Freitag, 31. Mai 2013

Ein wichtiger Termin erfordert Öffentlichkeit - Eine Einladung

Vor einiger Zeit wurde an dieser Stelle von Frau Inge Hannemann berichtet, die sich als Fallmanagerin des Job Centers Hamburg Altona der Öffentlichkeit zugewandt hat, um auf die mutwillige Sanktionspraxis /-politik gegenüber der Hartz IV Bezieher aufmerksam zu machen. Sie hat damit einen Schritt gewagt, der wirklich Rückgrat notwendig macht, denn Sie ist schon ein persönliches Risiko eingegangen und wurde erwartungsgemäß wurde nach kurzer Zeit vom Dienst freigestellt. Es ist eben sowohl den einzelnen Vorgesetzen wie auch den übergeordneten Dienststellen nicht genehm, das jemand aus dem Nähkästchen plaudert.Natürlich nicht, denn wer möchte schon das die so schon aufgehetzte Bevölkerung plötzlich darüber informiert ist, was Hartz IV eigentlich wirklich bedeutet - und das Wissen für jeden wichtig sein sollte, denn als Arbeitnehmer wie auch als Selbstständiger kann man ganz schnell dort enden.

Aber nun ein Aufruf für alle diejenigen, die Frau Hannemann unterstützen wollen und können.

Am 6. Juni 2013 um 11 Uhr findet beim Arbeitsgericht Hamburg, Osterbekstr. 96, 22083 Hamburg die Anhörung zur Weiterbeschäftigung von Frau Hannemann statt.Wer die Zeit hat und Frau Hannemann unterstützen will, ist herzlich eingeladen bei der dortigen Anhörung teilzunehmen. Zuschauer im Arbeitsgericht sind hierbei regelmäßig zugelassen, also öffentlich. Je mehr dort auftauchen, und wenn Sie nur die Flure bevölkern, werden das ganze sehr viel interessanter machen und der Öffentlichkeit vielleicht noch einen Denkanstoß geben. Denken Sie daran, das hier einen Fallmanagerin das System bemängelt, mit dem Sie arbeiten muß - wer mag da noch Zweifel aufkommen lassen, das mit dieser Gesetzgebung etwas nicht stimmt.

Wer noch nichts dazu gelesen oder gehört hat, kann sich erst einmal ein Interview anschauen, das man sich auf folgender Seite anschauen kann.

Inge Hannemann - die wohl kritischste Jobcentermitarbeiterin die öffentlich auftritt

Weiter kann man über die Suchfunktion bei Eingabe des Stichwortes"Hannemann" noch mehr Artikel dazu finden. Eines noch, weil gerne als Argument angebracht wird, das sich "Hartz IV Bezieher" in eine Soziale Hängematte begeben:

Der allergrößte Teil dieser Menschen hat  meist folgende Probleme: a) zu alt, b) überqualifiziert, c) ein Leben lang gearbeitet, d) oder in der Selbstständigkeit gewesen.

Wer Hartz IV bekommt, wird das bei der späteren Altersrente sehr deutlich bemerken und müßte somit wieder die Öffentlichen Kassen in Anspruch nehmen, um eine Rente zu erhalten von der man wirklich eben kann und nicht im Winter die Heizung ausdrehen muß, weil man sonst die Kosten nicht bezahlen kann.Es wäre endlich an der zeit, wirklich darüber nachzudenken, was man gerade hier in Deutschland macht.

Wie hat eine Mitarbeiterin eines Jobcenters zu einem ehemals Selbstständigen gesagt, der nun Hartz IV beantragen musste und die Wohnung zu groß bemessen war, er sich eine kleinere Wohnung  suchen wollte und nachfragte, ob man ihm unter Umständen einen Zuschuss gewähren könnte um den Umzug durchzuführen:

 “In den unteren Bevölkerungsschichten sei es üblich, dass man Freunde habe, die einem beim Umzug helfen!”

Hier nachzulesen 

 

 

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