Freitag, 28. Dezember 2012

Überraschung!!!

Zufällig ist mir heute eine der vielen Werbebeilagen in einer Tageszeitung in die Hände gefallen und dachte, mich trifft der Schlag. Wollte man uns die frohe Botschaft vorenthalten oder das ganze nur nebenbei bei der Neujahrsansprache verkünden? Ich nehme es einfach der Kanzlerin vorweg, auch wenn Sie das vielleicht gar nicht toll finden sollte. Ich finde auch nicht toll was Sie macht.
Vorab eine Begrifflichkeit aus dem Duden:

 ge•dẹn•ken; gedachte, hat gedacht; geschr; [Vt]
1. gedenken + zu + Infinitiv die Absicht haben, etwas zu tun: Was gedenken Sie zu tun?
|| NB: kein Passiv!; [Vi]
2. jemandes/etwas gedenken an einen Toten/ein vergangenes Ereignis denken und damit den Toten ehren, das Ereignis feiern od. darüber trauern: Wir gedenken heute der Opfer des Zweiten Weltkriegs
|| K-: Gedenkfeier, Gedenkminute, Gedenkmünze, Gedenkstätte, Gedenkstein, Gedenkstunde, Gedenktafel, Gedenktag


Somit ist sicher jedem klar und deutlich, was dieser Begriff aussagt.
Der nachfolgende Text weißt also auf ein noch kommendes Ereignis hin, was vielfach erwünscht und dieser Wunsch durch Millionen von Gebeten unterstützt wurde. Dieser Wunsch scheint in Erfüllung zu gehen, denn wir können einen Euro-Gedenkmünze bekommen. Eine Münze zum Gedenken an den Euro; wir denken an einen Toten und feiern das gebührend.

Wenn das keine gute Nachricht ist! 

Diese Münze nun als erste Deutsche Märchen-Gedenkmünze zu deklarieren finde ich persönlich nicht so schön, weil es doch eher insgesamt ein Märchengeld ist
"Und wenn sie nicht gestorben sind..." So lasset und jubeln und jauchzen, der Euro ist endlich weg!




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