitmenschen, die dann auch noch von den Staatsanwaltschaften heruntergespielt werden oder Richter die Opfer zu Geldstrafen verurteilen. Das ganze ist nun schon viele Jahre zu beobachten, aber auch, das die Anzahl der Prügelknaben sich wohl vergrößert. Natürlich ist es dann verständlich wenn man mit allen Mitteln verhindern möchte, das Polizisten Namenschilder tragen; unverständlich hingegen sind die Begründungen, warum sie nicht zu tragen seien. Das beste war bisher die Verletzungsgefahr, die von solchen Namensschildern ausgeht. Abgesehen davon, das die Gefahr eher von unkontrollierten aggressiven Polizisten und Ihren Schlagstöcken sowie von Pfefferspray ausgeht, ist wohl kaum eine Verletzung von aufgenähten Namenschildern zu erwarten.

Eines vorab gleich zur Klarstellung: Es ist ein kleiner Teil der Polizei, der die Position als Polizeibeamter ausnutzt und unverhältnismäßig mit anderen menschen umgeht. Insbesondere fallen SEK-Beamte auf, was ein Polizeibeamter aus Detmold in einem Buch veröffentlicht hat. Nur sollten die Beamte, die Ihre Arbeit tatsächlich so machen wie sie sein sollte, keine Scheu haben die wirklichen Nestbeschmutzer aus den eigenen reihen entfernen zu lassen. Das gilt aber auch für Staatsanwälte und Richter, die Kollegen haben die diese Spezies von beamte schützt und ihnen einen Freibrief für ihr Verhalten ausstellen.



Besonders interessant ist es dann, wenn ein Polizeibeamter wie hier einer aus Detmold, einfach mal ein Buch schreibt und Klartext redet. Klartext, wer alles in welche Schweinereien verwickelt ist und welche Kontakte es zu kriminellen Gruppen gibt.





Meiner persönlichen Auffassung nach sollten Polizeibeamte regelmäßig (mindestens alle 6 Monate) nicht nur psychologisch Begutachtet werden, sondern es sollte auch regelmäßig das Umfeld geprüft werden. Das ist im Grunde so gemeint, das auffällige Beamte unter Umständen auch im privaten Umfeld auffällig sind, Gewalt gegen die Ehefrau und/oder Kinder anwenden oder sonst wie aggressiv in Erscheinung treten.
Diese Polizeibeamten müssen zum einen in eine Behandlung kommen und in der Zeit auf gar keinen Fall Dienst ausüben dürfen. Für alle Beamten muß es eine Möglichkeit geben die gewährleistet, das gegen aggressive Schläger in den eigenen reihen anonym Beweise eingebracht werden können. Ein durchaus mißverstandener Kopsgeist führt nämlich dazu, das wirkliche und anständige Polizeibeamte von anderen Kollegen als Nestbeschmutzer betitelt werden um dann immer wieder angegangen zu werden. Nestbeschmutzer sind aber doch tatsächlich diejenigen, die solche Machenschaften decken und damit dem Ruf der Polizei Schaden zufügen.

Weiter ist die Polizeiführung schon gefordert, bei der Einstellung von zukünftigen Polizeibeamten ganz besondere Maßstäbe anzusetzen, die einen verschärften Stresstest mit sich bringt. Besondere Maßnahmen sind z.B.Schlafentzug und Konzentrationsübungen, wobei bestimmte Aufgaben gelöst werden müssen, für die einen Zeitvorgabe bestehen soll. Um das ganze etwas interessanter zu machen wird im Hintergrund Musik, Flugzeuglärm, Ansagen aus Flughäfen und Bahnhöfen usw. gleichzeitig eingespielt. Ebenso sollen verschiedene Lichteffekte für eine gewisse Ablenkung sorgen. Und für alle die gleich sagen es wäre unmenschlich und eine Art Folter -ja das ist es auf jeden Fall, ist aber bei diversen bewaffneten Einheiten ein ganz normaler Test. Wer nach solchen Torturen ruhig bleiben kann, ohne auszurasten und wie ein Pitbull auf andere Menschen loszugehen, kann getrost Polizeibeamter werden.
Dazu fordere ich aber auch, das der Dienstherr dafür Sorge trägt, das die Polizeibeamten zum ersten deutlich besser bezahlt werden (im Aussendienst) und das es nicht mehr sein kann, das Beamte hunderte von Überstunden vor sich herschieben und keine Chance haben, diese jemals abzubauen.Diese Beamten haben jeden Tag diverse Probleme zu lösen, werden vielfach regelrecht vorgeführt (z.B. wird ein Dealer festgenommen, Bericht geschrieben und wenn der fertig ist, läßt ein Richter ihn schon wieder gehen). Das muß zwangsläufig zu Frust führen, das geht an die Substanz und ist so nicht hinnehmbar.
Wenn der Dienstherr mit seinen Polizeibeamten vernünftig umgeht und sie nicht als Prügelknaben missbraucht, würden diese Beamten auch in der Öffentlichkeit viel offener sein und sie wären viel entspannter, ließen sich nicht von jedem Kleinkram aus der Ruhe bringen. Das lächerlichste ist dann ein immer wiederkehrendes Phänomen: Die Anzeige, weil man einen Polizeibeamten mit Du angesprochen hat.
Wenn das als Beamtenbeleidigung ausgelegt wird, sollte auch schon mal ein Richter darüber nachdenken ob ein Du tatsächlich eine Beleidigung sein kann. Wollen die jeden Ausländer zukünftig mit einer Anzeige beglücken, weil es in einer Muttersprache das Sie so nicht gibt?
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Idee: Wesenstest für Beamte

Bei dem Wesenstest wird das Verhalten des Hundes Polizeibeamten überprüft. Ziel ist es, unangemessene aggressive Verhaltensweisen, die zu einer Gefährdung der Öffentlichkeit durch den Hund Polizeibeamten führen, zu erkennen.
Durchgeführt werden diese Tests von Sachverständigen, die von dem jeweiligen Bundesland bestimmt worden sind. Adressenlisten sind auf dem zuständigen Amt erhältlich.
In dem Test wird der Hund Polizeibeamte von der Bezugsperson geführt. Der Hund Polizeibeamte wird ohne Maulkorb getestet und an der lockeren Leine "spazieren geführt". Nach der eindeutigen Identifizierung des Beamten, anhand von Mirkochip oder Tätowierung, werden Hund Polizeibeamter und Halter sein Dienststellenleiter / Zugführer vor verschiedene Alltagssituationen gestellt. Dazu können folgende Situationen gehören:
  • eine fremde Person kommt dem Hund beamten entgegen
  • eine Person torkelt an dem Hund  Beamten vorbei (Betrunkener)
  • eine Person brüllt den Hund Beamten an
  • eine "blinde" Person mit Stock begegnet dem Hund Beamten
  • eine Person bedroht den Hund  Beamten(anstarren, ausgebreitete Arme, bedrohliche Körperhaltung)
  • eine Person führt einen Scheinangriff gegen den Hund Beamten mit einem Besen aus
  • eine Person stolpert plötzlich in der Nähe des Hundes beamten
  • eine Person mit lärmendem Gerät (Schubkarre etc) begegnet dem Hund Beamten
  • eine Person mit Kinderwagen passiert den Hund Beamten
  • eine Person krabbelt auf den Hund Beamten zu und will ihn streicheln (davon ist kaum auszugehen)
  • ein Fahrradfahrer kommt dem Hund Beamten entgegen und klingelt
  • ein Jogger nähert sich von hinten und läuft in Höhe des Hundes Beamten schneller
  • ein Ball rollt auf den Hund Beamten zu
  • eine Person streift den Hund Beamten mit seiner Kleidung bzw. Hand
  • eine Person mit dunklem Mantel und Hut kommt dem Hund Beamten entgegen
  • ein angeleinter Hund kommt dem Hund Beamten entgegen
  • etwas laut schepperndes fällt in der Nähe des Hundes Beamten zu Boden
  • eine auf dem Boden liegende Person steht plötzlich auf
  • eine auf dem Boden liegende Person steht plötzlich auf und läuft schnell weg
  • der Hundeführer Zug-/Gruppenführer soll den Fang Schlagstock des Hund Beamten umfassen
  • der Hund Beamte soll über ein Hindernis steigen
  • ein Schirm wird plötzlich in der Nähe des Hundes Beamten aufgespannt
  • "Fahrstuhlsituation", Hundeführer Zug-/Gruppenführer und Hund Beamter treten in eine engstehende Personengruppe, eine Person schreit den Hund Beamten an
  • ein Auto nähert sich dem sitzenden Hund Beamten
Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Eine weitere Überprüfung kann im Straßenverkehr stattfinden.


Zwar klingt es zwar ganz lustig wenn statt Hund der Beamte eingesetzt wird, doch leider sind es unter Umständen tatsächlich solche Kleinigkeiten, auf die ein Beamter aggressiv reagiert, doch von lustig ist das ganze denn doch weit entfernt.

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