Donnerstag, 11. Juli 2013

Heimlich aufgezeichnetes Juncker-Gespräch: Es ging um geheime NATO-Armeen

Im Schatten der Geheimdienstaffäre wird Luxemburgs Parlament aufgelöst. Die Medien berichten darüber, wie ein Gespräch zwischen Premier Juncker und seinem Geheimdienst heimlich aufgezeichnet wurde – von seinem Geheimdienst. Dass es in diesem Gespräch um geheime NATO-Armeen in Europa ging, kommt in der deutschen Berichterstattung jedoch nicht vor.

Premier Juncker ist zurückgetreten (worden). Sein eigener Geheimdienst hat ihn abgehört; das Gespräch hatte ein brisantes Thema: NATO-Geheimarmeen oder auch GLADIO genannt. Die Geheimarmeen werden seit längerem schon verdächtigt, das Anschläge die angeblich von Terroristen begangen wurden, tatsächlich von diesen Geheimarmeen verübt worden sind. Sowohl die RAF wie auch andere könnten sehr wohl durch diese "Armeen" unterstützt worden sein, denn ein damaliger RAF Mann wurde festgenommen, als er einen Erdbunker für Waffen und Sprengstoff geöffnet hatte um sich dort damit einzudecken. Immerhin war der damalige Sprengstoff der RAF neuster Sprengstoff des Militärs und nicht an jeder Straßenecke zu bekommen.

Von Spiegel-Online bis zu den ARD Tagesthemen: Die deutschen Medien beschreiben mit Genuss, wie ein Gespräch Jean-Claude Junckers mit dem Geheimdienst heimlich aufgezeichnet wurde – vom Geheimdienstchef höchstpersönlich, der eine entsprechend präparierte Armbanduhr am Handgelenk trug. Es wäre wie in einem Agentenfilm aus den 70er Jahren gewesen, erfuhr der Zuschauer der ARD Tagesthemen.
Aber worum ging es überhaupt in der Unterhaltung zwischen Premiere Juncker und seinem Geheimdienst? Mit etwas journalistischer Neugier wäre dies leicht herauszufinden gewesen. In den deutschen Medien aber wird dieser Frage nicht nachgegangen.  Die Antwort dazu war hier schon am 20. April zu lesen. Im Artikel “Rechter Terror, geheime Nato-Armeen und der NSU-Prozess: Die Bombe platzt in Luxemburg” findet sich folgendes Zitat:



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