Sonntag, 10. März 2013

Gesundheitlich sehr bedenkliche Ernährungsweise

Schon länger wundere ich mich über den Anstieg derer, die sich vegetarisch oder auch vegan ernähren. Ich wundere mich darüber das man behauptet, das es eine ausgesprochen gesunde Ernährungsweise sei, weil andere Ernährungsweisen schließlich dick machen, Herzkrankheiten und vieles mehr verursachen.Doch konnte mir bislang niemand aus diesem Kreis erklären, warum es denn auch dicke Veganer oder dicke Vegetarier gibt - hingegen es doch auch "Fleischfresser" gibt, die rank und schlank sind.
Gut dachte ich mir, wenn man mir das ganze nicht erklären möchte - immerhin würde dann eine kleine Öko-Welt in sich zusammen brechen - recherchiere ich eben selbst ein wenig, um den Dingen auf den Grund zu gehen; irgendwo muß doch da ein Pferdefuß sein, denn man entweder übersieht oder einfach übersehen will oder noch viel schlimmer, sich gar nicht wirklich mit Ernährung und Lebensmittel befasst hat.Und letzteres scheint sich wohl eher zu bestätigen, denn es gibt Lebensmittel die von Vegetariern wie auch Veganern wohl gerne und oft auf den Speiseplan genommen werden.

Ich spreche hier von Soja, das entgegen der vielfachen Meinung ein optimales Lebensmittel darstellt. Doch das ist ein Irrtum, wie schon recht lange bekannt ist.
In einigen Ausführungen wird nach wie vor behauptet das alle Studien, die sich mit Soja und gesundheitlichen Risiken beschäftigen, im Grunde Unsinn wären. Doch genau das Gegenteil ist der Fall, wie sich hier zeigen soll. Hier nun ein Auszug eines Artikels aus 2001 von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE)

Studienpopulation und Methoden

Bei der Studie handelt es sich um eine Langzeitstudie, die 1965 zur Erforschung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfall und Krebs initiiert wurde. 8006 männliche Amerikaner japanischer Abstammung, die zwischen 1900 und 1919 geboren wurden und auf Hawaii leben, nahmen an der Studie teil. Standardisierte Ernährungsinterviews wurden 1965–1967 sowie 1971–1974 durchgeführt. 3734 Teilnehmer der Studie wurden zwischen 1991–1993 auf ihre Gehirnfunktionen hin untersucht. Anhand ihrer Ernährungsgewohnheiten in den Jahren 1965 und 1971 wurden die Teilnehmer in 4 Gruppen eingeteilt: „Sehr niedriger Tofuverzehr“, „weniger als 2 Portionen Tofu pro Woche“ (1965) bzw. „kein Tofu-Verzehr in der Woche vor der Befragung“ (1971). Männer mit regelmäßig mehr als 2 Portionen Tofu pro Woche bei beiden Befragungen wurden in die Gruppe „sehr hoch“ eingeteilt. Teilnehmer mit mittlerem bzw. gelegentlich hohem Tofu-Verzehr wurden als „niedrig“ bzw. „hoch“ eingestuft. Als funktioneller Endpunkt wurde eine Beeinträchtigung der kog-nitiven Fähigkeiten (z. B. Konzentration, Erinnerung, sprachliche Fähigkeiten) gemessen und der Grad der Gehirnatrophie (post mortem morphologische Untersuchungen bzw. bildgebende Verfahren) wurde als struktureller Endpunkt ermittelt.

Ergebnisse

Von 27 untersuchten Lebensmitteln korrelierte nur der Tofu-Verzehr mit den kognitiven Fähigkeiten der Studienteilnehmer. Jeder der gemessenen Parameter war signifikant und unabhängig voneinander mit einer höheren Tofu-Aufnahme in der mittleren Lebensphase negativ assoziiert. Das Risiko für eine Beeinträchtigung des Gehirns für Personen mit einem hohen oder sehr hohen Tofu-Verzehr war im Vergleich mit Personen mit einem niedrigen Verzehr um 60–100% erhöht. Insgesamt konnten 20–25% der gemessenen kognitiven Veränderungen auf den Tofu-Verzehr oder auf nicht identifizierte, mit dem Tofu-Verzehr einhergehende Faktoren zurückgeführt werden. Tofu-Verzehr war auch mit einem erhöhten Risiko für Alzheimer-Erkrankung assoziiert (10). Als Wirkmechanismus wird von den Autoren der Studie eine Beteiligung von Isoflavonoiden aus Sojabohnen an den strukturellen Veränderungen im Gehirn diskutiert (11).

Hier haben wir es also mit tatsächlichen Langzeitstudien zu tun,die aussagekräftig genug sind und nicht einfach nur auf Behauptungen aufgebaut sind - wie Werbung, die Sojaprodukte tatsächlich als Gesundheitsfördernd preist. Chinesen sind angeblich diejenigen, die in ihrer Ernährung viel Soja verzehren sollen, doch das Gegenteil ist der Fall.Chinesen haben noch nie größere Mengen Sojamilch oder andere unfermentierten Sojalebensmittel zu sich genommen, was wohl unter anderem daran liegt, das dort giftige Inhaltsstoffe zu finden sind. Diese bewirken verschiedenste Eingriffe z.B. in den Hormonhaushalt und sind sogar förderlich bei der Entstehung von Krankheiten.Soja beinhaltet z.B. Trypsinhemmer wie auch Hämagglutinin, die ein normales Wachstum verhindern und die roten Blutkörperchen verklumpen lassen. Ebenso ist in den Schalen von Soja Phythinsäure enthalten, das die Aufnahme von Kalzium, Magnesium, Eisen, Kupfer und Zink verhindert. Alles in allem wohl eher ein Angriff auf unsere Gesundheit, aber sicher nicht gesundheitsfördernd.
Interessant ist in dem Zusammenhang, wie sich beispielsweise Japaner ernähren, die nun ja auch Sojaprodukte zu sich nehmen, doch sich darüber bewußt sind, das man zu Sojaprodukten tatsächlich Fleisch oder Fisch essen muß, um die Aufnahme der Mineralstoffe wenigstens halbwegs zu gewährleisten. Fleisch und Fisch bewirken nämlich in den Fall, das sich die Aufnahmeblockade reduziert. Im großen und ganzen haben Menschen, die Sojaprodukte als Fleisch- und Milchersatz zu sich nehmen, ein echtes Problem mit der Mineralstoffversorgung. Und was noch viel tragischer ist, ist doch die Tatsache das diese Lebensmittel doch tatsächlich industriell gefertigt werden und weit davon entfernt sind, natürlich zu sein.

Im weiteren ist der Europäer ganz und gar nicht an Soja gewöhnt, was zu erheblichen Problemen führen kann und Allergien das wohl geringste Problem sein sollte. Für Menschen mit Schilddrüsenproblemen und Kleinkindern ist Soja ganz sicher ein völlig ungeeignetes Lebensmittel, das mehr Schaden als Nutzen verursacht.
Der Verzehr von Sojaprodukten wird bereits mit zahlreichen Krankheiten in Verbindung gebracht, deren Begünstigung beobachtet und in diversen Studien untersucht wurde, die einen aussagekräftigen Zusammenhang bestätigten. Soja ist ein wahrer Mineralstoffblocker und kann letztlich gar für eine negative Mineralstoffbilanz verantwortlich sein. Die in der Hülsenfrucht vorkommende Phytinsäure blockiert die Aufnahme essentieller Mineralien im Verdauungstrakt; betroffen sind vor allem Kalzium, Magnesium, Eisen und Zink. Langfristig führt eine zu geringe Verfügbarkeit von Mineralstoffen beispielsweise zu Knochenbrüchigkeit (Osteoporose), Haarausfall sowie unregelmäßiger Menstruation. Außerdem wird offenbar die Eiweißverdauung gestört, da das Enzym Trypsin gehemmt wird. Das Eiweiß zahlreicher stark verarbeiteter Sojaprodukte wird darüber hinaus denaturiert und somit schwer verdaulich, was zu Störungen der Darmflora führen kann (vorübergehende Verdauungsstörungen, Blähungen oder gar Reizdarm). Auch die Bauchspeicheldrüsen-, Leber-, Nieren- und Schilddrüsenfunktion kann unter dem Verzehr von Soja in Mitleidenschaft gezogen werden. Folgen einer gestörten Schilddrüsenfunktion können beispielsweise eine Jodunterversorgung, Kropfbildung, Schilddrüsenkrebs, sowie die Verlangsamung des gesamten Stoffwechsels sein. Eine Schilddrüsenunterfunktion führt zu Gedächtnislücken, verwaschener Sprache, Desorientierung, Halluzination, Müdigkeit, Denkstörungen und Verwirrtheit. Soja steht gar im Verdacht, Alzheimer stark zu begünstigen. Das bei der Verarbeitung von Soja entstehende Nervengift MSG (Mononatriumglutamat), kann das Nervensystem und somit sämtliche Gehirnfunktionen beschädigen.Soja ist reich an sogenannten Phytoöstrogenen; Stoffe mit hormonähnlicher Wirkung. Die Aufnahme führt – ähnlich wie der Verzehr von tierischen Produkten oder der Konsum von Plastik – zu einem Ungleichgewicht bzw. der Störung des Hormonhaushaltes. In den ersten Lebensjahren kann dies ein verkümmertes Wachstum bedeuten; bei Mädchen findet oftmals bereits in verfrühtem Alter eine Ausbildung der Geschlechtsmerkmale statt. Folgen eines Ungleichgewichts des Hormonhaushaltes sind beispielsweise die Senkung der Fruchtbarkeit, unregelmäßige Menstruationsblutungen, eine Gewichtszunahme an vornehmlich “weiblichen Problemzonen”, Akne sowie Depressionen.
Darüber hinaus kann der übermäßige Verzehr von Soja erbgutschädigend sein und das Krebsrisiko somit stark erhöhen.

Und obwohl man sich unter -zig Quellen informieren kann, die den Nachweis der gesundheitlichen Risikobewertung erbringen, gibt es tatsächlich immer noch Profiseiten, die das Gegenteil behaupten wollen.
Sie ignorieren Fakten, die ignorieren nachgewiesene Krankheitsbilder und veröffentlichen immer noch Scheinargumente, die für Soja als Ernährungsgrundlage sprechen. 

Hier ein Beispiel dafür, wie ignorant und gefährlich diese Leute im Grunde sind und der Eindruck entsteht, das hier die Industrie eben genau hier hinter solchen Seiten steht:


Und was viel schlimmer ist als diese mitunter doch recht gefährlichen Aussagen ist doch die Tatsache, das man weiß das Soja zum größten teil Gentechnisch verändert wurde und niemand sagen kann, welche Schädigungen am menschlichen Organismus noch anstehen. Wie also kann man ruhigen Gewissens etwas hoch jubelnd empfehlen das doch eher als Zeitbombe einzustufen ist? Die Ergebnisse der erstgenannten Studie scheinen wohl eine Antwort darauf zu sein.








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